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Gärtner-Glossar – gärtnerische Begriffe einfach erklärt

In unserem Glossar finden Sie alle wichtigen Begriffe rund um das Thema Garten. Im Gartenbereich gibt es einige Bezeichnungen, die nicht jedem auf Anhieb etwas sagen. Hier können Sie Ihr Gärtnerwissen aufbauen und anwenden. Nach und nach wird unser Glossar weiterausgebaut. Sollten Sie Fragen, zu einem nicht hinterlegten Begriff haben, so stehen wir Ihnen gerne per Mail zur Verfügung. Nutzen Sie hierfür gerne unser Kontaktformular.

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Gärtnerglossar

A

Ableger

Ableger werden auch als Kindel bezeichnet. Es sind kleine Pflanzen, die der Mutterpflanze entnommen werden. Bei dieser Art der vegetativen Vermehrung haben die Jungpflanzen häufig bereits Wurzeln gebildet und können direkt eingepflanzt werden. Grünlilien sind bekannte Beispiele, die durch Ableger vermehrt werden. Grundsätzlich kann jeder Steckling als Ableger bezeichnet werden.

Absenker

Die Vermehrung von Pflanzen kann durch Absenker erfolgen. Hierbei wird der ausgesuchte Trieb zunächst abgeblättert, nur die Triebspitze bleibt. Der Zweig wird mit Pflanzerde bedeckt und mit einem Holzstück oder Stein beschwert. Die Triebspitze schaut aus der Erde. Wichtig ist, dass der Trieb an der Pflanze belassen und nicht geknickt wird. Absenker sind eine gängige Methode bei der Vermehrung von Obst wie Johannisbeeren oder Stachelbeeren. Sobald neues Wachstum stattfindet, kann der Absenker von der Mutterpflanze getrennt werden und eine identische Pflanze ist entstanden.

Abmoosen

Das Abmoosen ist eine Technik zur vegetativen Vermehrung von Pflanzen. Dies wird besonders bei Gehölzen und Zimmerpflanzen (zum Beispiel Gummibaum) angewendet.

Absonnig

Als Absonnig bezeichnet man einen Standort, der hell und nach oben nicht abgeschirmt ist, jedoch keine volle Sonneneinstrahlung erhält. Dies kann zum Beispiel im Laubwald im zeitigen Frühjahr der Fall sein, wenn die Sonne zwar Licht durch die Krone lässt, jedoch die Pflanzen nicht direkt bescheint.

ADR Rosen

ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheiten-Prüfung, welche eine unabhängige Organisation darstellt. Sie finden den Hinweis ADR Rose auf den Etiketten der Rosen. Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR) ist ein Arbeitskreis aus Vertretern des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Rosenzüchtern und unabhängigen Experten. Rosensorten, die das ADR-Prädikat tragen, wurden zuvor einer strengen Prüfung unterzogen, um den Gartenwert von Rosenneuheiten zu bewerten.

Im Rahmen der ADR werden neue Rosensorten auf ihren Gartenwert geprüft. Größte Bedeutung hat dabei die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten, wie Mehltau, Rost und Sternrußtau. So steht die ADR seit der Gründung Mitte des letzten Jahrhunderts für höchste Qualitätsansprüche bei Gartenrosen und gilt auch als eine der härtesten Rosenprüfungen der Welt. Der Arbeitskreis ADR hat sich zum Ziel gesetzt, die Auswahl von attraktiven und gesunden Rosensorten zu vereinfachen. So wird nicht nur der umwelt- und ressourcenschonende Anbau, sondern auch der Züchtungsfortschritt gefördert.

Alternanz

Als Alternanz wird das rhythmische Tragen von Obstbäumen bezeichnet. Im zweijährigen Rhythmus schwankt der Ertrag an Obstbäumen. Vor allem bei Apfelbäumen und Birnenbäumen kommt es zur Alternanz, jedoch ist es auch stark von der Sorte abhängig ob auf ein Jahr mit hohem Ertrag ein Jahr mit geringem Ertrag folgt. Verantwortlich für die Alternanz sind Pflanzenhormone, die aufgrund vom Nährstoffgehalt im Boden oder Temperaturschwankungen mehr oder weniger stark wirken. In Jahren mit großer Anzahl an Blüten empfiehlt es sich, bei bestimmten Sorten einige Blüten auszubrechen und geringere Erträge zu tolerieren. So wird einem Totalausfall im Folgejahr vorgebeugt.

