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Sackschildlaus

Sackschildläuse

Was sind Sackschildläuse?

  • Die Sackschildlaus ist ein weißes bis gelblich gefärbtes Insekt mit einem braunen Kopfschild. Sie misst etwa drei bis sieben Millimeter. Die Laus befindet sich zumeist auf Trieben und Blättern. Sackschildläuse befallen kolonieartig Triebe und Astgabeln von Eiben, Schirmakazien, Mimosen und anderen Gehölzen. 
  • Sackschildläuse besitzen Drüsen am Hinterteil, welche die charakteristischen weißen und wollähnlichen Fäden hervorbringen. Diese als „Säcke“ bezeichneten Fäden dienen als Schutz der Sackschildläuse, die sich als junge Larve darin befinden. Die Läuse und Eigelege selbst sind an Pflanzen aufgrund ihrer geringen Körpergröße nicht gut erkennbar, die länglichen Woll-Eiersäcke hingegen schon.

Schadbild durch Sackschildläuse

  • Sackschildläuse saugen die Pflanze an, was besonders aufgrund des Auftretens in großen Kolonien zu Schädigungen führen kann. Die Pflanze wird an verschiedenen Stellen „angezapft“, die Saugtätigkeit wird oftmals bis in den Winter fortgeführt. 
  • Eine weitere Schädigung durch Sackschildläuse beruht auf den klebrigen Ausscheidungen von Zuckersaft, dem so genannten Honigtau. Überschüssiger Zucker durch den abgesaugten Pflanzensaft wird so wieder ausgeschieden. Honigtau begünstigt die Bildung von Schadpilzen wie dem Sternrußtau, außerdem lockt er weitere Schädlinge an, denen er als Nahrungsquelle dient.

Vorbeugung Sackschildläuse

Vitale Pflanzen sind besser gegen einen Schädlingsbefall gerüstet. Gegen Sackschildläuse und Co wappnen Sie die Pflanzen, indem Sie sie etwa alle zwei bis vier Wochen mit Kölle Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur überbrausen. So stärken Sie Ihre Gewächse vorbeugend.

Bekämpfung Sackschildläuse

Sackschildläuse lassen sich auf verschiedene Weisen bekämpfen: 

  • von den Läusen stark befallene Triebe sollten abgeschnitten und vernichtet werden
  • wenn die Pflanzenknospen anschwellen, nehmen Sie ergänzend eine Austriebsbehandlung mit  Austriebsspritzmittel vor
  • wenn sich die Pflanzen in der Wachstumszeit befinden, sollten Sie sie unterstützend mit zugelassenen Insektiziden behandeln

Profitipp: Der ideale Bekämpfungszeitraum für Sackschildläuse liegt zwischen März und September. Bei zu niedrigen Temperaturen sind die Schädlinge inaktiv.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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10 hilfreiche Ratschläge für den Anwender im Haus- und Kleingarten. Pflanzenschutz beginnt mit der richtigen Vorsorge. Gesunde Pflanzen verfügen über eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber Schädlings- und Pilzbefall.

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