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Wissenswertes über Kentia Palme

Botanischer Name:Howea forsteriana
Weitere Namen:Kentiapalme, Kentia, Zimmerpalme, Hollywood-Palme
Verwendung:Zimmerpflanze, Innenraumbegrünung, Wintergarten, Bürobegrünung, Raumklimapflanzen, Kübelpflanze
Herkunft:Lord-Howe-Insel (östlich von Australien)
Besonderheiten:Die pflegeleichte Palme bringt schnell Tropenflair. Braune Blätter sind meist ein Zeichen von zu geringer Luftfeuchtigkeit. Die pflegeleichten Zimmerpflanzen eignen sich bestens für Hydrokultur. Als luftreinigende Zimmerpflanze ist die Kentia besonders wertvoll in Büros, Wohn- und Geschäftsräumen.

 

Die Kentia Palme ist eine beliebte Zimmerpflanze, die keine hohen Anforderungen an ihren Standort stellt. Optimal für die Pflanze ist ein halbschattiger Standort, bei zu wenig Licht wachsen die Palmen nur geringfügig. Die zur Familie der Palmengewächse (Arecaceae) gehörende Art ist robust und prädestiniert als Grünpflanze in Büros, Wohn- und Geschäftsräumen und Wintergärten. Auf langen Stielen sitzen gefiederte Blätter in dunkelgrün. Die filigranen Wedel sorgen für exotisches Flair, ergänzend unterstützen passende Übertöpfe die Zimmerpalme. Wenn Sie sich fragen, ob die Kentiapalme giftig ist, können wir Sie beruhigen. Denn sowohl für Tiere als auch für Menschen ist sie ungiftig.

Howea pflegen

Am optimalen Standort sind Kentia Palmen robust und pflegeleicht. Von April bis August ist ein regelmäßiges Düngen empfehlenswert. Kleine Exemplare können Sie jährlich einmal mit handwarmem Wasser in der Dusche abbrausen. Sind die Pflanzen dafür zu groß und unhandlich, hilft ein Abwischen der Blätter mit einem feuchten Tuch. Dadurch entfernen Sie den Staub und unterstützen eine gute Entwicklung. Zur richtigen Pflege gehört auch das Entfernen der alten, braunen Blätter.

Kentiapalme Standort

Optimal ist ein möglichst heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Je weiter die Palme vom Fenster entfernt steht, desto ausladender entwickelt sie sich. Bei Temperaturen von 18 bis 20 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit fühlt sich Howea forsteriana am wohlsten. Die Kentia kann das ganze Jahr über im Haus stehen. Im Sommer ist ein Aufenthalt im Halbschatten auf dem Balkon oder im Garten möglich. Der Aufenthalt im Freien fördert die Vitalität und das Wachstum. Wichtig ist ein rechtzeitiges Einräumen im September. Auch im Winter sollten die Temperaturen möglichst nicht unter 18 Grad Celsius betragen. Eine helle Blattfärbung oder braune Blätter können die Folge von zu niedrigen Temperaturen oder fehlendem Licht sein. Unterstützend helfen Pflanzenlampen im Winter, die Lichtverhältnisse zu verbessern.

Unser Gärtnertipp: Optimal ist im Sommer ein vor Regen geschützter, heller, sonniger Platz auf Balkon oder Terrasse. Direkte Sonne führt zu Blattschäden und Aufhellungen. Achten Sie jedoch auf ein schrittweises Angewöhnen an die Freilandbedingungen. Die UV-Strahlung kann zu Schäden führen. Ende August sollte die Palme wieder ins Haus gebracht werden.

Andreas Wolf
Unser Zimmerpflanzen-Experte
große Monstera hinter dem Sofa stehend

Kentia Palme gießen

Wichtig für die Kentia Palme ist eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit ohne Staunässe. Achten Sie darauf, dass die Erde zwischen den einzelnen Gießvorgängen etwas abtrocknet, jedoch nie völlig austrocknet. Kleinere Pflanzen können Sie einmal wöchentlich tauchen. Hierbei stellen Sie die Zimmerpflanze in einen mit Wasser gefüllten Eimer und tauchen die Kentiapalme so lange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Der Vorteil der Tauchmethode ist, dass das Substrat und der Wurzelballen komplett durchnässt werden. Schütten Sie überschüssiges Wasser ab, denn Staunässe wird nicht toleriert. Größere Exemplare gießen Sie wöchentlich. Steht die Grünpflanze im Winter kühler, vergrößert sich der Abstand zwischen dem Gießen auf 10 bis 14 Tage.

