Winterblüher: Welche Pflanzen im Winter blühen und wie man sie pflegt
Welche Stauden blühen im Winter?
Die bekannteste Staude, die im Winter blüht, ist die Christrose. Weitere Winterblüher aus der Gruppe der Stauden sind Schneeglöckchen und Winterlinge. Beides sind Zwiebelpflanzen, die im Herbst in den Boden gepflanzt werden und über Jahre hinweg an derselben Stelle überdauern können. Ab Januar werden Schneeglöckchen und Winterlinge auch als Topfpflanzen angeboten. Beliebte Stauden, die im späten Winter und frühen Frühling Farbe ins Spiel bringen, sind Küchenschelle, Frühlings-Alpenveilchen, Duftveilchen, Lenzrosen, Schlüsselblumen, die immergrüne Schleifenblume und Bergenien. All diese Stauden sind winterhart und mehrjährig.
Top 3 Winterblühende Stauden
Welche Gehölze blühen im Winter?
Das leuchtende Gelb des Winterjasmins erfreut uns oft bereits vor Weihnachten, gefolgt von vielen anderen Gehölzen, die im Januar mit den ersten Blüten aufwarten. Zu den beliebten Winterblühern aus dieser Gruppe zählen Zaubernuss, Duftschneeball, Winterschneeball, Mahonie, Kornelkirsche, Seidelbast, Scheinhasel, Winterkirsche, Heckenkirsche, Winterheide und Hängekätzchenweide.
Top 9 Winterblühende Gehölze

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Welche Blumenzwiebeln blühen im Winter?
Schneeglöckchen gehören zu den bekanntesten Blumenzwiebeln, die im Winter und im zeitigen Frühjahr blühen. Die zarten Zwiebelpflanzen sind sehr robust, eignen sich bestens zum Verwildern und können sehr alt werden. Mit ihren leuchtenden Farben erfreuen Winterlinge, Scilla, Zwergiris und Krokusse. Alle sind Pflanzenarten aus der Gruppe der Herbstblumenzwiebeln. Sie werden von Ende August bis Ende November gepflanzt. Die Blumenzwiebeln sind winterhart und können dauerhaft an derselben Stelle im Boden bleiben. Wichtig ist, dass Sie die im Winter blühenden Blumenzwiebeln nach der Blüte nicht abschneiden und das Laub an den Pflanzen belassen. So können die Blumenzwiebeln nach dem Winter die Nährstoffe in der Zwiebel speichern, was für Wachstum und Blüte im nächsten Jahr elementar ist.
Top 3 Winterblühende Blumenzwiebel
Wissensfakt: Diese Zwiebelpflanzen eignen sich besonders gut zur Unterpflanzung von Gehölzen und Beeten. Aber die Blumenzwiebeln können auch als winterharte Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse verwendet werden.
Winterblüher richtig pflegen
Die Pflege der Winterblüher hängt von der jeweiligen Art ab. Winterblühende Zwiebelpflanzen sind beispielsweise sehr pflegeleicht. Gehölze, die im Winter blühen, können von Zeit zu Zeit zurückgeschnitten werden.
Pflege winterblühender Stauden
- Verblühtes entfernen
- Laub als natürlichen Schutz an den Stauden belassen
- Düngung mit Bio Staudendünger im April
Pflege winterblühender Gehölze
- nach der Blüte auslichten oder zurückschneiden
- bei Bedarf wässern
- Düngung mit Kölle Bio Naturdünger im März oder April
Pflege winterblühender Zwiebelpflanzen
- Laub nach der Blüte stehen lassen
- Laub erst entfernen, wenn es komplett eingetrocknet ist
- Bodenbearbeitung meiden Düngung im März mit Kölle Bio Blumenzwiebelkraft
Wann werden die Winterblüher gepflanzt?
