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Zitronengras pflegen, pflanzen, gießen und düngen - Tipps zu Cymbopogon citratus

Passende Produkte: Zitronengras

Wissenswertes über Zitronengras

Botanischer Name:Cymbopogon
Weitere Namen:Westindisches Zitronengras, Lemongras, Sereh
Verwendung:für Fisch- oder Fleischgerichte, Wokgerichte, Curries, Suppen, Süßspeisen, als Tee
Herkunft:Südostasien
Geschmack:zitronig, frisch, exotisch
Halmfarbe:hellgrün
Besonderheiten:Das Gras ist immergrün und kann ganzjährig geerntet werden. Wichtig ist eine frostfreie Überwinterung. Zum Kochen wird der untere Teil der Stängel (Bulben) verwendet. Die Blätter selbst werden nur für Tee eingesetzt. Verwenden Sie möglichst junge Blätter, denn diese sind zart und aromatisch.

 

Der frische Geschmack des Zitronengrases ist typisch für die Küche Südostasiens. Besonders gut schmeckt das Würzkraut zu Fisch, Geflügel und Meeresfrüchten. In thailändischen Currypasten ist es ein fester Bestandteil. Eine Pflanze ist sehr ergiebig und bei wenig Pflege langlebig. Ideal eignet sich das Zitronengras als Topfpflanze, die von Ende Mai bis September auf Balkon oder Terrasse stehen kann. Wichtig ist eine frostfreie Überwinterung.

Zitronengras Standort

Der Standort für Zitronengras sollte möglichst sonnig, warm und trocken sein. Kälte, Bodenverdichtung und Staunässe sind für das Gras nicht geeignet. Ab Ende Mai kann die exotische Pflanze gut auf dem Balkon oder der Terrasse in Töpfen stehen oder im Garten ausgepflanzt werden. Am besten entwickelt sich das intensiv duftende Gras an einem wind- und regengeschützten Platz im Garten, denn bei zu großen Wassermengen leidet die Pflanze und die Halme werden gelb. Als wärmebedürftige Pflanze fühlt sich das Zitronengras auch das ganze Jahr auf der Fensterbank wohl. Wichtig hierbei ist, dass der Standort hell und warm ist und es nie zu Staunässe kommt.

Gärtnertipp: Die tropische Pflanze sollte ab September wieder im Haus stehen. Bei großen Exemplaren kann eine Überwinterung im hellen Treppenhaus stattfinden. Wichtig ist im Herbst und Winter, dass die Erde nie völlig austrocknet, das Gießen jedoch reduziert wird.

Quido Kleiner
Unser Kräuter- & Gemüse-Experte

Zitronengras gießen & pflegen

Wie bei allen Gräsern ist der Zuwuchs bei ausreichend Feuchtigkeit und Wärme am größten. Im Freien wächst das Lemongras ab Juni am besten. Wichtig ist, dass die exotische Art nie völlig austrocknet, jedoch auch nicht staunass steht. Als Faustregel gilt ein Wässern alle 2 bis 3 Tage, jedoch hängt der Bedarf von der Temperatur, der Einstrahlung, der Pflanzengröße und vom Erdvolumen ab. Zitronengras bevorzugt nährstoffreichen Boden, daher ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen regelmäßig mit speziellem Kräuterdünger versorgen. Durch die rein pflanzliche Nährstoffversorgung können Sie die Kräuter weiterhin in der Küche verwertenFehlt Dünger, ist der Zuwuchs geringer und die Blattfarbe wird hellgelbTrockene Halme können Sie regelmäßig entfernen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Blattränder scharf sind und somit mit Vorsicht geschnitten werden sollte.

Gärtnertipp: Im Boden ausgepflanzt, ist die Pflege im Sommer etwas geringer als bei Kübelpflanzen, jedoch muss das Gras zur Überwinterung ausgegraben werden.

Aussaatkalender für Kräuter

Lemongras ernten & verwerten

Zitronengras eignet sich für den Frischverbrauch, zum Trocknen oder Einfrieren. Schneiden Sie regelmäßig die Halme wenige Zentimeter oberhalb der Erdoberfläche ab. Wichtig ist, dass Sie nicht zu tief schneiden, da ansonsten der Neuaustrieb geringer ist.  Bei gutem Zuwuchs kann das Gras auch geschnitten und als Vorrat konserviert werden. Die exotische Würzpflanze eignet sich bestens zum Aromatisieren von Essig oder Öl. Mit getrocknetem Zitronengras lassen sich leicht aromatischer Tee oder andere Getränke herstellen. Grundsätzlich gilt, dass frisches Kraut aromatischer ist als getrocknetes oder eingefrorenes.

Tipp: Frisches Zitronengras kann für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wickeln Sie dazu die Halme in Zeitungspapier ein. Nach Bedarf haben Sie so für 1 bis 2 Wochen das Würzkraut praktisch zur Hand.

Zitronengras Schädlinge & Krankheiten

Bei optimalen Standortbedingungen ist das Zitronengras robust und nicht anfällig gegenüber Schädlingsbefall oder pilzlichen Krankheiten. Lediglich bei jungen Pflanzen kann ein Befall mit Trauermücken auftreten.

Trauermücken

Die zwei bis vier Millimeter langen schwarzen Trauermücken befinden sich in und auf der Erde. Die erwachsenen Tiere sind nur ein optisches ProblemSchäden an den jungen Wurzeln werden durch die Larven verursacht. Zur Bekämpfung eignen sich Kölle Bio Gelbtafeln, die die erwachsenen Tiere abfangen. Weiter ist ein trockener Boden eine Möglichkeit, den Befall zu minimieren.

Spinnmilben

Aufgrund von geringer Luftfeuchtigkeit und warmer Zimmerluft kann es zum Befall von Spinnmilben kommen. Verbessern Sie die Bedingungen und besprühen das Zitronengras regelmäßig mit kalkarmem WasserBetroffene Blätter sollten Sie großzügig entfernen.

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Zitronengras FAQ

Das exotische Gras ist mehrjährig, jedoch nicht winterhart. Einfach können Sie das Gewürz überwintern und über viele Jahre davon ernten.

Entweder Sie geben die sehr fein geschnittenen Stücke zu den Speisen oder Sie fügen lange Teilstücke zum Aromatisieren hinzu. Die langen Halme können Sie einfach nach dem Kochen wieder entfernen. Wenn Sie das Kraut leicht anklopfen, kann sich das Aroma besser entfalten. Mit den Blättern können Sie aromatischen Tee herstellen. Zum Kochen verwenden Sie den unteren Teil der Stängel (die sogenannten Bulben).

Lemongras kann als Zimmerpflanze ganzjährig an einem hellen und warmen Platz im Zimmer stehen. Achten Sie auf eine gleichmäßige Wasserversorgung und düngen Sie von Mai bis August einmal im Monat mit Kräuterdünger. Förderlich ist ein jährliches Umtopfen in frische Erde. Achten Sie beim Umtopfen auf eine Drainageschicht am Topfboden.

Die gängige Methode der Vermehrung ist die Teilung von großen Exemplaren. Der optimale Zeitpunkt hierfür ist Mai und Juni.