Pflanzen mit Liebe
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Alle feiern Advent, Weihnachten und Co., doch kennen Sie die weihnachtlichen Traditionen?

Wenn die Abende wieder lang und gemütlich werden und wir in unserem Zuhause mit behaglichem Licht und stimmungsvoller Dekoration eine festliche Atmosphäre schaffen, dann steht das Weihnachtsfest bald vor der Tür. In der Adventszeit stellen wir Kerzen auf, feiern mit einem Adventskranz die vier Adventssonntage und backen leckeres Weihnachtsgebäck und -kuchen. Wir packen Adventskalender mit kleinen Geschenken, putzen unsere Stiefel für den Nikolaus und füllen sie nach alter Tradition mit Apfel, Nuss und Mandelkern.

An Heiligabend schmücken wir unser Heim mit vielen Lichterketten und stellen den Weihnachtsbaum auf, mit all den bunten Christbaumkugeln, Schleifen, Figuren und vielem mehr. Wir singen Weihnachtslieder, lesen Weihnachtsgedichte und freuen uns über zahlreiche Geschenke unter dem glanzvoll geschmückten Baum.

Traditionen, die wir alle kennen. Doch woher stammen sie? Kennen Sie auch die Tradition des Mistelzweiges, des Barbaratages, oder die Geschichte des Weihnachtssterns?

 

Warten auf das Weihnachtsfest: Wie der Adventskranz die Zeit verkürzte

Ein festlich geschmücktes Zuhause stimmt uns auf Weihnachten ein. Da gehört ein Adventskranz einfach dazu. Ob selbst gemacht oder von unseren Floristen liebevoll gebunden und dekoriert – ein Adventskranz ist ein wichtiger Begleiter in der Vorweihnachtszeit und ein besonderes Schmuckstück in der Wohnung. Der Brauch ist jünger als die Pflanzen-Kölle Tradition und wird erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts zelebriert. Die Idee hatte der evangelische Theologe und Pädagoge Johann Hinrich Wichern im Jahr 1839. Johann Wichern kümmerte sich um Waisenkinder. Diese fragten täglich, wann denn Weihnachten sei. Um anschaulich zu zeigen, wie lange es noch bis Weihnachten dauert, hängte er einen Adventskranz auf. Er nahm ein großes Holzrad einer alten Kutsche und setzte 28 Kerzen darauf: 24 kleine rote für die Werktage und vier dicke weiße für die Sonntage. Aus den vielen Kerzen sind heute die vier Kerzen für die Adventssonntage geblieben. Zur Adventszeit bieten wir Ihnen in unserem Onlineshop eine erlesene Auswahl an Kränzen, Kerzen und passenden Dekorationsmaterialien.

 

Der Adventskalender: Türchen für Türchen nähern wir uns dem Weihnachtsfest

Vergangen sind die Zeiten, in denen sich nur Kinder in der Adventszeit Tag für Tag am Adventkalender erfreuen. Über einen kreativen, mit kleinen Geschenken gefüllten Wegbegleiter durch den Advent, freuen sich auch "große Kinder". Der aus unserer Adventszeit nicht mehr wegzudenkende Adventskalender entstand erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die eigentlichen Anfänge lassen sich allerdings bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Liebevoll gebastelte Kalender verkürzen die Wartezeit auf das Weihnachtsfest und steigern mit kleinen Geschenken die Vorfreude auf das Fest der Feste.

 

Warum der Tannenbaum die schönsten Blätter hat

Gerade einmal 400 Jahre alt ist die Christbaum-Tradition. Davor dekorierte man die Zimmer in der Weihnachtszeit bis zur Decke mit immergrünen Zweigen. Sie sollten Lebenskraft und Gesundheit ins Haus holen. Bereits die Römer bekränzten zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen und in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen zu erschweren. Zusätzlich gab das Grün Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings.