Gehölze und Stauden in Töpfen können ganzjährig gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Wichtig sind ein ausreichend großes Pflanzloch und hochwertige Pflanzerde. So schaffen Sie die besten Bedingungen für Ihre Winterblüher. Ideal ist eine Pflanzung im Spätsommer/Herbst. Bei milden Temperaturen wachsen die Gehölze gleich weiter, sodass die Pflanzen für das kommende Jahr einen Wachstumsvorsprung haben. Auch im Frühjahr können Winterblüher gepflanzt werden. Winterblüher aus der Gruppe der Zwiebel- und Knollenpflanzen sollten Sie hingegen im Spätsommer/Herbst pflanzen. Eine weitere Möglichkeit sind blühende Zwiebelpflanzen in Töpfen, die Sie direkt einpflanzen können.

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Müssen Winterblüher gedüngt und gegossen werden?
Für Wachstum und Blütenfülle sind Wasser und Nährstoffe erforderlich. Die benötigte Wassermenge hängt von der jeweiligen Art, dem Standort, der Niederschlagsmenge und dem Temperaturverlauf ab. Vor allem frisch gepflanzte Gehölze benötigen direkt nach der Pflanzung eine gleichmäßige Wasserversorgung. Haben sich die Winterblüher am Standort etabliert, muss nur in sehr trockenen Phasen und auf sandigen Böden gegossen werden. Winterblühende Zwiebelpflanzen benötigen kaum Pflege. Ein Gießen ist nur selten notwendig, während der Blüte ist eine Düngung mit Kölle Blumenzwiebelkraft jedoch förderlich.
Winterblühende Gehölze
- Gießen bei Bedarf
- Düngung je nach Art im Frühjahr
Winterblühende Stauden
- Gießen Sie sehr selten.
- Düngen je nach Art im Frühjahr
Winterblühende Zwiebelpflanzen
- Gießen Sie sehr selten
- Düngen während der Blüte
Wissensfakt: Vermeiden Sie bei allen Pflanzen Staunässe im Winter. Schnell kann es durch zu viel Wasser zu Wurzelfäule kommen, wodurch die Winterblüher bis hin zum Absterben leiden.
Wann werden Winterblüher geschnitten?
Winterblühende Gehölze
Winterblühende Gehölze werden erst nach der Blüte geschnitten. Die meisten Winterblüher wachsen eher langsam, weshalb ein Schnitt nur der Formgebung, Längenkorrektur und bei abgebrochenen Ästen dient.
Winterblühende Stauden
Der Rückschnitt winterblühender Stauden hängt von der Art ab. Grundsätzlich ist Laub als Schutz vor Kälte förderlich. Verblühtes sollten Sie regelmäßig abschneiden, da die Samenbildung die Stauden oft mehr Kraft kostet. Schneiden Sie winterblühende Stauden nur wenig zurück und schonen Sie das Laub.
Winterblühende Zwiebelpflanzen
Ein Schnitt bei Blumenzwiebeln ist nicht notwendig. Nach der Blüte muss das Laub an den winterblühenden Zwiebelpflanzen belassen werden. Entfernen Sie die trockenen Blätter erst im Frühsommer.

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Brauchen winterblühende Pflanzen einen Winterschutz?
Die meisten winterblühenden Sträucher sind robust und tolerieren tiefe Temperaturen. Nur bei frisch gepflanzten Gehölzen ist eine Mulchschicht förderlich. Winterblühende Zwiebelpflanzen und Stauden können Sie mit Reisig abdecken. Vor allem, wenn es im Herbst feucht und mild war, kann es passieren, dass die Blumenzwiebeln früh austreiben. Kälte schadet ihnen nicht, jedoch dient das Reisig als Schutz vor Kahlfrost.
Wissensfakt: Viele Winterblüher können trotz Frost und Schnee blühen. Sie sind an kältere Temperaturen angepasst und haben Mechanismen entwickelt, die es ihnen ermöglichen, auch bei winterlichem Wetter zu überleben und zu blühen.
FAQ: Häufige Fragen zu Winterblüher
Winterblüher sind Pflanzen, die ihre Blüten zwischen November und März öffnen.
