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Sternrußtau auf Rose

Sternrußtau

Was ist der Sternrußtau?

Es handelt sich bei dem Sternrußtau oder der Schwarzfleckenkrankheit um die häufigste Krankheit, die Ihre Rosen befallen kann. Der Sternrußtau ist ein Schlauchpilz, der auf dem abgefallenen Laub von Rosen und anderen Pflanzen überwintert. Er tritt vorwiegend in Jahren mit einer anhaltend kühlen und feuchten Witterung auf. Sternrußtau ist vor allem an Rosen zu finden, teilweise werden auch andere Gartenpflanzen sowie Lorbeer oder Oleander durch die Pilzkrankheit befallen.

Schadbild Sternrußtau

Der Sternrußtau verursacht unterschiedlich große Flecken auf den Rosenblättern. Diese sind meist rund, schwarz oder gelb und haben einen strahligen Rand. In der näheren Umgebung der Flecken tritt eine Vergilbung oder eine gelbrote Verfärbung des Blattes auf. 

Folgen für Ihre Pflanze: 

Befallene Rosen vergilben und werfen vorzeitig die betroffenen Blätter ab

Durch einen starken Befall von Sternrußtau werden die Pflanzen geschwächt und ermöglichen dem Pilz außerdem durch den vermehrten Blattabwurf, im Laub zu überwintern.

Vorbeugung von Sternrußtau

Wenn Sie frühzeitig dafür sorgen, Ihren Rosen alle wichtigen Nährstoffe zu geben, ist ein Befall von Pilzen unwahrscheinlich. Vitale Pflanzen gelten allgemein als weniger anfällig für Pflanzenkrankheiten. 

Maßnahmen zur Vorbeugung von Sternrußtau: 

  • Wählen Sie blattgesunde Rosensorten aus. Die Anfälligkeit von Rosen gegenüber Pilzkrankheiten ist stark abhängig von der Sorte. 
  • Pflanzen Sie Rosen nur an geeignete Standorte
  • Düngen Sie regelmäßig mit Kölle Bio Rosendünger, der eine ausgewogene und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung ermöglicht. 
  • Nehmen Sie einen regelmäßigen Schnitt vor, damit Laub schnell trocknen kann. Zu dichte Pflanzen trocknen in regenreichen Phasen schlecht ab und die Bedingungen für den Befall durch Sternrußtau sind optimal. 
  • Pflegen Sie die Rosen zusätzlich ab Austrieb. Hierzu gehört eine regelmäßige Behandlung mit Kölle Bio Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur. Im Abstand von zwei bis 4 Wochen sollten Sie die Pflanzenstärkung durchführen. 
  • Insbesondere bei feuchter Witterung, bei der Sternrußtau vermehrt auftreten kann, sollten die Pflanzen vorbeugend mit dem zugelassenen Fungiziden eingesprüht werden. 
  • Befallenes Laub sollte regelmäßig entfernt und umgehend vernichtet werden, damit der Sternrußtau darauf nicht überwintern und sich weiter ausbreiten kann.

Bekämpfung Sternrußtau an Rosen

Durch den Einsatz zugelassener Fungizide werden diverse Pilzinfektionen behandelt. Dazu gehören beispielsweise der Rosenrost und auch der Sternrußtau. 

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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