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Triebsterben an Scheinzypresse

Trieb- und Zweigsterben

Was steckt hinter dem Trieb- und Zweigsterben?

Die Ursache für das Trieb- und Zweigsterben ist in der Regel eine Pilzkrankheit, die hauptsächlich an Thuja und Wacholder auftritt.

Schadbild Trieb- und Zweigsterben

Durch die Krankheit verfärben sich die Schuppen der Blätter. Die Verfärbung beginnt an den jüngsten Trieben mit einer gelblich-braunen Farbe, die später komplette Zweige befällt. Auch ältere Triebe nehmen nach und nach diese Farbe an. Sie erkennen die erkrankten Gewebeteile gut, da sie sich scharf von dem gesunden Gewebe abheben

Das Trieb- und Zweigsterben zeigt sich außerdem durch zahlreiche Pilzsporenlager auf den toten Nadeln und der Rinde von bereits abgestorbenen Zweigen. Diese Pilzsporenlager sind klein, oval und schwarz.

Wissenswertes: Da eine starke Ähnlichkeit zu dem Schaden durch die Wacholder- oder Thujaminiermotte besteht, sollten Sie die Nadelgehölze sorgsam untersuchen. Nehmen Sie dafür eine Lupe und schauen Sie nach Einbohrlöchern, welche für einen Befall der Motten typisch sind. Finden Sie keine Löcher? Dann scheint es sich um die Pilzkrankheit zu handeln.

Vorbeugung von Trieb- und Zweigsterben

Gehen Sie wie folgt vor, um dem Pilzbefall vorzubeugen: 

  • Stärken Sie die Pflanzen. Das gelingt beispielsweise durch eine ausgewogene und bedarfsgerechte Düngung mit Kölle Bio Koniferendünger.
  • Pflegen Sie geschwächte Pflanzen zusätzlich. Nutzen Sie dafür regelmäßig Kölle Bio Powerdünger. Mit diesem brausen Sie die Bäume alle zwei bis vier Wochen ab. 
  • Achten Sie auf den Befall durch Thujaminiermotten. Wenn Sie diese Motten entdecken, entfernen Sie befallene Triebe umgehend und vernichten Sie diese.

Bekämpfung Trieb- und Zweigsterben

Für eine erfolgreiche Bekämpfung des Trieb- und Zweigsterbens sollten Sie 

  • sämtliche erkrankten Triebe und Zweige aus dem Baum herausschneiden und entsorgen. 
  • Wacholder oder Thuja mit zugelassenen Fungiziden behandeln. Hier werden Pilzkrankheiten meist ebenfalls erfasst und eine Ausbreitung verhindert. Achtung: Dosieren Sie sorgsam und achten Sie auf die Hinweise der Packungsrückseite. 
  • Wichtig ist, dass ab dem Befallsbeginn des Pilzes zweimal gespritzt wird. Zwischen den beiden Behandlungen sollte eine Pause von zehn bis 14 Tagen liegen.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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