Die meisten Winterblüher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ideal ist es, wenn Sie die winterblühenden Sträucher in der Nähe des Hauseingangs oder von Wegen pflanzen. Winterblühende Zwiebelpflanzen eignen sich auch zur Pflanzung in Rabatten und Töpfen.
Zu den immergrünen Winterblühern zählen Christrosen, Lenzrosen, Winterheide, Skimmien, Mahonien und Rhododendron ´Praecox´.
Die meisten Winterblüher haben offene Blüten und Pollen. Besonders bienenfreundliche Winterblüher sind Kornelkirsche, Zaubernuss, Krokus, Winterling und Hängekätzchenweide.
Im Winter erfreuen folgende Gehölze mit feinem Duft: Zaubernuss, Winterschneeball und Mahonie.
Vor allem Christrosen und Lenzrosen sind Winterblüher, die Sie an schattigen Standorten pflanzen können. Aber auch Schneeglöckchen und Winterheide können im Halbschatten für viele Jahre mit Blüten erfreuen.
Vor allem Winterjasmin, Kornelkirsche und Winterkirsche sind besonders für sonnige Standorte geeignet. Aus der Gruppe der winterblühenden Stauden eignen sich Bergenien für warme Plätze. Winterlinge, Scilla und Krokusse sind winterblühende Zwiebelpflanzen für sonnige Standorte.
Eine besonders dekorative Rinde hat der Sibirische Hartriegel. Das anspruchslose und pflegeleichte Gehölz eignet sich ideal für Hecken, als Solitärpflanze oder für große Gefäße. Da die jüngeren Triebe die intensivste Färbung haben, ist ein regelmäßiger Rückschnitt empfehlenswert. Bei entsprechendem Lichteinfall leuchtet Cornus alba `Sibirica´ in knallrot und ist schon von Weitem zu sehen. Weitere Gehölze mit dekorativer Rinde sind verschiedene Ahorn-Arten (Zimt-Ahorn oder Schlangenhaut-Ahorn), Birken (Himalaya-Birke) und Kirschen (Mahagoni-Kirsche) sowie das Pfaffenhütchen und der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch.
Vor allem Seidelbast (Daphne mezereum) ist stark giftig. Weitere giftige Winterblüher sind Christrosen, Lenzrosen, Schneeglöckchen und Winterlinge.
Der Japanische Papierbusch (Mitsumata, Edgeworthia chrysantha) ist eine Besonderheit mit früher Blüte. Das Gehölz blüht von Februar bis April, mit weißen und gelben Blüten, und bleibt im Sommer grün. Die Blätter färben sich im Herbst gelb. Der Mitsumata ist robust, benötigt jedoch Schutz für den Wurzelbereich und regelmäßige Wassergaben bei Trockenheit. Ein geschützter Standort fördert das Überleben der Blütenknospen im Winter. Er eignet sich ideal als Kübelpflanze. Bei längerem Frost sollte der Papierbusch frostfrei aufgestellt werden.
Gehölze mit gelben Nadeln bringen im Winter nicht nur Farbe, sondern auch Struktur und visuelle Highlights in den Garten. Besonders bei schneereichen Wintern können die goldenen und gelben Akzente für warme, einladende Farbtöne sorgen und den Garten lebendig wirken lassen. Folgende Nadelgehölze haben gelbe Nadeln:
- Scheinzypresse (Chamaecyparis pisifera 'Nana Aurea')
- Kegelzypresse (Chamaecyparis lawsoniana 'Ivonne')
- Gold-Kiefer (Pinus mugo 'Wintergold')
- Gelb-Nadel-Thuja (Thuja occidentalis 'Golden Tuffet')
- Gelb-Felsenzypresse (Chamaecyparis obtusa 'Tsatsumi Gold')
- Gelber Wacholder (Juniperus communis 'Gold Cone')
Winterblüher lassen sich gut kombinieren. Es ist jedoch ratsam, die im Winter blühenden Arten in der Nähe von Wegen oder dem Hauseingang zu platzieren. So können Sie die zarten Blüten und den Duft aus nächster Nähe genießen. Ideal ist es auch, wenn Sie winterblühende Blumenzwiebeln, wie beispielsweise den Winterling, unter Gehölze pflanzen. Dort können sich die Frühblüher bestens ausbreiten und verwildern.
