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Kohleule Raupe

Raupen

Was sind Raupen?

Raupen bezeichnen allgemein die Vorstufe von Schmetterlingen oder anderen Insekten. Als Synonym wird häufig das Wort Larve verwendet. Gerade bei Schmetterlingen gilt das Raupenstadium als eigentliches Fressstadium; viele Arten können nur als Raupe überhaupt Nahrung aufnehmen und haben daher eine sehr geringe Lebensdauer von meist nur wenigen Tagen. 

Das Körpervolumen von Raupen kann sich rasch vergrößern, weshalb mehrfach eine Häutung erfolgt. Die abgeplatzte Haut wird durch Muskelbewegungen nach hinten geschoben und so abgestreift. 

Viele Raupen sind gesellig und fressen in Gruppen, auch eine Art „Prozessionsverhalten“ kann teilweise beobachtet werden. So bewegen sich Raupen hintereinander kriechend zu ihren Nahrungsquellen und vermeiden, dass Fressfeinde einzelne Tiere erkennen können.

Schadbild durch Raupen

Das Schadbild variiert je nach Raupenart. Manchmal werden die Blätter von Pflanzen angefressen, manchmal fallen ihnen hingegen die Blüten zum Opfer. Auch andere Pflanzenteile können betroffen sein. Teilweise überziehen Raupen die Pflanze mit einem Gespinst, darunter fallen beispielsweise die Gespinstmotten. Häufig finden sich Raupen an Zierpflanzen, Sommerblumen, Gemüsepflanzen oder Rosen. Das Schadbild von Raupen ist vor allem ein unregelmäßiger Loch-, Blattrand- bis hin zum Kahlfraß. Charakteristisch für Raupenbefall sind die braunen bis grünen Kothäufchen.

Profitipp: Alle zwei bis vier Wochen sorgen Sie mit Kölle Bio Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur für eine vermehrte Kräftigung der Pflanzen. Wichtig ist, dass Sie dies Stärkung regelmäßig durchführen. Gestärkte Pflanzen sind weniger anfällig gegenüber Befall durch Raupen.

Bekämpfung von Raupen

Raupen im Garten müssen nicht immer bekämpft werden – einige Arten richten gar keinen oder nur einen sehr geringen Schaden an. Vitale Pflanzen können einen kurzzeitigen Befall ohne nachhaltige Beeinträchtigungen überstehen, sofern sie in dieser Zeit ausreichend bewässert und bedarfsgerecht versorgt werden. Kümmern Sie sich daher stets um eine sorgfältige Düngung und Kräftigung der Pflanzen. 

Vereinzelt auftretende Raupen können 

• abgesammelt und in einen Wald umgesiedelt werden, 

• alternativ ist die Spritzung mit Spruzit Schädlingsfrei möglich. Wenden Sie diese an, sobald die ersten Raupen auftreten. Wichtig ist, dass Sie sicher gestellt haben, dass es sich nicht um Schmetterlingsraupen handelt. 

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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10 hilfreiche Ratschläge für den Anwender im Haus- und Kleingarten. Pflanzenschutz beginnt mit der richtigen Vorsorge. Gesunde Pflanzen verfügen über eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber Schädlings- und Pilzbefall.

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