11.06.2016

Rosenpflege im Sommer


Gesunde Rosen beginnen mit der Wahl der Sorte und des Standorts. Mit unseren Tipps erfahren Sie alles rund um die Pflege der Rosen im Sommer und wie Sie viel Freude an den prächtigen Gartenpflanzen haben.
 

Rosen pflegen im Sommer

Lieben Sie üppige Rosenblüten mit zartem Duft? Mit etwas Zuwendung und dem richtigen Wissen rund um das robuste Gehölz ist die Pflege der Rosen nicht schwer. In diesem Blog erfahren Sie, was bei der Rosenpflege im Sommer zu beachten ist.

 

Standort

Der Weg zu gesunden Rosen beginnt bei der Standortwahl, denn vor allem gesunde Rosen entwickeln natürliche Abwehrkräfte gegenüber Schädlingen und Krankheiten und erfreuen mit einer unbeschreiblichen Blütenfülle.

Der optimale Standort für Ihre Rosen sollte:

• sonnig und warm sein (als Faustregel gilt mindestens 5 Stunden Sonne).

• luftig sein, denn stauende Hitze führt zu Blattschäden und schafft ideale Bedingungen für Spinnmilben und Echten Mehltau. Standorte mit schlechter Luftzirkulation begünstigen den Befall mit Pilzkrankheiten.

• reich an Humus und Nährstoffen, tiefgründig und ohne Staunässe sein.

 

Unser Tipp:

Haben Sie bereits Rosen an Standorten mit nicht optimalen Bedingungen gepflanzt, so gilt es, die Standortverhältnisse zu verbessern und die Pflanzen zu stärken. Mit Kölle’s Beste Rosen-Erde und Kölle’s Bio Wurzel-Kraft geben Sie Ihren Schätzen die notwendige Unterstützung für üppiges Wachstum. Lesen Sie mehr rund um die Pflege der Rose in unseren Pflegetipps.

 

Schnitt  

Mit dem richtigen Schnitt halten Sie Ihre Rosenpflanzen in Form und beugen zudem pilzlichen Krankheiten aktiv vor. An zu dicht gewachsenen Pflanzen trocknet das Laub schlecht ab und ist somit anfälliger für Krankheiten.

Der eigentliche Rückschnitt erfolgt im März und dient dem Aufbau der Pflanze. Hierbei werden zu dünne Triebe entfernt.

Im Sommer wird durch den Schnitt regelmäßig Verblühtes entfernt, der Blütentrieb wird bis auf das erste voll ausgebildete Blatt zurückgeschnitten. Dieses Blatt erkennen Sie an den fünf bis sieben Fiederblättern anstatt mit nur dreien. Brechen Sie an Rosen die in Dolden blühen, nur die einzelne verblühte Blüte aus und schneiden Sie erst zurück, sobald die ganze Dolde verblüht ist.

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Unser Tipp:

Verwenden Sie zum Schnitt eine scharfe Rosenschere, nur so erhalten Sie eine saubere Schnittstelle. Diese Maßnahme beugt Infektionen an der Schnittstelle vor. Zu Ihrem Schutz tragen Sie beim Rosenschnitt am besten Handschuhe.

 

Teilweise wachsen aus der Veredelungsstelle Triebe, die sich in der Belaubung von den übrigen Trieben unterscheiden. Diese sogenannten Wildtriebe sollten Sie an der Austriebstelle abreißen, nicht abschneiden. Werden Wildtriebe nicht entfernt, können sie mit der Zeit so kräftig werden, dass die Edelsorte verdrängt wird.

 

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Unser Tipp:

Wildtriebe unterscheiden sich in der Belaubung und Bestachelung von den anderen Trieben und sind somit gut erkennbar.