Unser Gärtnertipp: Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit können Sie die Blätter der Zimmerpflanzen regelmäßig mit kalkarmem Wasser besprühen oder in der Nähe einen Zimmerbrunnen aufstellen. Braune Spitzen sind häufig die Folge von zu trockener Luft.

Zimmerpflanze gießen

Howea forsteriana düngen

Für sattgrünes Laub und Zuwuchs benötigen Howea forsteriana regelmäßige Düngergaben, welche optimal die Kentiapalmen Pflege fördert. Bestens geeignet hierfür ist ein spezieller Grünpflanzen- & Palmendünger, der wichtige Wuchs- und Vitalstoffe enthält. Düngen Sie die Pflanze von März bis September wöchentlich und in der kalten Jahreszeit alle 8 Wochen. Achten Sie darauf, dass die Zimmerpflanze nur gedüngt wird, wenn die Erde nicht völlig trocken ist. Geben Sie das mit Flüssigdünger angereicherte Wasser direkt an die Wurzel und nie über die Blätter. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Düngestäbchen. Diese komfortable Langzeitdüngung ist vor allem bei Kleinpflanzen praktisch. Die Palmen werden dadurch für 3 Monate mit allen notwendigen Nährstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt.

Kentia Palme umtopfen

Neu gekaufte Exemplare können zunächst für 2 bis 3 Jahre im selben Topf stehen bleiben. Wenn man anschließend die Kentiapalme umtopfen möchte, dann ist frische Erde und ein größerer Topf förderlich. Der beste Zeitpunkt, Ihre Kentiapalme umzutopfen, ist der Frühling. Mit einem höheren Lichtangebot bildet die Kentiapalme rasch neue Wurzeln und wächst bestens weiter. Verwenden Sie zum Verpflanzen spezielle Grünpflanzen- und Palmenerde. Dieses Substrat ist in der Zusammensetzung auf die Bedürfnisse der Palmen abgestimmt. Es ist torfreduziert, locker und hat einen pH-Wert von 5,3. Die Spezialerde hat eine ausgezeichnete Wasserhaltekraft und eine hohe Nährstoffspeicherfähigkeit. Somit wird die Pflege erleichtert und durch den enthaltenen Depotdünger sind die Pflanzen für die ersten 6 Wochen nach dem Umtopfen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Optimal ist ein Umtopfen in durchlässiges Substrat im Frühling.

Unser Gärtnertipp: Bei hohen Töpfen empfiehlt es sich, mit einem Einsatz oder einer Drainageschicht, zum Beispiel aus Tongranulat, das Erdvolumen zu minimieren. Dadurch wird Staunässe vermieden.

Wurzeln einer ausgetopften Grünpflanze

Kentia Schädlinge & Krankheiten

Die beliebten Zimmerpflanzen sind robust und werden bei guter Pflege und am optimalen Standort sehr selten von Krankheiten und Schädlingen befallen. Folgender Schädling kann auftreten:

Spinnmilben

Die befallenen Blätter weisen an der Oberseite silbrige Punkte auf und auf der Blattunterseite sind Gespinste sichtbar. Der Spinnenmilben-Befall tritt häufig in der kalten Jahreszeit auf, wenn die Raumluft warm und trocken ist. Meist reicht es aus, die Pflanzen abzubrausen und mit Pflanzenstärkungsmittel zu behandeln. Diese Bio Aktiv-Mittel enthalten natürliche Pflanzenextrakte, die zur Vitalisierung der Pflanze beitragen. Vorbeugend können Sie mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit verhindern, dass es zum Befall kommt. Dies erreichen Sie durch Besprühen der Blätter oder Aufstellen eines Zimmerbrunnens in Pflanzennähe.

