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Rehfraß

Wildschaden

Was ist ein Wildschaden?

Was in Waldgebieten fast schon alltäglich ist, kann gerade in privaten Gärten zum lästigen Ärgernis werden: Wildschäden durch Rehen, Hasen, Wildschweine oder wilde Kaninchen

Schadbild Wildschaden 

Abgefressene, junge Triebe und Knospen von Rosen sind ein typisches Indiz für einen Wildschaden durch Rehe – diese fressen bevorzugt an den Blumen und frischen Trieben von Gehölzen. Auch die Rinde und die Blätter von Rosen können zum Ziel eines Wildschadens werden. Kaninchen und Hasen nagen hingegen das Holz im unteren Bereich an. Vorwiegend machen sich sie nicht an Rosen, sondern an Obstbäumen zu schaffen. Junge Triebe von Koniferen oder der Neuaustrieb von Sträuchern oder Blumen werden in waldnahen Gebieten auch von anderen Wildtieren geschädigt. 

Ursachen für den Wildschaden 

Ein Wildschaden lässt sich vor allem in Gärten, die im freien Gelände oder am Waldrand liegen, selten ganz vermeiden. Auch Gärten am Rand einer Siedlung sind vermehrt betroffen. Wenn die Tiere hungrig sind, machen sie vor Ihrem Garten nicht Halt – das gilt besonders in sehr schneereichen Wintern, wenn die Tiere im Wald keine ausreichende Nahrung vorfinden. 

Wie kann ich gegen Wildschaden vorbeugen? 

Sie können durch verschiedene Maßnahmen einem Wildschaden vorbeugen:

  • Wildzaun: Dieser umgibt gleich mehrere Bäume und schützt sie vor Verbiss und Folgeschäden. Eine regelmäßige Kontrolle hinsichtlich der Zaunstabilität ist hier ratsam 
  • Schafswolle: Eine simple und effektive Maßnahme, die vor Bissschäden schützt, ist Schafswolle. Wickeln Sie die Wolle einfach um die Gipfelknospe junger Bäume, um das Anknabbern zu verhindern. 
  • Fichtenzweige: Möglichst astlastige Fichtenzweige werden falsch herum in den Boden gesteckt; dicht an der Pflanze, die geschützt werden soll. Dies hält Nagetiere davon ab, die Bäume anzuknabbern.
  • Alternative Futterquelle: Das geht ganz einfach, indem Sie nach dem Baumschnitt die Äste und Zweige im Garten liegen lassen. So zieht der Baumschnitt die hungrigen Hasen an und Ihre kostbaren Obstbäume werden vielleicht verschont. 
  • Bei massivem Druck können Sie zugelassene Mittel auf gefährdete Pflanzenteile spritzen. Die Pflanzenschutzmittel wirkt zum Teil bis zu sechs Monate. Sie vertreiben Rehe, Kaninchen und Co von Ihren Pflanzen, ohne sie dabei zu schädigen. 

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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