  

 

Düngung

Nur gesunde und wüchsige Rosen können ihre Schönheit voll entfalten. Für bestes Wachstum und üppige Blütenbildung sind neben gleichmäßiger Wasserversorgung auch ausreichend Nährstoffe notwendig. Rosen sind Starkzehrer und werden daher am besten mit einem speziellen Rosendünger versorgt. Dieser enthält alle wichtigen Nährstoffe, optimal auf die Bedürfnisse der Königin der Gärten abgestimmt. So wird die Widerstandskraft der Pflanzen gestärkt, Mangelerscheinungen vorgebeugt und ein zweiter, evtl. sogar ein dritter Blütenflor, ist möglich.

 

Unser Tipp:

Verwenden Sie zur ersten Düngung im Frühjahr Kölle’s Beste Rosen-Dünger und zur Nachdüngung im Juni/Juli Kölle’s Bio Natur-Dünger mit reduziertem Gehalt an Phosphat und Kalium. Somit stellen Sie eine optimale Nährstoffversorgung Ihrer Rosen sicher, fördern das gesunde Wachstum und Gärtnern im Einklang mit der Natur auf ökologische Art und Weise. Für Pflanzen, die besondere Pflege benötigen, verwenden Sie alle 10-14 Tage Kölle’s Beste Pflanzen-Vital. Der Power-Dünger mit Eisen verbessert das pflanzeneigene Immunsystem und sorgt für sattgrüne Blätter. Gönnen Sie Ihren Gartenschätzen diese Verwöhnkur und nutzen Sie dieses vitalisierende Elixier.

 

Wasserversorgung

Rosenwurzeln dringen bei idealen Bodenverhältnissen und fachgerechter Pflanzung tief in den Boden und bilden ein gut verzweigtes Wurzelsystem. Dieses sichert den Rosen eine Versorgung mit Wasser und Nährstoffen aus dem Boden. Rosenpflanzen, die bereits einige Jahre an ihrem Standort stehen, überstehen auch Phasen ohne Niederschlag, dabei benötigen die mehrjährigen Pflanzen jedoch Hilfe

• an trockenen Standorten (wenn Regen schwer an die Wurzeln gelangt)

• auf leichtem Boden mit wenig Humusanteil

• im 1. und 2. Jahr direkt nach der Pflanzung

 

Unser Tipp:

Gießen Sie bei längerer Trockenheit oder frisch gepflanzte Rosen regelmäßig. Wichtig ist hierbei, dass Sie pro Pflanze ca. 10-15 Liter Wasser geben, denn bei geringeren Mengen kommt das Wasser nicht bis an die Wurzeln und benetzt nur die obere Erdschicht. Dieses sogenannte “durchdringende Gießen“ hängt stark von der Qualität des Bodens ab. Kann aber in einem heißen Sommer einmal pro Woche durchgeführt werden.  Um die Verdunstung so gering wie möglich zu halten, gießen Sie die Pflanzen idealerweise am frühen Morgen. Es sollte möglichst kein Wasser auf die Blätter oder Blüten gelangen, sondern nur direkt an die Pflanze.

 

Neuanpflanzungen

Besitzen Sie bisher noch keine Rosenpflanzen und haben Lust auf die Königin der Gärten bekommen? Mit unseren Tipps rund um das Thema Rose und dem Pflegekalender ist es ein Kinderspiel, den Rosentraum schon bald zu verwirklichen. In unserer Baumschule produzieren wir über 150.000 Rosenpflanzen - mit jahrzehntelanger Erfahrung, spezialisiert auf Qualitätspflanzen. Wählen Sie aus einem Sortiment ausgewählter Sorten, von denen ein Großteil mit dem Qualitätssiegel ADR-Rose ausgezeichnet wurde. Bei der Auswahl steht Pflanzengesundheit an erster Stelle, gefolgt von Blühwilligkeit, Winterhärte und Blühverhalten. ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheiten-Prüfung, welche eine unabhängige Organisation darstellt. Sie finden den Hinweis auf ADR-Rosen auf unseren Rosen-Etiketten.

