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Triebsterben am Buchsbaum

Buchsbaumsterben

Was steckt hinter dem Buchsbaumsterben?

Das Buchsbaumsterben ist der drastische Verlust sämtlicher Blätter an Buchsbaumpflanzen. Dahinter steckt eine pilzliche Erkrankung, der Pilz namens „Cylindrocladium buxicola“. 

Schadbild Buchsbaumsterben 

Ältere Buchsbaumblätter weisen durch den Pilz, der das Buchsbaumsterben verursacht, hellbraune bis dunkelbraune Flecken auf. Diese zeigen sich an den Rändern. Jüngere Buchsbaumblätter haben orange bis bräunlich-orange Blattflecken, zusätzlich tritt bei einer feuchten und warmen Witterung ein weißer Belag an den Blattunterseiten auf. 

Typisch für das Buchsbaumsterben sind zudem schwarze Streifen an den Trieben und der äußerst schnelle Verlauf; von der Infektion mit dem Schadpilz bis zum vollständigen Blattverlust vergehen selten mehr als zwei Wochen. Feuchtwarme Wetterperioden begünstigen den Befall durch Buchsbaumsterben. 

Vorbeugung gegen Buchsbaumsterben 

Da das Buchsbaumsterben als nicht behandelbar gilt, sollten Sie entsprechend vorbeugen. Dazu gehört, Pflanzen nur sorgfältig an die Wurzeln und nicht über die Blätter zu bewässern. Bevorzugen Sie außerdem allgemein weniger anfällige Buchsbaumsorten und lassen Sie sich hier von einem Experten beraten. Weniger anfällige Sorten gegenüber Buchsbaumsterben sind:

  • Arborescens
  • Elegantissima 
  • Herrnhausen 
  • Falkner 

Vorbeugende Behandlungen umfassen außerdem die Spritzung mit Kölle Bio Pflanzenkur und zugelassenen Fungiziden. Vor allem bei feucht-warmer Witterung, welche einen Pilzbefall und daraus resultierendes Buchsbaumsterben begünstigt, sollten Sie Ihren Buchsbaum regelmäßig stärken und die Spritzung nach rund 14 Tagen wiederholen.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

Bekämpfungszeitraum Buchsbaumsterben

Eine direkte Bekämpfung bereits befallener Pflanzen ist nicht möglich – die infizierten Pflanzen gelten meist als unheilbar. Sie können erkrankte Pflanzen allerdings stärken: 

  • Kranke Pflanzen sollten frühzeitig und umfassend zurückgeschnitten werden, das Schnittgut muss entfernt werden. Das Falllaub sollte ebenfalls sofort vernichtet werden. Desinfizieren Sie nach der Behandlung das Schnittwerkzeug ausgiebig, um dort angesiedelte Erreger zu bekämpfen.
  • Um geschädigte Pflanzen zu kräftigen und zu regenerieren, greifen Sie zu Kölle Bio Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur. Gießen und überbrausen Sie damit den gesamten Wurzelbereich regelmäßig, idealerweise alle zwei bis vier Wochen.

Gärtnertipp: Der beste Zeitpunkt für die Behandlung Ihrer Pflanzen liegt zwischen Mai und September. Kontrollieren Sie den Buchsbaum regelmäßig auf pilzliche Erkrankungen und wenden regelmäßig die Pflanzenstärkung an.

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