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Kaliummangel bei Kirsche

Kaliummangel bei Pflanzen

Warum ist Kalium wichtig für Pflanzen?

Kalium gehört zu den Hauptnährstoffen und ist im Boden unerlässlich. Kalium leistet einen wertvollen Beitrag zum Transport des Wassers der Pflanze. Eine ausgewogene Wasserversorgung kann nur mit ausreichend Kalium erzielt werden. Weiterhin kommen Kalium stabilisierende Eigenschaften zu; die Pflanze kann sich besser gegen äußere Einflüsse schützen und ist beispielsweise weniger empfindlich gegenüber Frost, Schädlingen und Krankheiten. Kalium beeinflusst die Photosynthese und aktiviert Enzyme. Trockenstress wird bei optimalen Kaliumgaben besser toleriert.

Schadbild durch Kaliummangel

Infolge des Kalimangels verliert die Pflanze die Fähigkeit, kühle Temperaturen zu überstehen. Eigentlich frostbeständige Gewächse können sich folglich nicht mehr so gut wie gewohnt gegen Frost schützen. Außerdem trocknen die Blätter aufgrund der unausgewogenen Bewässerung vom Rand her ein. Die Symptome betreffen zunächst die älteren Blätter Ihrer Gewächse. Kalimangel führt auch zu einem faden Geschmack von Früchten und Gemüse. Bei unzureichendem Kaliumangebot leiden Pflanzen bei Trockenheit schneller.

Symptome Kaliummangel

  • Kaliummangel ist zunächst an den älteren Blättern von Pflanzen sichtbar. 
  • Die Blätter rollen sich zusammen. Das Gewebe zwischen den Blattadern wölbt sich nach oben. Die Blattränder und – spitzen verfärben sich braun
  • Deutlich wird der Mangel an Kalium durch scharfkantige „ Verbrennungen“ der Blattränder.
  • Bei Kaliummangel kann es zum verzögerten Wachstum kommen. 
  • Die Nadeln von Koniferen trocknen durch Kalimangel vom Rand her ein. Zunächst sind ältere Nadeln hiervon betroffen, die Symptomatik breitet sich allerdings rasch auf die gesamte Tanne aus. 
  • Häufig wirken die Blätter schlaff und es herrscht die sogenannte „Welketracht“
  • Obstgehölze bilden bei Kaliummangel kleinere Früchte aus und die Blätter bleiben im Herbst länger am Baum als ausreichende mit Kalium versorgte Bäume. 
  • Bei Rasen führt Kaliummangel zu Trockenschäden
  • An Tomaten, Zucchini und Gurken zeigt sich Kaliummangel durch ungleichmäßige Früchte.

Ursachen und Vorkommen von Kaliummangel

Kalimangel betrifft häufig Pflanzen, die in leichten Sandböden heranwachsen. Weiterhin kann er bei Trockenheit vermehrt auftreten. Eine andere mögliche Ursache ist der zu niedrige pH-Wert, der für eine Bodenversauerung spricht. Bei tonhaltigen Böden kann Kalium festgelegt sein und nicht pflanzenverfügbar.

Vorbeugung von Kaliummangel

Um Ihre Pflanzen vor einem Kalimangel und den daraus resultierenden Folgen zu schützen, sollten Sie 

  • Ihre Pflanzen regelmäßig wässern; gerade in Trockenperioden auf gleichmäßige Bewässerung achten 
  • den pH-Wert (Säuregehalt) des Bodens mit einem pH-Bodentest regelmäßig prüfen und gegebenenfalls ausgleichen, 
  • für die Grunddüngung einen speziellen, kalibetonten Dünger wählen; beispielsweise Kölle's Beste Tomaten-Dünger, 
  • Ihre Pflanzen alle zwei bis vier Wochen stärken; dafür eignen sich der Kölle Bio Powerdünger und die Kölle Bio Pflanzenkur, womit Sie die Gewächse einfach überbrausen können.

Bekämpfung von Kaliummangelerscheinungen

Ist bereits ein Kaliummangel aufgetreten, sollte die Düngung mit kaliumhaltigen Mitteln Abhilfe schaffen. Dieser behebt die durch Kalimangel aufgetretenen Symptome bei guten Bedingungen schnell.


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