Zimmerpflanzen Schädlinge mit Lupe entdeckt
Pflanzen-Kölle Doktor Logo und Pflanzendoktoren
Pflanzen-Kölle Doktor

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Kentia Palme FAQ

Häufig sind braune Blattspitzen ein Zeichen für ein Zuviel an Wasser. Außerdem kann es aufgrund trockener Luft im Winter zu Blattschäden kommen. Durch ein regelmäßiges Einsprühen mit kalkarmem Wasser schaffen Sie Abhilfe gegen braune Blattspitzen. Unabhängig von Licht und Pflege wird aber auch das alte Laub braun. Dieser natürliche Prozess ist nicht bedenklich und auch nicht aufzuhalten.

Am optimalen Standort und bei guter Pflege kann die Kentiapalme zwischen 20 und 25 Jahre alt werden.

Kleinere Pflanzen können Sie einmal pro Woche tauchen. Stellen Sie dazu die Zimmerpflanze in einen Eimer, der mit Wasser gefüllt ist und tauchen sie anschließend die Kentiapalme in das Wasser ein. Nehmen Sie die Pflanze erst wieder aus dem Eimer, sobald keine Luftblasen mehr im Wasser sichtbar sind. 

Sollte es sich bei Ihrer Pflanze um ein größeres Exemplar handeln, dann gießen Sie die Kentiapalme wöchentlich. Im Winter steht die Grünpflanze meist kühler, dadurch vergrößert sich das Gießintervall auf 10 bis 14 Tage.

Kentiapalmen sind sehr pflegeleicht und robust. Einmal im Jahr können Sie kleine Exemplare mit handwarmem Wasser unter der Dusche abbrausen. Das Abwischen der Blätter mit einem feuchten Tuch kann helfen, wenn die Pflanze zu groß und sperrig ist. Dadurch wird Staub entfernt und eine gute Entwicklung gefördert. Alte braune Blätter sollten für eine gute Pflege entfernt werden.

Eine gängige Methode bei der Palmenvermehrung ist die Aussaat. Die Keimung der Samen dauert sehr lange und es sind ausreichend Wärme und Feuchtigkeit notwendig, bis ein Keimling sichtbar wird. Die Vermehrung ist mühsam, meist werden die Mitglieder der Familie Arecaceae in Spezialbetrieben kultiviert und Jungpflanzen an Grünpflanzen-Betriebe zur Weiterkultur geschickt.

In der Regel alle 2 bis 3 Jahren, je nachdem, wie sich der Wachstum Ihrer Pflanze verhält.

In ihrer Heimat erreicht die exotische Art eine Höhe von über 15 Meter. In Zimmerkultur wird die breitwüchsige Art nur maximal drei Meter hoch. Bei sehr langsamem Wuchs wird diese Größe aber erst nach vielen Jahren erreicht. Quer wachsende Wedel lassen sich bestens einkürzen.

Neben Düngermangel und zu dunklem Standort im Winter können auch kalte Temperaturen zu Blattaufhellungen führen. Howea reagiert langsam auf ungünstige Bedingungen. Daher ist es nicht leicht, die Ursachen für Chlorosen zu finden. Mit gut feuchtem Boden und ausreichend Licht, Wärme und Nährstoffen werden die Wedel schnell wieder grün.

Ein halbschattiger Standort ist für die Pflanze optimal. Vermeiden Sie einen zu schattigen Standort. Bei zu wenig Licht wächst die Palme nur wenig und die Anfälligkeit gegenüber Schädlingen ist erhöht.

Die Kentiapalme ist sowohl für Tiere als auch für Menschen nicht giftig.

Die Howea forsteriana hat lange Stiele, auf denen gefiederte Blätter in dunkelgrün sitzen. Die filigranen Wedel hängen leicht ausladend über.

Braune Ränder und braune Flecken können Sie problemlos mit einer Schere abschneiden. Auch wenn ein Blatt vertrocknet ist, sollten Sie es zeitnah entfernen.