Anhäufeln

Anhäufeln dient zum Schutz von jungen Pflanzen vor Frost oder bei Kartoffeln zur Anregung der Knollenbildung. Hierbei legt man um die Pflanze herum einen kleinen Erdhaufen an, wobei die jungen Stängel bis zur Hälfte mit Pflanzerde angeschüttet werden. Dabei bilden sich Wurzeln mit weiteren Knollen. Durch das Anhäufeln werden freiliegende Knollen mit Erde überschüttet, was zu einem höheren Ertrag führen kann und die Kartoffeln vor dem Vergrünen schützt. Das Anhäufeln bei Rosen im Herbst schützt die Veredlungsstelle vor tiefen Temperaturen und intensiver Wintersonne.

Antreiben von Chicorée

Chicorée wird durch Aussaat vermehrt. Nach der Keimung wächst die Pflanze und bildet unterirdisch dicke Wurzeln. Diese Wurzeln werden im Herbst im Garten ausgegraben und dunkel und feucht gelagert. Nach Einpflanzen der Wurzeln in feuchte Erde wird das Gefäß mit einem Eimer abgedeckt, denn bei Licht werden die Chicoréesprossen grün. Je nach Temperatur dauert es 6 bis 8 Wochen bis die Sprossen fertig zur Ernte sind.

Anzucht

Unter Anzucht wird im gärtnerischen Sprachgebrauch das Heranziehen junger Pflanzen verstanden.

Anzuchttabelle

Übersicht, wann junge Pflanzen herangezogen werden sollten. In einer Anzuchttabelle sind unter anderem Temperaturen zur Keimung und Keimdauer sowie der Aussaatmonat enthalten.

Auf Stock setzen

Vor allem bei alten Sträuchern und Hecken wird das „auf Stock setzen“ durchgeführt. Die Gehölze werden handbreit bis etwa 20 cm über dem Boden abgesägt. Wichtig ist, dass diese Pflegemaßnahme nur von 1. Oktober bis Ende Februar durchgeführt werden darf. Aus Rücksicht auf die Tierwelt sollte auf den Radikalschnitt jedoch verzichtet werden und maximal ein Drittel der Gehölze zurückgeschnitten werden. Das Ziel des „auf Stock setzen“ ist vor allem ein Verjüngen von alten oder ungepflegten Gehölzen. Achtung, nicht alle Arten tolerieren den Radikalschnitt und treiben wieder aus. Die Fähigkeit der Regeneration haben vor allem Weiden, Hainbuchen und Robinien.

Ausgeizen

Das Entfernen von Seitentrieben beispielsweise bei Tomaten oder Weintrauben. Hier werden die Nebentriebe aus den Blattachseln entfernt, um die Blattmasse zu reduzieren und Fruchtgröße zu steigern.

Austriebsspritzung

Unter Austriebsspritzung versteht man das Bekämpfen von Schadinsekten auf Obst- und Ziergehölzen im zeitigen Frühjahr. Dies sind Spritzbehandlungen (meistens ölhaltige Präparate), die zum Zeitpunkt des Austriebs mit Pflanzenschutzmittel bekämpft werden. Hierdurch werden Schädlinge reduziert, die an Bäumen und Sträuchern im Eistadium überwintert haben.

B

Bauernkalender

Sammlung von Bauernregeln, die je nach Jahreszeit Voraussagen zum Wetter treffen.

Baumanstrich

Kalkhaltige, weiße Farbe. Dient dazu, dass die Baumrinde im Winter nicht aufplatzt und keine Insekten und Schädlinge in die Rinde gelangen. Zudem wird die Rinde mit wichtigen Mineralstoffen versorgt.

Baumschnitt

Unter Baumschnitt wird der Erziehungs- und Pflegeschnitt bei Bäumen verstanden. Hierbei ist es wichtig, dass je nach Art der Zeitpunkt variiert. So erfolgt der Baumschnitt bei Kirschen direkt nach der Ernte, Kernobst wird dagegen im zeitigen Frühjahr geschnitten.

