Menü schließen

Birkenfeige pflegen, gießen und düngen - Tipps zu Ficus benjamina

Passende Produkte: Birkenfeige

Wissenswertes über Birkenfeigen

Botanischer Name:

Ficus benjamina

Weitere Namen:

Birkenfeige, Ficus, Benjamini

Verwendung:

Zimmerpflanze, Innenraumbegrünung, Raumklimapflanze, Bonsai, Kübelpflanze von Mai bis September

Herkunft:

Nepal, nördliches Indien, südliches China, Burma, Malaysia, nördliches Australien

Blütefarben:

nur bei alten Pflanzen möglich, kugelige Blüte, Blütezeit zwischen August und November, es gibt männliche und weibliche Blüten

Besonderheiten:

Ansprechend durch die glänzenden Blätter. Dient als natürlicher Luftfilter. Standort sollte keine direkte Sonne haben und auch nie kalt sein. Milchsaft kann zu allergischen Reaktionen auf der Haut führen.

 

Birkenfeigen sind beliebte Zimmerpflanzen, die auch unter dem Namen Ficus benjamini bekannt sind. Botanisch gehören die Pflanzen zur Familie der Maulbeergewächse. Typisch für den Ficus benjamina ist der milchige Pflanzensaft, der beim Schnitt austritt. Die Birkenfeige ist eine sehr gute Raumklimapflanze. Die vielen, meist sattgrünen Blätter besitzen die Eigenschaft, aus der Luft das giftige Formaldehyd und andere Schadstoffe herauszufiltern. Durch Selektionen, Züchtungen und gärtnerische Handwerkskunst sind eine Vielzahl an Sorten und Wuchsformen entstanden, die alle als dekorative Zimmerpflanzen für viele Jahre ein gutes Bild abgeben. Über den Sommer können die Grünpflanzen an einer geschützten Stelle im Freien stehen. Auch in Hydrokultur lassen sich Ficus benjamina bestens kultivieren.

Birkenfeige pflegen

Ficus benjamini sind dankbare Gewächse, zu Unrecht werden sie als empfindlich bezeichnet. Stimmen die Standortbedingungen, wachsen und gedeihen alle Ficus benjamini bestens. Neben dem bedarfsorientierten Gießen und dem regelmäßigen Düngen fallen kaum Arbeiten bei der Birkenfeige-Pflege an. Kleinpflanzen können ein- bis zweimal pro Jahr in der Dusche oder im Freien mit handwarmem Wasser abgebraust werden. Sind die Pflanzen dafür zu groß und unhandlich, hilft ein Abwischen der Blätter mit einem feuchten Tuch. Dadurch entfernen Sie den Staub und unterstützen eine gute Entwicklung der Pflanze. Gelbe Blätter an der Pflanze müssen kein Grund zur Sorge sein, denn die Pflanze wirft regelmäßig alte Blätter ab. Ist der Blattfall verstärkt, können Zugluft, Trockenheit, Staunässe oder Schädlingsbefall die Ursache sein. Häufig sind auch starke Temperaturschwankungen verantwortlich, wenn die Pflanze extrem viele Blätter verliert. Alle 2 bis 3 Jahre empfiehlt sich ein Umtopfen in einen größeres Pflanzgefäß und frische Zimmerpflanzenerde. Hierfür ist das Frühjahr der richtige Zeitpunkt. Achten Sie darauf, dass der neue Topf zunächst mit einer Drainageschicht am Boden versehen wird. Verwenden Sie zum Umtopfen hochwertige Grünpflanzenerde.

Birkenfeige Standort

Für die Ficus benjamini Pflege ist die Wahl des richtigen Standortes wichtig. Die Gattung Ficus stammt aus tropischen Gebieten und entsprechend sind die Ansprüche an den richtigen Standort. Optimal ist ein Platz, der das ganze Jahr über mit 18 bis 25 °C, ausreichend Licht bietet und eine hohe Luftfeuchtigkeit hat. Die Birkenfeige sollte jedoch nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, da es durch die direkte Sonneneinstrahlung schnell zu Blattverbrennungen kommen kann. Von Ende Mai bis September kann die beliebte Pflanze auch an einem halbschattigen Platz im Garten oder auf dem Balkon stehen. Jedoch ist es wichtig, dass die Grünpflanze schrittweise an die Freilandbedingungen gewöhnt wird, da es sonst zu unschönen Verbrennungen kommt. Der beste Zeitpunkt zum Ausräumen ins Freiland ist ein bedeckter Tag mit 20 °C. Ebenfalls sollte der Topf vor Regen geschützt stehen. Häufig ist ein Aufenthalt im Freien für den Benjamini förderlich, jedoch kann eine Standortveränderung auch erst einmal zu Blattfall führen. Nach wenigen Wochen hat sich die Zimmerpflanze am neuen Standort etabliert, bildet neue Blätter und verliert kein Laub mehr.

