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Krokusse pflegen, pflanzen, gießen und düngen - Tipps zu Crocus-Arten

Krokus
Inhaltsverzeichnis

Passende Produkte: Krokusse

Wissenswertes über Krokusse

Botanischer Name:Crocus sieberi, Crocus sativus, Crocus tommasinianus; Crocus Hybriden
Weitere Namen:Botanischer Krokus, Safrankrokus, Elfenkrokus, Großblütiger Krokus, Kleinblütiger Krokus; Herbstkrokus
Verwendung:Frühlingsblume, Beetpflanze, Steingarten, zum Verwildern, Bodendecker, für Töpfe, Nektarpflanze, Friedhofsbepflanzung, kurzfristig als Zimmerpflanze, Herbstpflanze (nur bestimmte Arten)
Herkunft:Europa, Nordafrika, Mittlerer Osten, Westchina
Pflanzzeit:Die Zwiebel muss im Herbst gepflanzt werden; im Topf vorgetriebene Krokusse können ab Januar im Haus stehen oder an geschützter Stelle ausgepflanzt werden.
Blütezeit:Februar, März (Hybriden teilweise bis April); Herbstkrokusse September bis Oktober
Besonderheiten:Krokusse gehören zu den Geophyten (Pflanzen, die Überdauerungsorgane bilden, um besser über den Winter zu kommen). Das Überdauerungsorgan bei Krokussen ist eine Knolle, die jedoch umgangssprachlich meist als Krokuszwiebel bezeichnet wird. Safran ist eine Krokusart, die wirtschaftlich von großer Bedeutung ist. Im Garten eignen sich vor allem Wildtypen zum Verwildern.

 

Krokusse sind Zwiebelpflanzen, die einfach zum Frühling dazugehören. Die farbenfrohen Blüten erfreuen je nach Lage ab Februar und sind nach langen, trüben Wintertagen ein Hochgenuss. Nicht nur für uns Menschen sind Krokusse ein Gewinn im Garten, auch viele Insekten erfreuen sich an der ersten Nahrung. Je nach Sorte eignen sich die Krokusse zum Verwildern und mit etwas Glück können Sie sich über Jahre an einer Krokuswiese erfreuen. Die Gattung Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Als vorgetriebene Pflanzen im Topf sind Krokusse ideal als Frühlingsboten, die im Zimmer oder auf dem Balkon für Frühling sorgen. Nach der Blüte lassen sich die Zwiebelpflanzen bestens ins Freiland pflanzen.

Krokus Standort

Krokusse sind äußerst pflegeleichte Zwiebelpflanzen, die sich an einem sonnigen Platz im Garten am wohlsten fühlen. Herbstkrokusse tolerieren auch halbschattige Standorte. Optimal ist eine Stelle mit gut durchlässigem, humosem Boden und gleichmäßiger Feuchtigkeit. Wichtig ist, dass Krokuszwiebeln nie stauende Nässe haben, denn es kann schnell zu Fäulnis kommen. Zu sandiger Untergrund gibt den Blumenzwiebeln zu wenig Wasser und die Wurzelbildung ist gehemmt. Verbessern Sie bei der Pflanzung im Herbst den Boden mit hochwertiger Pflanzerde und achten Sie darauf, dass der Wasserablauf gewährleistet ist. Auf schweren Lehmböden empfiehlt sich die Verwendung von Sand als Drainage. Bestens geeignet sind Frühlingskrokusse zum Verwildern im Rasen. Hierbei ist es wichtig, dass der erste Rasenschnitt erst stattfindet, wenn das Laub der Krokusse gelb bzw. eingezogen ist. In Töpfen vorgezogene Krokusse sind zur kurzfristigen Dekoration im Haus geeignet. Die Haltbarkeit ist von der Raumtemperatur abhängig. Auch für Balkonkästen, Schalen, Körbe oder große Töpfe sind die farbenfrohen Blumen geeignet. Nach der Blüte können Sie die Zwiebelblumen im Garten auspflanzen.

Wissensfakt: Am ursprünglichen Heimatstandort stehen Krokusse an hellen und sonnenverwöhnten Standorten. Daher resultiert der Anspruch der Zwiebelpflanze an einen sonnenreichen Platz im Garten, Staudenbeet oder in Töpfen.

Michael Waibel
Unser Experte für Beet- & Balkonpflanzen

Krokusse gießen

Krokusse sind sehr genügsam und entwickeln Laub und Blüte aus der Zwiebel. Wichtig ist eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit im Herbst nach der Pflanzung und im Frühling nach der Blüte. Im Herbst müssen frisch gepflanzte Krokuszwiebeln neue Wurzeln bilden und hierfür ist Wasser notwendig. Nach der Blüte im späten Frühling ist es wichtig, dass der Boden nicht austrocknet. Zwiebeln im Topf sollten den Winter über regelmäßig gegossen werden, jedoch nie stauende Nässe haben, da es schnell zur Fäulnis kommt.

