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Bonsai pflegen, gießen und düngen - Tipps zum Miniaturbaum

Bonsai
Inhaltsverzeichnis

Wissenswertes über Bonsai

Botanischer Name:Bonsai
Weitere Namen:Minibaum, Zwergbaum, miniaturisierter Baum, Miniaturbaum
Verwendung:Zimmerpflanze, Dekoration für Garten, Balkon und Terrasse
Besonderheiten:Ein Bonsai entsteht durch bestimmte Gestaltungsmaßnahmen von Menschenhand, denn nicht jeder Miniaturbaum ist ein Bonsai. Die Äste werden mit Draht geformt, so in die gewünschte Position gebracht und regelmäßig geschnitten. Neben den ästhetischen Gestaltungsmaßnahmen sind Pflegemaßnahmen wie Wässern oder Düngen selbstverständlich. Die faszinierend gestalteten Pflanzen erfordern neben Geduld auch handwerkliche Fähigkeiten und das Wissen um die verschiedenen Stilarten. Bonsai-Pflanzen besitzen in Asien einen klar definierten Symbolcharakter. Dieser soll durch die verwendeten Gartenbautechniken die Harmonie, das Gleichgewicht, das Alter und die Einfachheit darstellen. Das Wort „Bon-Sai“ stammt aus dem Japanischen und deutet so viel wie „Pflanze in Schale“.

 

Bonsai sind Pflanzen, die durch gärtnerische Maßnahmen als Miniaturbäumchen klein gehalten werden. Es sind keine speziellen Pflanzenarten. Grundsätzlich ist es mit allen verholzenden Pflanzen möglich, diese geschichtsträchtige Gartenkunst aus Fernost durchzuführen. Nach alter Tradition sollen Pflanze und Gefäß eine harmonische Einheit bilden, daher ist die Bonsai-Schale ein wesentlicher Bestandteil der Bonsai-Kultur. Vermutlich entstand die Bonsai-Kunst in China. Neben Nadelgehölzen und Laubbäumen werden häufig Gehölze mit dekorativen Blüten verwendet. Es gibt Freiland- und Zimmer-Bonsai, letztere sollten ab einer Temperatur von unter 15 °C im Haus stehen.

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Freilandbonsai pflegen

Neben den Bonsai-Arten, die im Winter im Haus überwintern, gibt es die Gruppe der sogenannten Outdoor-Bonsais. Diese robusten Baumarten werden nicht im Zimmer gehalten, sind jedoch nur bedingt winterhart. Durch das kleine Wurzelvolumen in Schalen kann es zum kompletten Durchfrieren des Wurzelballens kommen. Dies sollte vermieden werden, daher ist vor langanhaltendem Dauerfrost ein Winterschutz notwendig. Ursprünglich stammen diese Pflanzen aus Gegenden, in denen im Winter eine Ruhephase und meist ein Laubfall stattfinden. Die gängigsten Arten bei Freilandbonsais sind Vertreter der Ahorn, Lärchen, Buchen, Ulmen und Wacholder. Sie sind alle an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst. Die Frosthärte von Freilandbonsais ist je nach Art und Alter der Pflanze unterschiedlich. Empfehlenswert ist ein Schutz der Schale mit Vlies oder Jute. Auch ein Einsenken der Pflanze in die Erde ist eine Möglichkeit, die Schale und Miniaturpflanze vor Frost zu schützen. Wichtig ist, dass die wertvollen Pflanzen vor Austrocknung geschützt werden und auch im Winter regelmäßig geringe Wassergaben erfolgen. Auch ein Aufstellen in frostfreien Räumen bei Temperaturen von 3 bis 5 °C ist eine Möglichkeit, die wertvollen Geschöpfe vor tiefen Temperaturen zu schützen. Die Pflege und das Umtopfen von Freilandbonsais folgen größtenteils den Empfehlungen für Zimmerbonsais.

Drahten

Das Drahten von Bonsais ist die wichtigste Gestaltungstechnik überhaupt. Ohne den Einsatz von Draht lassen sich die Miniaturbäume nicht formen. Junge Äste wachsen meist aufrecht und nicht wie bei älteren Pflanzen waagrecht oder nach unten. Das Ziel des Drahtens ist es, einen Bonsai in die gewünschte Form zu bringen, wie es bei älteren Pflanzen schon der Fall ist. Hierbei werden Äste mit Draht umwickelt und in die gewünschte Stellung gebracht. Neben speziellem Bonsai-Draht eignet sich Aluminium-, Kupfer- oder Eisendraht. Kontrollieren Sie regelmäßig, dass der Bonsai-Draht nicht einwächst. Lösen Sie den Draht, sobald die gewünschte Wuchsform vorhanden ist.