Wissensfakt: Die Birkenfeige ist eine ausgesprochene Staubfilterpflanze. Auf natürliche Art und Weise verhilft die Zimmerpflanze zu einem besseren Raumklima.

Andreas Wolf
Unser Zimmerpflanzen-Experte

Birkenfeige gießen

Bei der Ficus bejamini Pflege ist es wichtig auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit zu achten. Bei Staunässe leiden die Wurzeln schnell und die Birkenfeige zeigt dies, indem sie Blätter verliert. Ebenfalls ungünstig ist es, wenn die Erde völlig austrocknet. Auch hier kann ein Blattfall die Folge sein. Die Häufigkeit des Gießens hängt im Wesentlichen von der Größe der Pflanze und der Raumtemperatur ab. Kleine Exemplare können Sie auch wöchentlich tauchen. Hierbei stellen Sie die Zimmerpflanze in einen mit Wasser gefüllten Eimer und tauchen die Pflanze so lange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Der Vorteil der Tauchmethode ist, dass der Wurzelballen komplett durchnässt ist. Überschüssiges Wasser wird aus dem Blumentopfuntersetzer oder Übertopf entfernt. Größere Pflanzen werden wöchentlich gegossen, nach 15 Minuten kontrolliert und Überschusswasser abgeschüttet.

Birkenfeige düngen

Ficus benjamini benötigen für eine gute Entwicklung und Zuwuchs regelmäßige Düngergaben. Ideal für die Düngung ist ein spezieller Grünpflanzendünger, der wichtige Wuchs- und Vitalstoffe enthält und der Pflanze somit zu einem frischen Aussehen verhilft. Optimal ist eine wöchentliche Düngung von März bis Oktober. Dosieren Sie den flüssigen Spezialdünger nach Packungsangabe und gießen Sie den Ficus mit dem mit Dünger angereicherten Wasser. Im Herbst und Winter reicht eine Düngung einmal im Monat. Wenn Dünger fehlt, wird das Laub gelb und der Zuwuchs ist geringer.

Unser Pflegetipp: Leicht in der Handhabung ist eine Düngung mit Düngestäbchen. Mit dieser komfortablen Langzeitdüngung ist Ihr Ficus benjamina für 3 Monate mit allen notwendigen Nährstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Auch hier ist wichtig, dass es nie zum völligen Austrocknen der Erde und Wurzeln kommt.

Birkenfeige schneiden

Ficus benjamini sind gut schnittverträglich und treiben gut aus dem alten Holz aus. Wenn Ihr Ficus zu groß wird, können Sie ihn bestens mit einer Gartenschere schneiden. Optimal ist ein Schnitt im Frühjahr. Neben der Längenbegrenzung ist ein Formschnitt möglich. Hierbei schneiden Sie gleichmäßig rundum die Äste zurück. Innerhalb weniger Wochen bildet die Pflanze neue Triebe mit frischem Grün. Welche Form Sie beim Schnitt wählen, bleibt Ihnen überlassen. Schneiden Sie auch vertrocknete Triebe und Zweige ab. Ein sichtbarer Birkenfeigenstamm ist das Ergebnis eines regelmäßigen Schneidens. Aus klein blättrigen Vertretern lassen sich hervorragend Bonsai ziehen. Die beim Schnitt anfallenden Triebspitzen können zur Vermehrung verwendet werden.

Unser Tipp: Beim Birkenfeige Schneiden sollten immer Gartenhandschuhe getragen werden. Der in allen Pflanzenteilen enthaltene weiße Milchsaft ist klebrig und kann zu Hautirritationen führen. Achten Sie auch darauf, dass der Boden bedeckt ist, da der tropfende Milchsaft unschöne Spuren hinterlassen kann. Auch sollten Sie ältere Kleidung tragen, wenn Sie die Äste zurückschneiden.

Welche Birkenfeige-Sorten, -Arten und -Formen gibt es?

