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Blattläuse

Blattläuse

Was sind Blattläuse?

Blattläuse gehören zu den Pflanzenläusen und treten weltweit in rund 3.000 Arten in Erscheinung. Meist haben sie gelbe, grüne, schwarze oder graue Körper in einer ovalen Form. Im Sommer sind sie überdies teilweise geflügelt, damit sie leichter die Wirtspflanze wechseln können. Meist bilden die Tiere Kolonien und treten gehäuft an den Blattunterseiten von Pflanzen sowie an deren Triebspitzen auf. Blattläuse überwintern als Ei an verschiedenen Gehölzen. Blattläuse an Rosen, Zierpflanzen, Sommerblumen, Gemüsepflanzen, Kräutern oder Zimmerpflanzen sind bekannt und kommen häufig bei ungünstigen Bedingungen vor.

Teilweise sind die von Blattläusen betroffenen Blätter oberseits mit klebrigem Honigtau bedeckt. Diesen scheiden die pflanzensaugenden Läuse aus. Ebenfalls blattoberseits können sich Blattlaushüllen in weißer Farbe befinden, welche die Tiere in Folge ihrer Häutung hinterlassen. 

Blattläuse verfügen über ein spezielles Mundwerkzeug, das ihnen ermöglicht, gezielt Leitbahnen von Wirtspflanzen anzusaugen. Der aufgenommene Pflanzensaft wird teilweise wieder ausgeschieden. Sowohl durch die Nahrungsaufnahme als auch durch die Ausscheidungen kann ein Schaden an der Pflanze entstehen.

Schadbild Blattläuse und Folgen

Durch an den Pflanzen saugende Blattläuse kommt es zu einem Ertragsverlust, Wachstumsstörungen und manchmal geht das betroffene Gewächs auch vollständig ein. Blattläuse schädigen Zimmerpflanzen, Gartenpflanzen, Sommerblumen, Gemüsepflanzen, Kräuter oder Nutzpflanzen. Blattläuse an Rosen werden durch deformierte, gerollte oder gekräuselte Blätter deutlich . Die befallenen Pflanzenteile sind meistens klebrig (Honigtau-Ausscheidungen der Läuse), außerdem kann sich auf der Blattoberseite schwarzer Rußtau bilden, der wiederum Pilzinfektionen begünstigt. Die weißen Blattlaushüllen, welche durch Häutung der Blattläuse entstehen, befinden sich ebenfalls auf der Pflanzenoberseite. Ein starker Befall führt zu Vergilbung der Pflanze, in schweren Fällen kann sie durch Blattläuse absterben.

Vorbeugung gegen Blattlausbefall

  • Nützlinge im Garten fördern: Locken Sie natürliche Feinde der Blattläuse durch Schutz- oder Futterhäuschen in den Garten. Vor allem Marienkäfer sind natürliche Feinde gegen Blattläuse. 
  • Ausgewogen düngen: Mit Spezialdünger (Kölle Bio Gartendünger, Rosendünger oder Grünpflanzendünger) versorgen Sie Pflanzen optimal. Vermeiden Sie eine stickstoffbetonte Düngung, welche das Triebwachstum zu stark anregt. 
  • Regelmäßig nachhelfen: Halten Sie Ihre Pflanzen durch die regelmäßige Überbrausung mit Kölle Bio Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur vital. Sie können die Produkte alle zwei bis vier Wochen anwenden. 
  • Nützlinge: Im Gewächshaus können Sie weiterhin Räuberische AA-Gallmücken gegen Blattläuse einsetzen. Diese Nützlinge saugen Blattläuse rasch aus und sind über Bestell-Sets (Nützlinge gegen Schadinsekten) beziehbar. 
  • Hausmittel: Das Einsprühen der Pflanzen mit Milch oder einem Sud aus Brennnesseln oder schwarzem Tee soll Blattläuse vertreiben.

Bekämpfung von Blattläusen

  • Leichter bis mittlerer Befall: Spritzen Sie Gartenpflanzen mit einem Wasserstrahl ab und stärken die Pflanzen mit Kölle Bio Pflanzenkur. Fördern Sie die Nützlinge in Ihrem Garten.
  • Starker Befall: Systemische Insektizide bekämpfen zahlreiche Kolonien von Blattläusen. Auch dieses Pflanzenschutzmittel sollte mit Bedacht verwendet werden. Sprühen Sie die befallenen Pflanzen mit dem Schädlingsmittel ein und behandeln Sie auch die Blattunterseiten mit, wo sich die Läuse vermehrt aufhalten.
  • Nützlinge: Im Gewächshaus können Sie weiterhin Räuberische AA-Gallmücken gegen Blattläuse einsetzen. Diese Nützlinge saugen Blattläuse rasch aus und sind über Bestell-Sets (Nützlinge gegen Schadinsekten) beziehbar.
  • Hausmittel: Das Einsprühen der Pflanzen mit Milch oder einem Sud aus Brennnesseln soll Blattläuse vertreiben.
  • Spritzungen: Falls Sie chemische Pflanzenschutzmittel verwenden möchten, können Sie auf systemische Mittel oder Kontaktmittel zurückgreifen. Kontaktgifte müssen den Schädling direkt treffen und müssen deshalb gespritzt werden. Systemisch wirkende Pflanzenschutzmittel werden von der Pflanze aufgenommen und wirken bei der Saug- oder Fraßtätigkeit der Schädlinge über die Pflanzensäfte.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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