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Katzengras pflegen und düngen - Tipps zu Cyperus zumula

Katzengras
Inhaltsverzeichnis

Passende Produkte: Katzengras

Wissenswertes über Katzengras

Botanischer Name:Cyperus zumula
Weitere Namen:Zyperngras, Zypergras
Herkunft:weltweit im tropischen bis subtropischen Bereich
Blütezeit:ganzjährig
Blütefarben:grün; oval geformt; verhältnismäßig große Blüten
Besonderheiten:Das Gras wächst aufrecht und leicht überhängend, kann je nach Sorte zwischen 30 bis 70 cm hoch werden. Benötigt viel Wasser, daher regelmäßig gießen. Ansonsten wenig Aufwand für die Pflege.

 

Katzengras, botanisch Cyperus zumula, gehört zur Familie der Riedgrasgewächse. Diese mehrjährige Art ist auf der ganzen Welt im feuchten, tropischen und subtropischen Bereich vertreten. Unter dem Trivialnamen „Katzengras“ werden verschiedene Varietäten zusammengefasst. Überwiegend zählen Süßgräser wie z. B. Weizenkeimgras, Roggen, Gerste oder Hafer dazu, aber auch diverse Zimmerbambusarten, wie .B. Pogonatherum paniceum. Katzengras Cyperus zumula bildet keine Stiele, sondern nur Blätter. Die klein wachsende Pflanze eignet sich auch hervorragend als Zimmerpflanze. Das Gras enthält viele Ballaststoffe und alle Katzen fressen sehr gerne davon. Die verschluckten Haare werden besser ausgewürgt und die Katzen wissen um die Wirkung des besonderen Grases.

Katzengras pflegen

Katzengras Cyperus zumula gilt als pflegeleichte Pflanze, welche im Haushalt mit Katzen am häufigsten angetroffen wird. In der Natur ist die Sumpfpflanze von stetig stehenden Gewässern und einer hohen Luftfeuchtigkeit umgeben. Ähnlich wie bei Zyperngras als Zimmerpflanze, ist ein mit Wasser gefüllter Untersetzer zu empfehlen. Für die richtige Pflege bedarf es keinen grünen Daumen, lediglich austrocknen sollte die Grünpflanze nie. Wie bei anderen Pflanzen auch ist die Verwendung von kalkfreiem Wasser förderlich. Der Überschuss an Wasser kann für Tage im Untersetzer oder Übertopf bleiben, Staunässe ist bei der Katzengras Pflege kein Problem. Gießen Sie das Zyperngras mehrmals wöchentlich, bei Bedarf können Sie die Blätter auch mit einem Handsprüher befeuchten. 

Unser Gärtnertipp: Große Exemplare sollten Sie regelmäßig umtopfen oder wie normales Gras teilen. Nur so bleibt das Gras wüchsig und attraktiv als Futterpflanze.

Andreas Wolf
Unser Zimmerpflanzen-Experte

Katzengras Standort

Katzengras gedeiht am besten ganzjährig im Haus an einem hellen Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Es wächst besonders gut in feuchten und humosen Böden. Die optimale Umgebungstemperatur für das Gras ist mit 20 bis 25°C recht hoch. Daher kann der Standort für die Grünpflanze sonnig sein. Im Sommer gedeiht das horstbildende Gewächs auch im Garten oder auf dem Balkon. Achten Sie auf ein schrittweises Angewöhnen an die Freilandbedingungen. Da sie aus den sumpfigen tropischen und subtropischen Raum kommt, darf die Pflanze feuchter gehalten werden. Bei zu trockener Luft und zu wenig Wasser kommt es schnell zu braunen Blattspitzen. Ansonsten gibt es wenig bei der Pflege des Zyperngrases zu beachten.

Katzengras düngen

Wenn Sie das Cyperus zumula als reine Zierpflanze halten, ist eine Flüssigdüngung während der Hauptwachstumszeit alle 2 Wochen empfehlenswert. Im Zeitraum von November bis Februar sollte die Pflanze nur alle vier Wochen gedüngt werden. Um eine optimale Nährstoffversorgung zu erreichen, nutzen Sie einen flüssigen Grünpflanzendünger oder als Alternative Bio Naturdünger oder Bio Kräuterdünger.