Ficus-Sorten

Ficus benjamina ist in verschiedenen Grüntönen und diversen Blattmustern erhältlich. Neben dem sattgrünen Blatt gibt es Sorten mit zartem Grün oder panaschiertem Laub. Grundsätzlich gilt, dass alle Ficus benjamina gleich zu pflegen sind, jedoch haben Exemplare mit panaschierten Blättern reduzierte Chlorophyllflächen und sollten etwas heller stehen. Aber auch hier ist direktes Sonnenlicht zu vermeiden. 

Ficus-Formen

Ficus benjamina kann in verschiedenen Formen gezüchtet werden. Durch aufwendiges Schneiden und Formieren entstehen einzelne Stämme, gedrehte oder mehrfach geflochtene Gebilde. Die Pflege der Sonderformen ist identisch mit gewöhnlichen Exemplaren. 

Ficus-Arten

Birkenfeige Elastica
Geigenfeige
Birkenfeige Pumila
Ficus pumila

Die als Kletterpflanze, Ampelpflanze oder Bodendecker bekannte Ficus-Varietät ist äußerst robust und vielseitig zu verwenden. Die Blätter sind klein und der Wuchs ist stark verzweigend. Als Kletterpflanze benötigt diese Art einen Moosstab oder ein Spalier. Ohne Rankhilfe wächst der Kletter-Ficus flach als Bodendecker. Die herzförmigen Blätter sind dunkelgrün oder grün-cremefarben panaschiert. Optimal ist ein heller Platz im Wintergarten oder auf der Fensterbank, im Sommer auch im Freien, hier aber vor intensiver Sonne geschützt.

Birkenfeige Schädlinge & Krankheiten

Die Birkenfeige Ficus benjamina ist eine robuste Grünpflanze, welche bei richtiger Pflege und am optimalen Platz selten von Krankheiten und Schädlingen befallen wird. Der berüchtigte Blattfall ist meist eine Folge von falschem Standort, trockener Luft und unpassender Pflege. Folgende Ficus benjamini Krankheiten und Schädlinge können auftreten: 

Spinnmilben 

Die befallenen Blätter weisen an der Oberseite silbrige Punkte auf und auf der Blattunterseite sind die Gespinste der Spinnmilben sichtbar. Meist reicht es aus, die Pflanzen mit Wasser abzubrausen und mit Pflanzenstärkungsmittel zu behandeln. Diese Bio Aktivmittel enthalten natürliche Pflanzenextrakte, die zur Vitalisierung der Pflanze beitragen. 

Schildläuse 

Vor allem in den Blattachseln befinden sich braune, leicht gewölbte Knubbel. Unter diesen Schutzschildern sind die Schildläuse sicher versteckt und lassen sich daher nur schwer bekämpfen. Sobald Sie den Befall entdecken, sollten Sie die Schildläuse abwischen oder die Pflanze zurückschneiden. Biologisch lassen sich die Schädlinge mit ölhaltigen Mitteln bekämpfen. Wichtig ist hierbei, dass die Anwendung mehrmals erfolgt. 

Blattläuse 

Vor allen in Phasen mit weniger Licht und bei geschwächten Exemplaren ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Befall durch Blattläuse vorkommt. Mit ihren Mundwerkzeugen stechen die Schädlinge das Blattgewebe an. Zunächst ist der Befall an jungen Zweigen erkennbar. Die Bekämpfung erfolgt analog dem Spinnmilbenbefall.

Zimmerpflanzen Schädlinge mit Lupe entdeckt
Pflanzen-Kölle Doktor Logo und Pflanzendoktoren
Pflanzen-Kölle Doktor

Sie sind auf der Suche nach weiteren Informationen zu Schädlingen und Krankheiten oder haben Fragen zu einem pflanzlichen Problem? Unsere Pflanzendoktoren helfen Ihnen gerne weiter – persönlich und online!

Birkenfeige FAQ

Der Klassiker kann bestens als Hydropflanze gehalten werden. Wichtig ist, dass der Anzeiger des Wasserstandes immer nur beim Minimum steht. Zu viel Wasser schadet der Pflanze.

Düngen Sie die Birkenfeige von März bis Oktober mit Kölle Bio Grünpflanzen- und Palmendünger. Der flüssige Spezialdünger enthält Wuchs- und Vitalstoffe. Nur mit hochwertigem Dünger bleiben Birkenfeigen wüchsig und dunkelgrün im Blatt.

Ficus benjamini sind gut schnittverträglich. Vor allem zu große Birkenfeigen können Sie zurückschneiden. Optimal ist ein Schnitt im Frühling. Der Ficus treibt gut aus dem alten Holz aus. Achten Sie beim Zurückschneiden der Birkenfeige darauf, dass Sie Handschuhe tragen. Der Milchsaft kann zu Hautreizungen führen.

