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Großer Kohlweissling

Kohlweißlingsraupen

Was sind Kohlweißlingsraupen?

Kohlweißlingsraupen sind, wie ihr Name schon sagt, die Larven des Großen oder Kleinen Kohlweißlings. Dieses Insekt stammt aus der Familie der Tagfalter (Schmetterlinge). Die beiden Arten des Kohlweißlings sind ab März im Garten aktiv. Ihre gelbliche bis weiße Körperfärbung ist ein typisches Merkmal, ihre Flügel weisen eine Spannweite von bis zu fünf Zentimetern auf. Sie überwintern in Puppenform an Wänden, Pfählen und ähnlichen Orten.

Während der gesamten Gartensaison werden von dem Kohlweißling rund zwei Millimeter große Eier abgelegt. Diese finden sich bevorzugt auf den Blattunterseiten von Kohlpflanzen. Daraus schlüpfen kleine, grüne Raupen, die über gelbe Längslinien verfügen. Sie haben eine kurze und dichte Behaarung und ernähren sich von den Gewächsen.

Schadbild Kohlweißlingsraupen

Ein Nage-, Loch- und Skelettierfraß an den Blättern ist das klassische Schadbild durch Kohlweißlingsraupen. Weiterhin tritt eine Verschmutzung durch den Kot der Tiere in Erscheinung. In vielen Fällen lassen die Raupen nur dicke Blattrippen übrig. Auch Fraßschaden direkt am Kohl können vorkommen.

Vorbeugung Kohlweißlingsraupen

Sie sollten frühzeitig für einen Schutz vor Kohlweißlingsraupen sorgen. Überspannen Sie dafür die Beete gleich nach der Anpflanzung Ihrer Gewächse mit einem Schädlingsschutznetz. Dieses verhindert, dass die Eier, aus denen später die Kohlweißlingsraupen schlüpfen, an Ihrem Kohl abgelegt werden können.  

Bei einigen Kohlarten hat sich ein Absammeln der Raupen bewährt. Wiederholen Sie dies mehrfach, um auch die Kohlweißlingsraupen aus noch vorhandenen Eiern einzusammeln.

Wissenswertes: Da Kohlweißlinge über die gesamte Saison ihre Eier ablegen, muss das Netz bis zur Ernte verbleiben.

Bekämpfung Kohlweißlingsraupen

Bekämpfung mit zugelassenen Pflanzenschutzmittel ist bereits beim Auftreten der ersten Jungraupen zu empfehlen. Achten Sie auf eine vollständige Benetzung der Pflanzen. Wägen Sie ab ob eine Bekämpfung notwendig ist.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Anwendung und den Zulassungsgebieten, die sich auf der Packungsrückseite der Pflanzenschutzmittel befinden. Lesen Sie auch die Warnhinweise und verwenden Sie die Mittel mit äußerster Vorsicht. Die Pflanzenschutzmittel sind allerdings nicht bienengefährlich.

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