Bonsai Standort

Zimmer-Bonsais sind meist Pflanzen, die aus den Tropen stammen. Entsprechend ihrer Herkunft bevorzugen die Grünpflanzen einen hellen Standort am Fenster ohne Zugluft und intensive Sonneneinstrahlung sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Häufig führt eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit zu Anfälligkeit gegenüber Schädlingen. Es empfiehlt sich, die Kostbarkeiten nicht über die Heizung zu stellen. Eine gute Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit ist, die Bonsai-Schale in einen mit Wasser und Blähschiefer gefüllten Untersetzer zu stellen. So wird die Luftfeuchtigkeit wesentlich erhöht und die Vitalität verbessert.

Förderlich für alle Indoor-Bonsais ist im Sommer ein Standort im Freien. Hierbei ist wichtig, dass ab Ende Mai ein schrittweises Angewöhnen an die Freilandbedingungen erfolgt. So werden unschöne Blattverbrennungen vermieden. Mitte bis Ende September sollte ein Einräumen ins Haus stattfinden, denn Temperaturen unter 15 °C vertragen Zimmer-Bonsais nicht.

Unser Gärtnertipp: Optimal lassen sich die Miniaturbäume auf Blumentreppen oder Bonsai-Regalen platzieren. Hier zeigen sich die faszinierenden Gebilde platzsparend und attraktiv und bilden eine kleine Landschaft.

Andreas Wolf
Unser Zimmerpflanzen-Experte

Bonsai gießen

Alle Indoor-Bonsais benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung und nie stauende Nässe. Wie häufig Sie gießen müssen, hängt wesentlich vom Standort, der Baumart, dem Volumen der Bonsai-Schale, der Raumtemperatur und der Jahreszeit ab. Grundsätzlich gilt, dass ein Bonsai wieder gegossen werden muss, sobald die Erde abgetrocknet ist. Mit der sogenannten Fingerprobe spüren Sie, ob die Erde noch feucht ist oder ob ein Gießen notwendig wird. Achten Sie darauf, dass die Bonsaischale ein Ablaufloch besitzt.

Unser Gärtnertipp: Zum Gießen wird der Bonsai in einen Eimer, eine Schüssel oder ins Spülbecken gestellt. Gegossen wird mit kalkarmem Wasser oder Regenwasser. Es ist wichtig, dass das Bonsai-Substrat mehrfach benetzt wird. Erst wenn überschüssiges Gießwasser aus den Löchern in der Bonsaischale fließt, ist die Miniaturpflanze ausreichend gegossen. Als Faustregel kann einmal pro Woche ein Tauchen stattfinden, dazwischen wird gegossen. Wichtig ist bei beiden Vorgängen, dass das Überschusswasser abgeschüttet wird.

Bonsai düngen

Optimal versorgt wird die Miniaturpflanze mit Bonsai-Dünger. Dieser flüssige Spezialdünger enthält die richtige Zusammensetzung der benötigten Mineralstoffe und sorgt so für einen kompakten Wuchs und Vitalität. Während der Hauptwachstumsphase von März bis August erfolgt eine wöchentliche Düngung, in der Ruhephase wird einmal pro Monat gedüngt.

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Bonsai schneiden

Kronenschnitt

Grundsätzlich gehört zur Bonsai-Pflege das regelmäßige Entfernen aller dürren Äste und vertrockneten Blätter. Die wichtigste Pflegemaßnahme bei Bonsai-Pflanzen ist jedoch der regelmäßige Kronenschnitt. Neben dem begrenzten Wurzelraum ist der Pflegeschnitt die effektivste Maßnahme, den Miniaturbaum kompakt und niedrig zu halten. Die Häufigkeit, wie oft der Bonsai geschnitten wird, hängt wesentlich von der Art, dem Zuwuchs und der gewünschten Größe ab. Wird weniger geschnitten, wird der Stamm schneller dick. Durch häufigere Schnitte wird die Verzweigung verbessert. Analog dem Gehölzschnitt wird beim Bonsai-Schnitt in Form- oder Erhaltungsschnitt und Gestaltungsschnitt unterschieden.

Formschnitt

Mit dem Formschnitt wird die aktuelle Gestalt des Bonsais erhalten und detailliert verfeinert. Dieser Pflegeschnitt wird nach Bedarf während der Wachstumsphase durchgeführt und beinhaltet wesentlich das Entfernen der Spitzen. Durch diese Art des Formschnittes werden die inneren Triebe der Gehölze angeregt und bilden eine harmonisches Gesamtbild.

Gestaltungsschnitt

Hierbei wird die gewünschte Bonsai-Form festgelegt. Wichtig ist vorab zu wissen, welchen Stil der Bonsai erhalten soll.