Birkenfeigen mit Schädlingsbefall oder starkem Blattfall aufgrund von Pflegefehlern können Sie durch sorgfältige Pflege noch retten. Je nach Problem kann ein Umtopfen, ein Rückschnitt oder ein Standortwechsel den Ficus retten.

Die Birkenfeige ist schwach giftig für Haustiere wie beispielsweise Hunde, Katzen, Nager und Kleintiere. Für den Menschen ist der Ficus benjamini ebenfalls schwach giftig und sollte daher in keinen Teilen verzehrt werden. Beim Birkenfeige schneiden sollten Sie Handschuhe tragen, da der weiße Pflanzensaft die Haut reizen kann. Zudem können Menschen mit einer Latexallergie auf die Birkenfeige allergisch reagieren.

Blattfall bei Ficus benjamini kann verschiedene Ursachen haben. Neben Staunässe, Trockenheit oder zu hoher Düngerkonzentration kann der Blattfall bei der Birkenfeige auch durch Schädlingsbefall begründet sein. Vor allem bei trockener Heizungsluft im Winter können Spinnmilben, Blattläuse oder Schildläuse an der Birkenfeige vorkommen. Auch ein Standortwechsel führt teilweise zum Blattfall bei Ficus benjamini.

Birkenfeigen sind am optimalen Standort robust und pflegeleicht. Wichtig ist, dass Sie die Grünpflanze regelmäßig gießen, jedoch nie Staunässe herrscht. Neben dem Wässern gehört das Düngen der Birkenfeige zur Pflege. Düngen Sie von März bis Oktober kontinuierlich mit Grünpflanzen- und Palmendünger. Dieser Spezialdünger ist optimal auf die Bedürfnisse der Grünpflanze abgestimmt. Weiter ist es wichtig, dass Sie die Birkenfeige regelmäßig im Frühjahr umtopfen.

Birkenfeigen sind gut schnittverträglich. Der Schnitt bei Ficus fördert die Verzweigung und dient der Längenkontrolle. Achten Sie beim Zurückschneiden der Birkenfeige darauf, dass Sie Handschuhe tragen. Optimal ist ein Schnitt der beliebten Grünpflanze nach dem Winter.

Ficus benjamini benötigen Licht, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung. Direktes Sonnenlicht am Morgen toleriert die Birkenfeige, pralle Mittagssonne ist nicht ideal. Buntblättrige Birkenfeigen benötigen etwas mehr Licht als dunkelgrüne Arten. Am zu dunklen Standort kann es zum Blattfall bei Ficus benjamini kommen.

Optimal für Ficus benjamini ist ein Platz im Haus, der das ganze Jahr über bei 18 bis 25 °C ausreichend Licht bietet und eine hohe Luftfeuchtigkeit hat. Die beliebte Grünpflanze sollte jedoch nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, da es durch die direkte Sonneneinstrahlung schnell zu Blattverbrennungen kommen kann. Ab Ende Mai kann die Birkenfeige, nach schrittweisem Angewöhnen an die Freilandbedingungen, auch im Halbschatten im Freien stehen.

Aufgrund von Stress kann es zum Blattfall beim Benjamini Ficus kommen. Häufig sind braune Blattspitzen ein Zeichen für zu viel Wasser. Außerdem kann es wegen trockener Heizungsluft im Winter zu Blattschäden kommen. Durch ein regelmäßiges Einsprühen mit kalkfreiem Wasser schaffen Sie Abhilfe gegen braune Blattspitzen. Besonders zum Herbst hin kann der Ficus Blätter verlieren. Ist der Standort zu dunkel, kann Blattverlust die Folge sein. Wie bei jedem anderen Baum auch wird das Laub von Zeit zu Zeit abgeworfen. Sind es große Laubmengen, gilt es rasch die Ursache zu finden. 

Die Birkenfeige vermehren Sie am einfachsten mit der Gewinnung von Stecklingen. Direkt beim Rückschnitt von großen Pflanzen können die Kopfstecklinge gewonnen werden. Lassen Sie den Saft etwas antrocknen und stecken Sie die Pflanzenspitzen in Anzuchterde. In einer Anzuchtschale mit Abdeckung bilden sich innerhalb weniger Wochen neue Wurzeln. Das Substrat sollte gleichmäßig feucht gehalten werden und die Temperatur konstant über 20 Grad Celsius sein. Vor allem Jungpflanzen vertragen keine Kälte.