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Kätzchenweide pflegen, pflanzen, gießen und düngen - Tipps zu Salix

Katzenweide
Inhaltsverzeichnis

Passende Produkte: Kätzchenweide

Wissenswertes über Kätzchenweide Salix

Botanischer Name:Salix caprea 'Pendula', Salix integra
Weitere Namen:Kätzchenweide, Hängekätzchenweide, Hängende Kätzchenweide, Harlekinweide, Zierweide, Japanische Kätzchenweide, Zierweide, Purpurweide, Weide
Verwendung:Solitärgehölz, Insektennährgehölz, Bienenweide, Vorfrühlingsblüher, Blütengehölz, Kübelpflanze
Herkunft:Europa, Nordasien
Blütezeit:Ende Februar bis April
Knospenfarben :silbrig weiß
Besonderheiten:Das Sortiment der Weiden umfasst sehr unterschiedliche Wuchsformen. Für den Hausgarten sind vor allem Kätzchenweiden von Bedeutung. Mit früher Blüte sind die Gehölze wertvolle Insektenfutterpflanzen.

 

Kätzchenweiden sind beliebte Gehölze, die vor allem im Frühling mit dekorativen Knospen erfreuen. Für Bienen und andere Insekten sind Salix eine wertvolle Nahrungsquelle. Besonders beliebt sind die flauschigen Knospen, die ein Sinnbild für Frühling oder Ostern darstellen. Ideal für kleine Gärten sind veredelte Stämmchen, denn diese wachsen nur wenig in die Höhe. Hängende Kätzchenweiden sind bestens für Pflanzkübel geeignet. Ein regelmäßiger Schnitt nach der Blüte ist ratsam. Zur Gattung der Weide gehören über 450 Arten, die sehr vielfältig in der Wuchsform sind.

Kätzchenweide Standort

Das Gehölz fühlt sich im Garten an einem sonnigen und warmen Standort wohl. Der Boden sollte möglichst nährstoffreich, humos und gut durchlässig sein. Der optimale pH-Wert liegt bei 4,5 bis 6,5. Lichter Schatten ist für Salix auch möglich, bei zu viel Schatten leidet der Blütenansatz. Achten Sie darauf, dass es bei leichten Sandböden schnell zu Wassermangel kommt. Hier sind geringer Zuwuchs, weniger Blüten bis hin zu Blattverbrennungen die Folge. Schwere Böden mit Staunässe müssen vor der Pflanzung mit Sand verbessert werden.

Salix gießen

Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist es wichtig, dass Sie die Weide bedarfsorientiert gießen. Dies bedeutet, dass Sie in Phasen ohne nennenswerten Niederschlag von April bis August darauf achten sollten, dass der Boden nie völlig austrocknet. Wassermangel führt vor allem bei Harlekinweiden zu Blattschäden. Grundsätzlich gilt, dass in Abständen gegebene größere Mengen Wasser besser helfen als tägliche kleine Gaben. So kann eine Wassergabe von 10 bis 15 Liter einmal pro Woche im ersten Pflanzjahr helfen, dass die Weide sich am neuen Standort gut etabliert. Je nach Temperatur, Einstrahlung, Bodenbeschaffenheit und Größe der Pflanze variieren die Wassermenge und die Häufigkeit des Gießens. Ist die Weide am Standort fest eingewurzelt, ist ein Wässern nur in trockenen Phasen notwendig. Salix in Pflanzgefäßen benötigen etwas mehr Pflege, da die Wurzeln nicht in tiefere Schichten vordringen. Achten Sie darauf, dass es auch hier nie zu Staunässe kommt.

Weiden düngen

Weiden sind anspruchslos, gedeihen aber in nährstoffreichen Böden besser als auf mageren Standorten. Eine Düngung mit Bio Naturdünger erfolgt nach der Blüte im Mai. Durch den im Naturdünger hohen Anteil an organischem Material werden das Bodenleben und die Humusbildung angeregt. Somit werden die Weiden nachhaltig mit Nährstoffen versorgt. Verzichten Sie auf den Einsatz von mineralischem Volldünger. Diese Düngerform ist bei Salix nicht notwendig und schadet der Pflanze und der Umwelt. Ergänzend können Sie gut verrotteten Kompost vor dem Winter um den Stamm ausbringen. Die Mulchschicht schützt vor Frost und fördert die Bodenstruktur. Weiterer Winterschutz ist nicht notwendig.