Unser Gärtnertipp: Je nach Bonsai-Stil sind Schnittmaßnahmen notwendig. Grundsätzlich gilt, dass Sie beim Formschnitt nur die Spitzen der jungen Triebe abschneiden sollten. Senkrecht wachsende Äste werden entfernt oder mit Draht gewickelt und gebogen. Optimal für die Pflegemaßnahme geeignet sind eine Bonsai-Schere, eine Konkavzange und Draht.

Wurzelschnitt

Der Wurzelschnitt erfolgt bei jedem Umtopfen. Hierbei wird bis zu ein Drittel der vorhandenen Wurzeln mit einer scharfen Bonsai-Schere abgeschnitten. Der Wurzelschnitt ist notwendig, da der zur Verfügung stehende Raum begrenzt ist und erst durch die Pflegemaßnahme neues Wachstum möglich wird. Ideal ist ein Wurzelschnitt bei Laubbäumen vor dem Austrieb und bei Nadelgehölzen im Herbst.

Unser Gärtnertipp: Durch den Wurzelschnitt ist die Wurzelmasse reduziert und die Pflanze soll neue Faserwurzeln bilden. Zur besseren Wurzelbildung ist es wichtig, dass nach dem Umtopfen und dem Wurzelschnitt 4-6 Wochen mit der Düngung ausgesetzt wird.

Bonsai umtopfen

Das Umtopfen von Bonsai-Pflanzen ist eine wesentliche Pflegemaßnahme. Aufgrund des geringen Erdvolumens in den Bonsai-Schalen ist es wichtig, dass die wertvollen Gewächse regelmäßig mit hochwertiger Erde versorgt werden. Optimal auf das Bedürfnis von Bonsais abgestimmt ist spezielle Bonsai-Erde. Diese enthält einen hohen Anteil an Humus, der die Speicherfähigkeit verbessert, sowie Nährstoffe in der notwendigen Zusammensetzung und ist strukturstabil. Optimal ist ein Umtopfen im zeitigen Frühjahr alle 2 bis 3 Jahre. 

Topfen Sie die Minibäume wie folgt um:

  • Pflanze aus der Schale heben, ggf. mit einem Messer am Schalenrand lockern
  • alte Erde vorsichtig abschütteln
  • Wurzelschnitt
  • sorgsames Eintopfen mit Spezialerde

Bei Bedarf kann beim Umtopfen eine neue Bonsaischale verwendet werden. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn die Krone wesentlich gewachsen und die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Grundsätzlich gilt, dass die Größe der Bonsaischale sich nach der Größe des Bonsais richtet.

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Unser Gärtnertipp: Topfen Sie Ihren Bonsai um, sobald die Wurzelmasse zu groß für die Bonsai-Schale ist. Auch bei Bodenverdichtung oder Sauerstoffmangel im Wurzelbereich wird ein Austausch der Erde notwendig.

Bonsai-Arten

Je nach Art werden die Miniaturpflanzen im Haus oder im Freien aufgestellt. Zimmerbonsais (Indoor-Bonsais) sind alle Arten, die vor Frost geschützt werden müssen.

Freilandbonsais oder Gartenbonsais (Outdoor-Bonsais) sind winterhart und vertragen Frost. Jedoch empfiehlt es sich, die Schale mit Winterschutz zu schützen. Dazwischen gibt es die Gruppe der Kalthaus Bonsais. Diese tolerieren etwas Frost und stehen im Winter optimal an einem hellen und frostfreien Standort.

Stilarten

Vor allem japanische Bonsaikünstler haben über Generationen hinweg sogenannte Grundstilarten entwickelt. Einzelne Bonsais können streng aufrecht oder kaskadenförmig sein und geneigte Formen annehmen. Bis die Einzelpflanze eine der Stilrichtungen darstellt, können Jahre vergehen. Effektvoller sind dagegen die Gruppen- oder Waldpflanzungen, die auch als Yose-ue bezeichnet werden. Hier stehen mehr als ein einzelner Baum in einer Schale. Besonders reizvoll ist die Anordnung der vielen Stämme, die unterschiedlich hoch und dick sind. Ein harmonisches Bild entsteht durch einen Hauptbaum und weitere Pflanzen, jedoch immer in ungerader Anzahl. Das Besondere an der Waldform (Yose-ue) ist, dass mit verhältnismäßig jungen Bäumen schon der Eindruck eines älteren Waldes erweckt wird. Urwüchsigere Bonsais sind im chinesischen Raum zu finden. Hier wird weniger Augenmerk auf Stilrichtungen und Bonsaiformen gelegt.