Sofern der Boden nicht gefroren ist, können Sie Winterblüher auch in der kalten Jahreszeit pflanzen. Ideal ist eine Pflanzung im Spätsommer/Herbst oder im Frühling.
Grundsätzlich sind Winterblüher ziemlich gut an kalte Temperaturen angepasst und benötigen in der Regel keinen speziellen Frostschutz, sofern sie an einem geeigneten Standort gepflanzt sind. Die meisten Winterblüher sind so entwickelt, dass sie Frost und Schnee standhalten können. Vor allem junge Gehölze sollten Sie im ersten Winter jedoch im Wurzelbereich schützen. Eine Schicht Mulch (z. B. aus Laub, Rindenmulch oder Stroh) hilft, die Wurzeln vor extremen Frösten zu isolieren und die Bodentemperatur stabil zu halten. Diese Schicht schützt auch vor dem schnellen Wechsel zwischen Frost und Tauwetter, der den Wurzeln schaden könnte. Winterblüher in Töpfen sollten bei langanhaltendem Frost gut geschützt werden. Wichtig ist, dass der Wurzelballen bei Gehölzen in Pflanzkübeln geschützt ist.
Viele Winterblüher eignen sich gut als Kübelpflanzen. Damit sie gut über den Winter kommen, sollten Sie aber einige Punkte beachten. Winterblüher, die an kalte Temperaturen angepasst sind, können zwar auch in Töpfen und Pflanzkübeln kultiviert werden, Kübelpflanzen sind jedoch in der Regel etwas anfälliger gegenüber extremen Wetterbedingungen, da ihre Wurzeln nicht so gut vor Kälte geschützt sind wie im Boden. Schützen Sie daher die Zaubernuss im Topf vor dauerhaft tiefen Temperaturen. Der Winterjasmin ist sehr robust und kann als dauerhafte Kübelpflanze im Freien stehen. Christrosen und Lenzrosen im Kübel sind gut winterhart, reagieren jedoch empfindlich auf Staunässe. Winterblühende Zwiebelpflanzen sind robust und können über viele Jahre im Topf bleiben. Nach der Blüte sind sie jedoch nicht mehr dekorativ.
Bei starken Frösten können die offenen Blüten von Jasminum nudiflorum und Winterschneeball erfrieren. Die Pflanze selbst ist winterhart. Geschlossene Blüten öffnen sich in der nächsten milden Witterungsphase.
Fazit – mit winterblühenden Pflanzen durch die kalte Jahreszeit
Winterblühende Pflanzen bringen Farbe in den Garten, wenn es draußen kalt ist. Zu den bekanntesten Arten gehören Christrosen, Lenzrosen und Bergenien (Stauden), Winterjasmin und Zaubernuss (Gehölze) sowie Schneeglöckchen und Winterlinge (Zwiebelpflanzen). Sie blühen von Dezember bis März und bieten Insekten Nahrung. Winterblühende Pflanzen eignen sich für sonnige bis halbschattige Standorte und sind eine schöne Möglichkeit, den Garten im Winter lebendig zu halten.
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Ich liebe alle Gehölze, aber für die Lagerstroemia indica ‘Dynamite‘ schlägt mein Herz ganz besonders.
Fakten zu Christian Wenk:
- Studium: Dipl. Gartenbauingenieur
- Im grünen Bereich tätig seit: 2009
- Bei Pflanzen-Kölle seit: 2012
- Aufgaben: Produktionsleiter Baumschule
- Nachhaltigkeit bei Pflanzen-Kölle ist für mich: Umstellung der Eigenproduktion auf biologischen Anbau nach EU-Bio-Richtlinien.
- Qualität bei Pflanzen-Kölle ist für mich: gesunde, starke Pflanzen nachhaltig produziert
