Bedarfsorientiertes Wässern/Gießen

Unter bedarfsorientiertem Wässern versteht man, dass die Pflanze genau so viel Wasser bekommt, wie sie benötigt. Diese Wassermenge variiert nach Pflanzenart, Sonneneinstrahlung, Temperatur und Düngegehalt im Boden.

Bienennährgehölz

Gehölze, die Blüten besitzen die für Bienen und andere Insekten als Nahrungsquelle dienen. Wichtige Vertreter sind beispielsweise FelsenbirneKätzchenweide, Hibiskus oder Wildrosen.

Bienentrachtpflanze

Pflanzen, die besondersviel Nektar und Pollen erzeugen. Bienen fliegen diese Pflanzen daher besonders gerne an. Beispielsweise: Phacelia, Thymian, LavendelSalbei, Borretsch und Efeu

Biologischer Pflanzenschutz

Der biologische Pflanzenschutz basiert auf natürlichen Gegenspielern (Nützlinge) von Schädlingen und Krankheitserregern. Er verhindert frühzeitig die Vermehrung von Schädlingen. Aber auch Pflanzenstärkungsmittel kräftigen das Pflanzengewebe, so das Schädlinge und Pilzbefall reduziert werden. Biologische Pflanzenschutzmittel sind neben Rapsöl, Neemöl auch Nematoden oder Netzschwefel. Die biologischen Mittel sind nützlingsschonend und somit optimal für den naturnahen Garten und Balkon. 

Blattlausfresser

Bestimmte Gegenspieler fressen Blattläuse, hierbei sind besonders Florfliegen-Larven, Marienkäfer, Spinnen und Raubwanzen hervorzuheben.

Blattlausmittel (natürlich)

Blattläuse können auf natürliche Weise reduziert werden, indem sie mit einem Wasserstrahl abgespritzt werden. Aber auch Extrakte aus Kräutern und Pflanzen (Pflanzenjauchen) stärken die Pflanzen. Kräftige und vitale Pflanzen sind weniger anfällig gegen Schädlings- und Pilzbefall.

Blindtrieb

Vor allem bei Rosen kann es zu sogenannten Blindtrieben kommen. Blindtriebe entstehen, wenn die Blütenanlage der obersten Knospe absterben. Folglich ist am Trieb kein Knospenwachstum zu erkennen und der Vegetationspunkt trocknet häufig ein. Diese blütenlosen Triebe werden Blindtriebe genannt. Beim Rosen schneiden im Sommer können die Blindtriebe entfernt werden.

Blumenerde

Als Blumenerde wird homogenes Pflanzsubstrat bezeichnet. Ein anderer Begriff ist Substrat oder Pflanzerde. Die Zusammensetzung ist genau festgelegt und wird regelmäßig kontrolliert. Blumenerde ist genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart abgestimmt, kann bestens Wasser und Nährstoffe speichern, ist strukturstabil und frei von Unkrautsamen.

Blumenwiese

Artenreiche Wiese mit Blumen, die durch die Vielfalt als Biotop zu sehen ist. Zahlreiche Insekten und Kleintiere profitieren vom Nektar, daher ist eine Blumenwiese ökologisch wertvoll. Maximal ein bis zwei Mal im Jahr sollte gemäht werden, um die Selbstaussaat sicherzustellen.

Bodenbearbeitung

Unter dem Begriff Bodenbearbeitung versteht man, dass der Boden mechanisch bearbeitet und somit gelockert wird. Ziel ist es durch Bodenbearbeitung, den Wasserhaushalt zu optimieren, die Nährstoffverfügbarkeit für Pflanzen zu erhalten und zu verbessern und unerwünschte Unkräuter zu entfernen.

Bodenbeschaffenheit

Der Zustand des natürlichen Bodens. Sie variiert je nach Ebene des Bodens und wird unterschieden in Sandboden, Lehmboden, Tonboden und Moorboden.

Bodenfruchtbarkeit

Bodenfruchtbarkeit ist die Fähigkeit des Bodens, Pflanzennährstoffe zu speichern und bei Bedarf an die Pflanzen abzugeben. Weiter stehen Bodenwasser und Bodenluft im optimalen Verhältnis den Pflanzen zur Verfügung. Wesentlich verantwortlich für die Bodenfruchtbarkeit ist der Gehalt an organischem Material. Verbessert wird die Bodenfruchtbarkeit durch Gründung, Fruchtfolge und sorgsame Bodenbearbeitung.