Bei der Nutzung als Futtermittel sollten Sie das Gras während der Fütterungsphase nicht düngen. Um das Katzengras bedenkenlos als Futtermittel nutzen zu können, sollte die letzte Düngung zwei Wochen vor dem planmäßigen Verfüttern erfolgen. Damit Sie Ihrer Katze die Pflanze mit einem guten Gewissen anbieten können, sollten Sie möglichst mit Bio Kräuterdünger düngen. 

Katzengras vermehren

Ältere Exemplare von Zyperngras können Sie durch Teilung vermehren. Der beste Zeitpunkt zum Teilen ist das Frühjahr. Verwenden Sie zum Einpflanzen ein Substratgemisch aus Bio Kräutererde und Sand. Bei uns können Sie die Pflanzerde kaufen. Wenn Sie „Katzengras“ im Sinne der Süßgräser anpflanzen möchten, können Sie dieses ganzjährig im Innenbereich aussäen. Bringen Sie den Katzengrassamen auf Anzuchterde dünn aus und drücken Sie die Samen leicht an das Substrat an. Abschließend geben Sie eine 0,6 cm dicke Schicht feine Erde über die Samen. Süßgräser wie Roggen, Weizen und Hafer zählen zu den sogenannten Dunkelkeimer, daher sollten die Samen bedeckt sein. Stellen Sie die Aussaat an einen warmen Ort mit Temperaturen von 20 bis 25°C. Nach spätestens 14 Tagen keimen die Samen. Für die Pflege der Anzucht ist eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit und Temperatur wichtig. 

Katzengras Schädlinge & Krankheiten

Spinnmilben:

Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit, vor allem im Winter, kann ein Befall von Spinnmilben auftreten. Wirken Sie mit einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit entgegen. Am besten benetzen Sie die lanzettlichen Blätter regelmäßig mit einem Handsprüher. Weiter können Sie den Topf in die Dusche stellen und regelmäßig abbrausen, mit diesen Pflege-Tipps halten Sie das Zyperngras vital.

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Katzengras FAQ

In erster Linie liegt der Unterschied bei den Pflanzen, die unter dem Synonym „Katzengras“ zusammengefasst werden. Die Süßgräser, z. B. Roggen, Weizen oder Hafer, sind eher weicher von der Struktur. Diese Gattungen werden als Keimlinge mit ca. 5 bis 10 cm Höhe verfüttert, d. h., sie werden kurze Zeit nach der Keimung als Futtermittel zur Verfügung gestellt. Dadurch bieten sie sich vor allem für Katzen an, die einen eher empfindlichen Mundraum haben. Cyperus zumula besitzt eine härtere Blattstruktur und bietet durch ihre einfache Pflege eine lang andauernde Nutzung an. Als dritte Variante kann man Zimmerbambus-Arten als Mittelweg zwischen Süßgräsern und Cyperus nutzen.

Grundsätzlich gibt es keine genaue Angabe, da jede Katze ein anderes Bedürfnis an der Menge von Katzengras hat. Prinzipiell gilt, dass die Haustiere ihren Bedarf selbstständig decken und so viel fressen wie nötig. Sollten Sie Verdacht hegen, dass zu große Mengen von dieser Nahrungsergänzung aufgenommen werden, empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt.

Katzen betreiben eine sehr intensive Fellpflege, wodurch sie täglich viele Haare aufnehmen. Diese Haare sind für Katzen nicht verdaulich, man nennt sie auch Gewölle. Als unverdaulicher Haarballen bleibt es im Katzenmagen. Wenn die Haare nicht ausgeschieden werden, kann es zu Problemen im Magen-Darmtrakt und im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen. Um dem entgegenzuwirken, unterstützen Sie das Haustier mit speziellem Gras. Somit spricht vieles für das Nutzen dieser Futterpflanze zum Wohle Ihrer Katze. Freilebende Tiere fressen häufig frisches Gras im Garten. Daher ist Katzengras im Topf besonders bei reinen Wohnungskatzen zu empfehlen.

Wenn Ihre Katze die zarten Blätter als Futtermittel angenommen hat, ist ein Schnitt in der Regel nicht mehr notwendig.

Durch das Anbieten von dieser speziellen Futterpflanze kann die Katze das Interesse an Ihren sonstigen Zierpflanzen verlieren. Manche der Zimmerpflanzen sind giftig und daher ist es wichtig, dass die Katze das Richtige knabbert. Versuchen Sie auch verschiedene Sorten Katzengras.

Katze schnuppert an Katzengras