Eine Pflanzung von Rosen ist fast ganzjährig möglich. Die Vorteile der Herbstpflanzung können Sie in unserem Blogbeitrag lesen. Bei einer Pflanzung im Sommer haben Sie den Vorteil, dass Sie die Blütenfarbe und Form direkt beim Kauf erkennen, den feinen Duft riechen und somit Ihre absoluten Favoriten einen Platz in Ihrem Garten finden. Alles rund um das Thema Rosen in Kübeln lesen Sie in unserem Berater "Kübelgarten".

 

Unser Tipp:

Für Standorte mit nicht ganz idealen Bedingungen empfehlen wir vor allem blattgesunde Sorten. Diese sind auf den Sortimentslisten speziell gekennzeichnet, oder fragen Sie unser Fachpersonal.

 

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Rosen für jeden Garten

Machen Sie Ihren Garten oder die Terrasse mit Rosen zu einem Ort der Entspannung. Genießen Sie die einmalige Blütenfülle der winterharten Pflanze und erholen Sie sich vom Alltag - bequem im Liegestuhl liegend und mit feinem Rosenduft umhüllt. Für fast jede Gartensituation findet sich die passende Rose. So beranken Ramblerrosen mit starkem Wuchs Mauern und Sitzplätze, Bodendeckerrosen begrünen flächig Böschungen und Beete und als Solitärpflanze in Einzelstellung setzen sich Strauchrosen in Szene. Viele Rosensorten bieten Insekten eine große Anzahl an Nektar und passen daher ideal in Naturgärten. Untermalt von Stauden lassen sich vielschichtige Arrangements schaffen. So ergänzen sich Rosen mit Salbei, Katzenminze, Lavendel und vielem mehr. Auf einfache Art und Weise bieten Sie so den natürlichen Gegenspielern der tierischen Schädlinge einen Lebensraum und stellen die Weichen für die Gesunderhaltung der üppigen Rosensträucher.

 

Die 2 häufigsten Probleme bei Rosen und was Sie dagegen tun können

Trotz idealem Standort, ausreichender Düngung und Bewässerung, vorbeugender Pflanzenstärkung und ausgewählten Sorten können Ihre Rosen Ihre Hilfe benötigen. Neben Blattläusen sind die häufigsten Probleme pilzliche Erkrankungen.

 

Sternrußtau

Die Blätter haben schwarze Flecken auf der Blattoberseite. Vor allem Blätter in Bodennähe sind bei nasskalter Witterung davon betroffen. Durch die infizierten Blätter wird die Pflanze geschwächt. Bei Befall werden die betroffenen Blätter entfernen und über den Hausmüll entsorgt. Wichtig ist, dass so wenig Feuchtigkeit wie möglich auf die Blätter gelangt. Mit Kölle’s Bio Pflanzen-Kur werden die Pflanzen gestärkt und es entsteht ein natürlicher Schutz. Bei regelmäßiger Anwendung sind Fungizidbehandlungen nicht notwendig.

 

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Echter Mehltau

Auf den Blättern und an den Triebspitzen befindet sich ein weißer Belag, der gut abwischbar ist. Vor allem tritt Echter Mehltau in warmen Sommern mit kühlen Nächten auf. Die Blätter werden braun und fallen ab. Wichtig ist hier gründliches Absammeln der Blätter und ein Rückschnitt der betroffenen Triebe. Außerdem stärkt regelmäßiges Behandeln mit Kölle’s Bio Aktiv-Mittel für mehltau- und pilzanfällige Pflanzen die Rosensträucher.

 

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Gesunde Rosen sind ein Ergebnis von vielen verschiedenen Faktoren. Jede Rosensaison verläuft anderes. Doch mit der richtigen Sorte und unseren Pflegetipps werden Ihre Rosenträume wahr. Lesen Sie in unserem Rosenkalender, wann welche Pflegeschritte anfallen. Gerne beraten wir Sie in unseren Gartencentern.

 

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