Bodenmüdigkeit

Bei wiederholtem Anbau von bestimmten Pflanzen können Wuchs- und Ertragsminderungen auftreten. Höhere Krankheitsbereitschaft und das Nachlassen der Bodenfruchtbarkeit sind die Folgen. Fruchtfolge und Mischkultur sind geeignete Maßnahmen Bodenmüdigkeit entgegenzuwirken.

Bodenoberfläche

Oberste Schicht des Bodens.

Bodenorganismen

Lebewesen, die dauerhaft im Boden leben. Dienen der Bodenfruchtbarkeit und können durch Zugabe von organischem Material aktiviert werden. Bodenorganismen sind die Voraussetzung für ein gesundes Pflanzenwachstum.

Bodenprobe

Bei der Bodenprobe können der pH-Wert und die Leitfähigkeit des Bodens bestimmt werden. So lassen sich Rückschlüsse auf die Nährstoffverfügbarkeit ziehen. Über spezielle Labore können auch einzelne Nährstoffe analysiert werden. Gerne führen wir für Sie zahlreiche Analysen durch.

Bodenuntersuchung

Gibt wichtige Rückmeldung zur Nährstoff- und Humusversorgung. Wichtig ist eine Bodenuntersuchung vor Neuanlage und Neupflanzung sowie bei Mangelernährung die trotz Düngung keine Verbesserung bringt.

Botanik

Die Botanik bezeichnet die Wissenschaft von Pflanzen. Entwicklung, Wachstum, Ordnung und Fortpflanzung werden wissenschaftlich untersucht.

Bottom Watering

Unter das Blumen gießen von unten bzw. Pflanzen ins Wasser stellen statt gießen, wird auch als 'Bottom Watering' bezeichnet. Bei dieser Methode werden die Wurzeln stärker da sie sich in Richtung Feuchtigkeit entwickeln. Viele Pflanzenliebhaber praktizieren die Bodenbewässerung als effiziente Methode um ihre Zimmerpflanzen optimal mit Wasser zu versorgen. Alpenveilchen, Bubiköpfen, Usambaraveilchen und Echeverien sollten Sie ausschließlich von unten gießen.

Breitwürfig

Bei der breitwürfigen Aussaat wird das Saatgut mit der Hand flächig ausgestreut. Beispielsweise wird Spinat, Feldsalat oder Gründüngung breit gewürfelt ausgesät.

C

Carl von Linné

Der schwedische Arzt und Naturwissenschaftler wurde 1707 geboren. Er hatte bereits als Junge großes Interesse an Pflanzen, Gärten und der Natur. Von seinem Vater lernte er die Namen der Pflanzen im Garten. Zunächst studierte er Medizin, später Naturwissenschaften. Bei zahlreichen Auslandsaufenthalten erforschte Linné die Natur. Er widmete sich vor allem der Pflanzensystematik und der Botanik. Linné gilt als Begründer der Systema naturae, einer Systematik der Natur, sowie der binären Nomenklatur, nach der heute noch Pflanzen, Tiere und Mineralien benannt werden.

Chlorophyll

Chlorophyll ist ein Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Außerdem kann die Pflanze somit Wasser und Kohlenstoffdioxid mit Hilfe des Sonnenlichts in Kohlenhydrate umwandeln (Photosynthese). Dadurch kann die Pflanze wachsen, Blüten bilden und Früchte tragen.

Chlorose

Chlorose ist eine Pflanzenkrankheit. Es besteht eine Mangelerscheinung an Zier- und Nutzpflanzen. Hierbei wird das Chlorophyll, welches für das grün der Blattfarbe verantwortlich ist, nicht richtig gebildet oder auch abgebaut.

Clematiswelke

Pilzerkrankung, durch die vor allem großblumige Waldreben komplett absterben können. Die Bekämpfung ist nur schwer möglich.

Containerpflanze

Pflanzen, die in einem Plastiktopf während der Kulturzeit in den Gärtnereien gewachsen sind. Im Unterschied zu Containerpflanzen gibt es, vor allem bei Heckenpflanzen, die sogenannten Ballenpflanzen. Containerpflanzen können bei offenem Boden (frostfrei) ganzjährig gepflanzt werden.