Später waren es nicht mehr nur Zweige, sondern gleich ganze Bäume, die unter der Decke hingen. Erst im 17. Jahrhundert wurde der Tannenbaum so wie heute aufgestellt. Jeder Baumschmuck hatte seine Bedeutung. Rote Äpfel galten als Fruchtbarkeitssymbol, duftende Lebkuchen standen für ein langes Leben und Rosen aus Seidenpapier ließen die Tannenbäume auch im Winter „blühen". Auch heute noch ist der Christbaum ein unverzichtbarer Teil des Weihnachtsfestes. Ob künstlich oder echt ist dabei Geschmackssache. Wichtig ist ein guter Stand, daher ist auf einen geeigneten Christbaumständer zu achten. Sicher aufgestellt, steht dem Schmücken nichts mehr im Weg. Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung für innen und außen, die in der dunklen Jahreszeit abends und in der Nacht wie kleine Sterne funkelt und für eine festliche Atmosphäre sorgt sowie edel glänzende Weihnachtskugeln in den schönsten Lieblingsfarben, finden Sie ab Oktober in unserem Onlineshop.

 

Kein Geschenk für das Jesuskind: Die Geschichte vom Weihnachtsstern

In einem kleinen Dorf Mexikos wurde ein alter Brauch gepflegt: Man brachte an Weihnachten Geschenke für das Jesuskind in die Kirche und legte sie an der Krippe ab. Die Legende erzählt, dass ein armes Mädchen aus diesem Dorf am Weihnachtsabend kein Geschenk für das Jesuskind hatte, das sie in der Kapelle hätte ablegen können. Darüber war sie sehr unglücklich. Ratlos kniete sie sich ins Gras und pflückte ein paar Gräser. Daraus fertigte sie einen kleinen Blumenstrauß. Verlegen und weinend betrat sie die Dorfkirche. Als sie jedoch ihr bescheidenes Geschenk an der Krippe ablegte, verwandelten sich die Gräser in einen Strauß voll roter Blüten! Ein Wunder war geschehen, glaubten alle Anwesenden. Seit diesem Tag heißen die rot leuchtenden Pflanzen „Flores de Noche Buena" – „Blumen der Heiligen Nacht", da sie jedes Jahr zur Weihnachtszeit blühen. Der amerikanische Botschafter in Mexiko brachte die Pflanze in die Vereinigten Staaten. Von dort aus nahm sie ihren Weg über England nach Deutschland. In vielen Haushalten gehört sie mittlerweile zum festen Bestandteil der Weihnachtsdekoration. Da Weihnachtssterne für den Postweg zu kälteempfindlich sind, finden Sie eine große Auswahl an Farben und Größen in unseren Gartencentern. Vom kleinen Stern, über das Stämmchen bis zum großen Busch ist alles dabei. Denken Sie daran, Ihr Schmuckstück gut einzupacken und gegen die Kälte zu schützen – auch auf dem kurzen Weg vom Gartencenter ins Auto. Sie wollen wissen, wie ein Weihnachtsstern kultiviert wird und sich langsam färbt? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Gärtnerei.

 

Wie ein kleiner Zweig die ewige Liebe beschert

Der Mistelzweig hat in vielen Sagen eine Bedeutung. Woher genau der Brauch stammt, ist nicht sicher. Die Geschichte besagt jedoch, dass sich verliebte Pärchen an Weihnachten unter einem Mistelzweig küssen sollen. Der Legende nach bleiben diese Paare ein Leben lang zusammen – eine schöne Geschichte, kann doch so ein Mistelzweig an Weihnachten auch eine romantische Liebeserklärung oder gar ein Heiratsantrag sein. Überraschen Sie doch Ihre Liebste oder Ihren Liebsten mit einem Zweig zu Weihnachten.

 

Sie wollen Glück im neuen Jahr?

Barbarazweige bringen nach dem Volksglauben Glück im kommenden Jahr. Dazu werden am 4. Dezember, dem Gedenktag der heiligen Barbara, Zweige von Obstbäumen in eine Vase mit Wasser gestellt. Blühen die Zweige in der warmen Wohnung bis zum Heiligen Abend, bringt das Glück fürs nächste Jahr. Also denken Sie daran, am 4. Dezember Barbarazweige ins Wasser zu stellen.