09.06.2016

Naturgarten - vielseitig und kreativ


Der naturnahe Garten verbindet Elemente aus der Natur mit ökologischen Aspekten. Vielfältig sind die Tier- und Pflanzenarten und mit wenig Pflegeaufwand schaffen Sie Ihr eigenes kleines Paradies mit hohem ökologischem Wert.
 

Nutzen Sie die Vorteile eines Naturgartens

Möchten Sie Verantwortung für einen sorgsamen Umgang mit unserer Natur übernehmen? Mit dem richtigen Wissen entsteht ohne großen Aufwand ein stimmungsvoller Naturgarten. Im Garten oder selbst auf dem kleinsten Balkon können Sie einfach und schnell einen Beitrag dazu leisten. Die Beobachtung der natürlichen Balance zwischen ausgewählten Pflanzen und lebendiger Tierwelt bringt den besonderen Reiz und macht Groß und Klein viel Freude. Sie erfahren Schritt für Schritt die Vorteile eines Naturgartens, erleben faszinierende Momente und können sich zudem vom Trubel des Tages erholen.

 

Die wesentlichen Bausteine für einen naturnahen Garten sind:

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Boden

Die Grundlage für gesunde Pflanzen ist ein guter Boden. Nur mit ausreichend Nährstoffen,  Wasser und Luft im Boden kann eine Pflanze gut gedeihen. Ein idealer Boden enthält einen hohen Humusanteil und ist gleichzeitig locker.

•  Die Pflege des Bodens und des Bodenlebens stellt einen wesentlichen Faktor im Naturgarten dar. Mit Kompost lassen sich ungünstige Bodenverhältnisse einfach verbessern: Mithilfe von Mikroorganismen wird die organische Masse zu wertvollem Humus umgewandelt, hierbei spielt der Regenwurm eine wichtige Rolle. Lesen Sie mehr dazu in unserem Blog-Beitrag 'Kompost – ein wertvoller Dünger'.

•  Eine weitere Möglichkeit Ihren Gartenboden fruchtbar zu machen, ist die Einsaat von speziellen Pflanzen zur Gründüngung. Haben die ausgewählten Pflanzen eine gewisse Höhe erreicht, können Sie die kompletten Pflanzen in den Boden einarbeiten. Das Prinzip der Zersetzung erfolgt analog zum Komposteintrag.

•  Zur Steigerung des Humusanteils empfiehlt sich ebenso die Verwendung von Pflanz-Erde. Wir empfehlen Kölle’s Beste Erden oder Kölle’s Bio Erden torffrei. So können Sie Ihre Bodenverhältnisse guten Gewissens wesentlich verbessern und auch für Ihre Pflanzen etwas Gutes tun. Mit Kölle’s Beste Garten-Aktivator lässt sich das Mikroleben im Boden zusätzlich positiv beeinflussen.

 

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Pflanzen

Möchten Sie feinen Duft, zarte Blüten und gesunde Pflanzen? Mit der richtigen Auswahl wird Ihr Garten oder Balkon zugleich dekorativ und insektenfreundlich. Entscheiden Sie sich für standortgerechte und robuste Pflanzen und genießen die üppige Vielfalt!

•  Viele winterharte Stauden erfreuen Jahr für Jahr ganz ohne Pflanzenschutz und liefern wertvollen Nektar. Pflegeleichte Bienenstauden sind beispielsweise Fettblatt, Astern und alle Sonnenhut-Arten.

•  Rosen gibt es in vielen verschiedenen Sorten, die sich durch gute Blattgesundheit auszeichnen. Lesen Sie dazu mehr im Blog Rosenpflege im Sommer. Besonders einfachblühende Beetrosen-Arten wie beispielsweise die Sorten 'Marie Curie ®‘ oder ’Sweet Pretty ®‘ zieren den naturnahen Garten mit besonderem Charme und dienen von Juni bis Oktober als beliebte Bienenweide.

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Auf dem Balkon und der Terrasse können Sie mit bienenfreundlichen Pflanzen einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Insekten leisten. So liefern beispielsweise Katzenminze und viele Kräuter über Wochen wertvollen Nektar und die fleißigen Tiere sichern durch die Bestäubung eine reiche Obsternte.

•  
Mit heimischen Gehölzen lassen sich bestens blickdichte Hecken und Sichtschutz für Balkon und Terrasse pflanzen. Für sonnige Standorte eigenen sich Wildrosen oder Weißdorn, für schattige Standorte ist die Heckenkirsche ideal und im Halbschatten fühlen sich Pfaffenhütchen und Haselnuss wohl. Neben ihrer Funktion als Futterpflanze sind Wildgehölze anspruchsloser und widerstandsfähiger als was?. Somit haben Sie weniger Pflegeaufwand mit den Pflanzen und helfen zugleich der heimischen Tierwelt. Lesen Sie mehr dazu in unserem Berater Vogelfütterung unter 'Vogelgarten'.

 

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Tiere

In einem Naturgarten fühlen sich neben Menschen auch viele verschiedene Tiere wohl. Bei einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Nützlingen und Schädlingen gedeihen Pflanzen auch ohne Chemie prächtig.

