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Brombeergallmilbe

Brombeergallmilbe

Was sind Brombeergallmilben?

Die zu den Gallmilben gehörende Brombeergallmilbe misst 0,15 Millimeter im Durchschnitt. Sie ist weißlich gefärbt und kann nur mit einer Lupe erkannt werden. Sie überwintert in den Knospenschuppen der Brombeeren, manchmal auch an vertrockneten Früchten oder an Teilen der Stängel. Im Frühjahr legt die Brombeergallmilbe ihre Eier in die sich langsam entfaltenden Pflanzenknospen, woraus die neuen Schädlinge schlüpfen und an den Pflanzen saugen. Die Saugtätigkeit beginnt, sobald die ersten Früchte erscheinen. Die Brombeergallmilbe vermehrt sich häufig und bildet acht bis zehn Generationen pro Jahr.

Schadbild Brombeergallmilbe

Die Brombeerfrüchte reifen ungleichmäßig, sodass sich teilweise rote oder komplett rote Beeren (anstelle schwarz) trotz ausreichend Sonneneinstrahlung zeigen. Die betroffenen Früchte verlieren ihren süßlichen Geschmack und schmecken stattdessen sauer. Die Brombeergallmilbe kann Brombeeren so stark schädigen, dass die komplette Ernte ungenießbar ist.

Ursache Brombeergallmilbe

Der Schaden entsteht durch die Brombeergallmilbe, die an den Früchten saugt und diesen die Süße nimmt. Bei einem starken Befall kommt es vor, dass ausschließlich rote Brombeeren an der Pflanze zu sehen sind.

Vorbeugung Brombeergallmilbe

Als Vorbeugung empfiehlt es sich, vertrocknete Früchte abzusammeln. Darin könnten die Schädlinge überwintern und anschließend ihre Eier in der Pflanze ablegen. Zudem sollten Sie abgetragene Brombeerruten sorgfältig zurückschneiden.

Bekämpfung Brombeergallmilbe

  • Pflücken Sie befallene Früchte ab und vernichten Sie diese, damit sich die Tiere nicht ausbreiten.
  • Stärken Sie die Brombeerpflanzen regelmäßig mit Kölle Bio Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur.
  • Um die überwinternden Tiere zu töten bzw. den Bestand zu verringern, kann weiterhin eine Spritzung vor dem Austrieb helfen. Nehmen Sie diese an frostfreien Tagen Ende Februar mit dem Austriebsspritzmittel vor.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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