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Birnengitterrost an Blattoberseite

Birnengitterrost

Was ist der Birnengitterrost?

Der Birnengitterrost gehört zu den Rostpilzen und wird als wirtswechselnder, pflanzenpathogener Pilz bezeichnet. Im Sommer befindet sich der Birnengitterrost auf Birnbaumblättern. Die Winterform des Birnengitterrostes ist der Wacholderrost. Am Wacholder sind gelbbraune Sporenlager an den Zweigen sichtbar. Ist ein Wacholder im Umkreis von bis zu 500 Metern befallen, kann es zur Infektion durch Birnengitterrost an Birnbäumen kommen.

Wissensfakt: Der Birnengitterrost wird durch den Rostpilz (Gymnosporangium sabinae) verursacht. Für seine vollständige Entwicklung benötigt die pilzliche Erkrankung zwei unterschiedliche Wirtspflanzen.

Schadbild Birnengitterrost

Auf der Blattoberseite der Birnenblätter sind ab Mai anfänglich gelbe, später leuchtend orangerote, runde Flecken zu erkennen. Auf der Blattunterseite befinden sich gelbe bis braune Auswüchse. 

  • Das Schadbild von Birnengitterrost ist charakteristisch und unverwechselbar. 
  • Im Lauf des Sommers vergrößern sich die Blattflecken auf den Birnenblättern
  • Bei massivem Befall ist die Krone des Birnbaums mehr orange-gelb und rot als grün
  • Die ovalen bis warzenförmigen Wucherungen an der Blattunterseite mit den Sporen können bis zu 1,5 cm lang werden. 
  • Bei starkem Befall kann der Baum vorzeitig die Blätter abwerfen
  • Teilweise kommt es zum Fruchtfall. 
  • Die Früchte sind generell genießbar, teilweise nicht so lange lagerfähig bei starkem Befall durch Birnengitterrost.

Wissensfakt: Je mehr orangefarbene Blattflecken vorhanden sind, desto größer ist der Stress für die Pflanze, da durch die Blattflecken grüne Blattfläche für die energiebringende Photosynthese verloren geht.

Vorbeugung Birnengitterrost

Weil der Birnengitterost und Wacholderrost nicht bekämpft werden können, ist eine sorgsame Vorbeugung für Ihre Pflanzen besonders wichtig: 

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Düngung und vermeiden Sie Trockenstress und Schädlingsbefall an Birnbäumen. Geschwächte Pflanzen tolerieren Birnengitterrost weniger gut. 
  • Birnbäume sollten Sie ab der Blattentfaltung regelmäßig Kölle Bio Pflanzenkur und Kölle Bio Powerdünger spritzen. Somit fördern Sie die Vitalität der Bäume. Vitale Pflanzen sind generell weniger anfällig für Pflanzenkrankheiten und können sich auch gegen einen Pilzbefall besser wappnen. 
  • Befallene Pflanzen in Ihrem Garten sollten spätestens alle vier Wochen mit Kölle Bio Pflanzen Vital Powerdünger und Kölle Bio Pflanzenkur überbraust werden, um ihnen zu neuer Kraft zu verhelfen. 
  • Wenn möglich, entfernen Sie Wacholder und schalten somit die Wirtspflanze des Winters aus.

Bekämpfung von Birnengitterrost

Birnengitterrost ist generell nicht heilbar. Daher können Sie ihn nur bekämpfen, indem Sie 

  • vermeiden, dass Wacholderpflanzen in der Nähe des Birnbaums stehen. 
  • bei Neupflanzungen auf Sorten achten, die weniger anfällig gegenüber Birnengitterrost sind. Nashi-Birnen sind wenig anfällig und somit eine Alternative zum Birnbaum. 
  • bei gering befallenen Pflanzen befallene Blätter entfernen und entsorgen. Die Sporen benötigen einen Wirt. Daher ist eine Kompostierung unbedenklich möglich.

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