•  Nützlinge halten die Ausbreitung von Schädlingen in Grenzen: Beispielsweise vernichten ein Marienkäfer und seine Larven bis zu 600 Blattläuse am Tag! Mit Nützlingshäusern stellen Sie den wertvollen Helfern eine Bleibe zur Verfügung und fördern somit das natürliche Gleichgewicht. Als kreative Idee für die ganze Familie bietet sich der Bau eines Nützlingshauses mit leeren Konservendosen an – so wird der Naturgarten zum Erlebnis für die ganze Familie.

•  Im Naturgarten können Sie nicht nur das Zusammenspiel von Tier und Natur beobachten, sondern sich die Fressgewohnheiten der Tiere zunutze machen: Vögel helfen bei der Raupenbekämpfung und Igel bevorzugen Schnecken als Nahrung. 

 

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Wasser

Fühlen Sie sich auch von Wasser magisch angezogen? Wasser ist lebensnotwenig und beruhigt zugleich. Auch Pflanzen und Tiere benötigen das kostbare Gut zum Leben – und mit Wasser wird ein Garten erst so richtig lebendig!

•  An einem Gartenteich können bis zu 50 verschiedene Tierarten leben. Die Biotope sind eine Chance für viele Tiere, die keinen Lebensraum mehr haben. Bei sich zuhause können Sie den heimischen Tieren eine Möglichkeit geben, sich anzusiedeln.

•  Im Naturgarten ist es sinnvoll, möglichst wassersparend zu wirtschaften und auch intelligente Bewässerungssysteme einzusetzen.

•  Mit Mischkulturen fördern Sie beim Gemüseanbau die Vitalität der Pflanzen und zugleich die Beschattung. Somit wird der Wasserverbrauch minimiert. Ferner helfen organische Mulchschichten und Mulchfolien, dass die Verdunstung an sonnigen Tagen geringer ist und das Gießen daher in größeren Abständen erfolgen kann.

•  Schonen Sie die knappen Ressourcen und sammeln Regenwasser! So schaffen Sie eine natürliche Verbindung von Ökologie und Ökonomie. Ferner ist die Qualität des Regenwassers häufig besser für Ihre Pflanzen geeignet als Leitungswasser. In unserem Blog Beitrag 'Richtig Gießen – clever sparen' können Sie mehr zum Thema lesen.

Die Bausteine des Naturgartens gehen fließend ineinander über. Sie ergänzen sich und funktionieren oft nur als Ganzes. Welche Bereiche Sie auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten umsetzten können, hängt von Ihren Vorlieben und den räumlichen Bedingungen ab. Aber bereits kleine Veränderungen zeigen ihre Wirkung – und einen Versuch ist es auf alle Fälle wert.

 

Wichtige Lebensbereiche im Naturgarten:

Trockenmauern

Mit Trockenmauern können Sie Höhenunterschiede ideal gestalten. Steine, die ohne Mörtel aufgeschichtet werden, bieten einer Vielzahl an Pflanzen und Tieren einen idealen Lebensbereich.

Blumenwiesen

Blumenwiesen sind pflegeleicht, bringen viel Farbe in den Garten und sind ideal für alle Schmetterlinge, Hummeln, Fliegen, Bienen und viele Kleintiere. Außerdem benötigen sie keinen Dünger und werden nur 1-2x im Jahr gemäht. Wir führen verschiedenste Saatgutmischungen für jeden Standort und jede Vorliebe.

Wildgehölzhecken

Dienen als Begrenzung und liefern das ganze Jahr über optisch ein gutes Bild. Besonders interessant machen sie sich bei gemischter Pflanzung und bei Verwendung von Felsenbirne, Holunder oder Aronien. Diese dienen nicht nur Vögeln als Naschobst, sondern liefern als Wildobst Früchte mit hohem Vitamin C Anteil. Ganzjährig gewähren auch Hagebutten und Schlehen Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere.

Totholzstapel

Hier können Sie Äste und Zweige sowie Laub nutzen. Der Natur nachempfunden wird das natürliche Material lose gestapelt und so im Laufe der Zeit von Flechten und Pilzen besiedelt. Neben Insekten fühlen sich hier auch Igel besonders wohl. Häufig keimen Wildkräuter, die wiederum als Nahrungsgrundlage für Schmetterlingsraupen dienen.

 

Die Vorteile eines Naturgartens

• Pflegeleichter Gartenspaß

• Gesunde Pflanzen

• Lebensraum für Tiere

• Wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz

• Ressourcenschonend

• Ohne Einsatz von Chemie

• Große Artenvielfalt

• Wertvolle Tierbeobachtungen

• Tolles Erlebnis für Kinder

 

Wenn Sie sich an den Vorbildern der Natur orientieren werden Sie merken, wie sich der Schädlingsbefall bei immer größer werdender Artenvielfalt erheblich reduziert. Probieren Sie es aus! Sie werden erstaunt sein, wie viel Freude und wie wenig Arbeit ein naturnaher Bereich im Garten macht.

 

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