Bonsai Shakan (Gelehnte Form)
Gelehnte Form Shakan
Bonsai Moyogi (Frei aufrechte Form)
Frei aufrechte Form Moyogi
Bonsai Kengai (Kaskaden-Form)
Kaskaden-Form Kengai
Bonsai Han-Kengai (Halbkaskaden-Form)
Halbkaskaden-Form Han-Kengai
Bonsai Ishisuki (Felspflanzung)
Felspflanzung Ishisuki
Bonsai Yose-ue (Waldform)
Waldform Yose-ue

Bonsai Schädlinge & Krankheiten

Bonsais können wie andere Pflanzen von Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Am richtigen Standort und mit guter Pflege kommt es weniger zu Problemen, dennoch kann es zu folgenden Auffälligkeiten kommen:

Blattfall

Nach einem Wassermangel werden die Blätter welk, trocknen ein und fallen ab. Gelbe Blätter sind häufig eine Folge von Staunässe, Nährstoffmangel oder Überdüngung. Meist ist es ausreichend, dass die Kulturbedingungen verbessert werden, teilweise wird ein Umtopfen in frische Bonsai-Erde notwendig.

Blattläuse

Häufig treten Blattläuse in den Wintermonaten auf. In Phasen mit weniger Licht und geringerem Wachstum vermehren sich die Schädlinge. Meist reicht es aus, die Pflanzen mit Wasser abzubrausen und mit Pflanzenstärkungsmittel zu behandeln. Diese Bio Aktiv-Mittel enthalten natürliche Pflanzenextrakte, die zur Vitalisierung der Pflanze beitragen.

Pflanzen-Kölle Doktor Logo und Pflanzendoktoren
Pflanzen-Kölle Doktor

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Bonsai FAQ

Unter einem Prebonsai versteht man einen Rohling, der das Ausgangsmaterial für einen Bonsai darstellt. Der Bonsai-Rohling wurde regelmäßig umgepflanzt und durch das gezielte Schneiden der Wurzeln vorkultiviert. Somit ist der Prebonsai die Vorstufe zum Bonsai.

Eine gut schnittverträgliche und robuste Pflanze ist Ficus microcarpa. Die nicht winterharte Pflanze eignet sich ideal als Anfängerpflanze, denn sie ist erschwinglich im Preis und überzeugt mit einem attraktiven Habitus. Wichtig ist ein Standort ab Mai im Freien und ab Temperaturen von unter 15 °C im Haus.

Im Bereich der Freilandbonsais gibt es Japanische Azaleen, Zierapfel, Blauregen, diverse Blütenkirschen, Feuerdorn, Kornelkirsche, Zierquitten oder Forsythien als gängige blühende Arten. Ferner gibt es Azaleenarten, die als Zimmerbonsai mit reicher Blütenfülle erfreuen.

Unter Pinzieren wird das Ausbrechen der krautigen Triebspitze verstanden. Häufig erfolgt das Pinzieren bei Bonsais mit einer Pinzette oder dem Fingernagel. Durch das Entfernen der Endknospe wird die Krone der Miniaturpflanze viel verzweigter und feiner. Somit ist das Pinzieren eine wesentliche Pflegemaßnahme bei der Bonsai-Gestaltung.

Grundsätzlich gilt, dass Zimmerbonsai meist Vertreter von tropischen Regionen sind. Daher sind sie an intensive Sonneneinstrahlung und hohe Lichtmengen gewöhnt. Alle Bonsais benötigen somit ausreichend Licht, um mit den speziellen Wachstumsbedingungen, wie kleines Erdvolumen und eingeschränktes Wachstum, zurechtzukommen.

Wie alle anderen Pflanzen benötigen Indoor-Bonsais zum Gedeihen Wasser, Nährstoffe und ausreichend Licht. Aufgrund des verringerten Erdvolumens ist die Pflege von Bonsais aufwändiger und bedarf etwas Fingerspitzengefühl. Die Pflanzen in den kleinen Schalen haben nur begrenzt die Möglichkeit, Wasser und Nährstoffe zu speichern. Ferner stammt der Zimmerbonsai aus Gebieten mit hoher Lichtintensität. Aufgrund dieser Faktoren ist die Pflege intensiver als bei normalen Zimmerpflanzen.

Die Pflege des Bonsais im Winter ist abhängig von der Bonsaiart. Freilandbonsais werden im Winter mit Vlies geschützt und im Freien belassen. Zimmerbonsais sollten hell und bei Zimmertemperaturen stehen. Aufgrund geringerer Lichtintensität ist das Wachstum im Winter reduziert.

Meist ist zu viel Wasser der Grund für gelbe oder braune Blätter. Ferner können ein zu kalter Standort oder Zugluft, Sonnenbrand oder ein Trockenschaden zu Blattaufhellungen oder einem Verbräunen führen.

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