Containerware

Bei der Containerware werden die Pflanzen in Töpfen großgezogen und zum Kunden geliefert. So verliert die Pflanze keine Wurzelmasse beim Ausstechen aus dem Feld. Dadurch ist kein Rückschnitt beim Einsetzen der Pflanze notwendig und die Pflanze kann das ganze Jahr über, bei frostfreiem Boden, eingepflanzt werden.

D

Doldenblütler

Die Doldenblütler sind eine Gruppe von krautigen Pflanzen, deren gemeinsame Merkmale die charakteristische Blütenform und der Gehalt an ätherischen Ölen sind. Bekannte Vertreter in der Gruppe der Doldenblütler sind viele Gewürzpflanzen wie Dill, Petersilie oder Liebstöckel, aber auch Karotten oder Pastinaken.

Dornen

Dornen wachsen aus dem verholzten Teil der Pflanze. Ein Dorn ist leicht erkennbar, denn die spitzen Ausstülpungen sind von sogenannten Leitbündeln durchzogen, die für den Transport von Wasser, gelösten Stoffen und organischen Substanzen verantwortlich sind. Bekannte Pflanzen mit Dornen sind Weißdorn, Berberitze oder der Christusdorn. Im Gegensatz dazu sitzen Stacheln hingegen nur auf und befinden sich an der Außenschicht des Stängels, wodurch sie sich leicht abziehen lassen, dies ist ersichtlich bei Rosen.

Dünger (biologisch)

Bio Dünger basiert auf natürlichen, meist organischen Ausgangsstoffen. Biodünger gibt die vorhandenen Nährstoffe in einem langen Zeitraum ab, fördert die Bodenlebewesen und dient ferner der Bodenverbesserung und der Humusbildung.

Dünger

Dünger dient der Ernährung der Pflanzen und kann in unterschiedlicher Form Pflanzen zur Verfügung gestellt werden. So gibt es neben Flüssigdünger auch granulierte Düngerformen. Unterschieden wird Dünger nach der Herkunft in mineralischen oder organischen Dünger und nach Zusammensetzung in Volldünger oder Einzelnährstoffdünger.

Duftgarten

Ein Garten, der eine Vielzahl an Duftpflanzen enthält. Durch den Duft der Pflanzen werden viele Insekten angelockt und somit ist der Duftgarten ökologisch sehr wertvoll. Beispiele im Duftgarten sind Duftrosen, Lavendel oder Flieder.

Duftpflanzen

Alle Pflanzen, deren Blätter, Blüten, Harz oder Rinde besonders gutriechen und diesen Duft auch über eine lange Distanz weitertragen. Bekannte Duftpflanzen sind Hyazinthen, Maiglöckchen, Duftveilchen und Duftrosen.

Dunkelkeimer

Pflanzen, deren Samen nach der Aussaat mit Erde bedeckt werden müssen. Licht vermindert bei Dunkelkeimern den Keimvorgang.

Drainageschicht

Bei der Drainageschicht handelt es sich um eine wasserdurchlässige Schicht am Topfboden oder im Pflanzloch. Die Drainageschicht kann aus grobem Kies oder Tongranulat bestehen. Durch Drainageschichten läuft das Wasser besser ab und Staunässe wird verhindert.

E

Echter Mehltau

Der Echte Mehltau ist eine Pilzerkrankung an Pflanzen. Charakteristisch ist der mehlartige Belag an der Blattoberseite, der sich leicht abwischen lässt. Vor allem junge Pflanzentriebe werden von Echtem Mehltau befallen und ohne Gegenmaßnahme kann es bis zum Absterben der Pflanzen kommen. Optimal für die Ausbreitung des Pilzes sind trockene und warme Wetterphasen. Die Anfälligkeit gegenüber Echtem Mehltau ist sortenabhängig. Durch Pflanzenstärkungsmittel wird die Widerstandskraft verbessert und der Befall wird minimiert.

Einhäusig

Einhäusige Pflanzen wie zum Beispiel Kiwi oder Gingko besitzen männliche und weibliche Blüten getrennt voneinander auf einer Pflanze.

Einjährige Pflanzen

Pflanzen, die in unseren Vegetationszonen nur einen Sommer lang blühen und nach ihrer Samenbildung absterben. Beispiele hierfür sind Sonnenblumen, Kapuzinerkresse oder Mais.