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Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe

Was ist die Rosenblattrollwespe?

Die Rosenblattrollwespe ist ein Schädling, der seine Eier im Mai und Juni an den Blatträndern von Rosenblättern ablegt. Dafür werden die Blätter entlang der Mittelrippe angestochen. Dieser Vorgang führt dazu, dass sich die Rosenblätter einrollen. Die zunächst weißen, anschließend hellgrünen Blattrollwespenlarven schlüpfen aus den Eiern und fressen an den Blättern. Eine Larve der Rosenblattrollwespe misst etwa fünf bis neun Millimeter. Nach einigen Wochen wandern die Larven in den Boden, um sich zu verpuppen und darin zu überwintern. Die Verpuppung erfolgt im Frühjahr, anschließend beginnt der Zyklus von vorn.

Schadbild durch die Rosenblattrollwespe

  • Sie erkennen den Befall anhand der sich einrollenden Teilblätter Ihrer Rose. Dies geschieht üblicherweise ab Mitte Mai. Es können sowohl einzelne, als auch mehrere Blätter gleichzeitig betroffen sein. Die neue, eingerollte Form erinnert optisch an eine Zigarre. 
  • Das Schadbild der Rosenblattrollwespe ist ein Loch- und Skelettierfraß
  • Im Laufe der Zeit vergilben die Blätter durch den Fraß der Blattrollwespenlarve. Mitsamt den darin befindlichen Larven fallen sie zu Boden und ermöglichen der Rosenblattrollwespe, darin zu überwintern.

Vorbeugung Rosenblattrollwespe

Damit erst gar keine Rosenblattrollwespen ihre Eier ablegen bzw. einen größeren Schaden anrichten können, sollten Sie 

  • Eine optimale Versorgung und ausreichende Bewässerung für Ihre Rosen ermöglichen: Vitale und kräftige Pflanzen gleichen einen möglichen Blattverlust durch die Rosenblattrollwespe leichter aus und können sich schneller erholen.

Profitipp: Düngen Sie die Rosen regelmäßig mit Kölle Bio Rosendünger Optimal versorgte Rosen sind wüchsig und weniger anfällig gegenüber einem Befall durch die Rosenblattrollwespe.

  • Ihre Pflanze zusätzlich stärken: Nutzen Sie dafür alle zwei bis vier Wochen Kölle Bio Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur. Überbrausen Sie die Rosen regelmäßig mit den Stärkungsmitteln.

Bekämpfung der Rosenblattrollwespe

Sie können die Larven nicht mit naturgemäßen Spritzmitteln bekämpfen, da sie in den Blattrollen geschützt und so schlecht zu erreichen sind. Die Spritzmittel würden den optischen Schaden der Rose aber ohnehin nicht mehr beheben. 

Verformte Rosenblätter sollten Sie – nicht nur aus optischen Gründen – sofort abpflücken und vernichten; anderenfalls könnten sie mitsamt den Larven abfallen. Die Larven könnten sich im Boden ansiedeln und der Zyklus würde von vorn beginnen. 

Wissenswertes: Wenn Sie diese Pflegemaßnahme rechtzeitig vornehmen, reicht das Abpflücken der befallenen Rosenblätter meist aus, um schlimmere Schäden zu verhindern. Je weniger Blätter betroffen sind, desto größer ist die Chance auf eine vollständige Erholung der Rose.

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