Krokusse düngen

Optimal ist es, wenn Sie die Zwiebelpflanzen bei der Pflanzung im Herbst mit Bio Blumenzwiebelkraft versorgen. Der Spezialdünger steigert die Bodenaktivität und gibt den Speicherorganen den besten Start. Vorgetriebene Krokusse im Topf benötigen bei Pflanzung in Gefäße keine Düngung. Die Entwicklung findet aus der Kraft der Zwiebel statt. Pflanzungen im Garten, die über mehrere Jahre stehen, können Sie jährlich im März mit Kölle Bio Naturdünger oder Kölle Bio Gartendünger versorgen. Starten Sie mit der Düngung der Krokusse, sobald das Laub etwa eine Handbreit gewachsen ist. Wichtig ist, dass Sie nur bis zum Blütenbeginn düngen, denn nach der Blüte reift das Speicherorgan für die sommerliche Ruhe und der Dünger wird nicht mehr aufgenommen.

Düngekalender
Gartendünger

Krokusse pflanzen

Der Krokus muss im Spätsommer und Herbst als Zwiebel gesteckt werden. Nur bei ausreichend früher Pflanzung bilden die Speicherorgane genügend Wurzeln und treiben mit üppigenBlüten aus. Die Zwiebeln sind gut winterhart und müssen im Winter im Freien sein Nur bei flächiger Bepflanzung kommen Krokusse richtig zur Geltung. Im Laufe der Jahre breiten sich die Krokusblumen wie ein Teppich aus. Neben dem Auspflanzen der Krokusse in den Boden ist das Einsetzen der Zwiebeln in Töpfe eine Möglichkeit. Achten Sie immer auf die richtige Pflanztiefe und setzen Sie Krokuszwiebeln in Gruppen.

7 Tipps zum Krokus pflanzen: 

  1. Lockern Sie den Untergrund gut auf und entfernen Sie alle Unkräuter.
  2. Heben Sie ein ca. 10 cm tiefes Pflanzloch aus.
  3. Geben Sie etwas Pflanzerde in das Pflanzloch.
  4. Mit Bio Blumenzwiebelkraft können Sie die Bodenaktivität aktivieren und unterstützen. Geben Sie diesen Aktivator vor dem Pflanzen in das Pflanzloch oder streuen Sie ihn oberflächlich aus und arbeiten ihn ein.
  5. Nun werden die Krokuszwiebeln mit der Spitze nach oben in das Pflanzloch gestellt. Als Faustregel gilt, dass Zwiebeln in der doppelten Tiefe gesteckt werden, wie die Höhe der Zwiebeln ist. D. h., bei Zwiebeln mit einer Höhe von 5 cm ist die Pflanztiefe 10 cm.
  6. Bedecken Sie die Zwiebeln locker mit der Gartenerde.
  7. Gießen Sie die frisch gepflanzten Krokuszwiebeln mit Wasser an.

Für farbenfrohe Balkonkästen und Töpfe können Sie im Frühling Krokusse kaufen und diese vorgetrieben Zwiebelpflanzen zusammen mit Stiefmütterchen, Bellis, Vergissmeinnicht und anderen Frühlingsblumen pflanzen. Wichtig ist, dass die Gefäße über ein Wasserabzugsloch verfügen.

Möchten Sie Krokusse als kurzfristige Dekoration im Zimmer haben, ist es wichtig, dass Sie 20 Minuten nach dem Gießen das Überschusswasser abschütten.

Staunässe tolerieren Krokusse nicht. Nach der Blüte müssen Krokuspflanzen nicht weggeworfen werden, gut können Sie die verblühten Zwiebelblumen im Gartenauspflanzen.

Wissensfakt: Die Krokuszwiebeln sind gut winterhart und müssen im Winter im Freien sein. Eine Pflanzung von Zwiebeln im Frühling bringt keine Blüten. Herbstkrokusse müssen im August eingepflanzt werden.

Krokus-Arten

Weltweit sind über 80 Krokus-Arten bekannt, ferner gibt es durch Züchtungen eine Vielzahl an weiteren Arten. Grundsätzlich wird in Frühlingskrokusse und Herbstkrokusse unterschieden.

Deutscher NameBotanischer NameBlütezeitBlütenEigenschaften/Verwendung
Elfen-KrokusCrocus tommasinianusFebruar, Märzhellviolett bis lila, kleinblumige Blütengut zum Verwildern, Selbstaussaat gut möglich
Botanischer Krokus, Sieber-Krokus, Griechischer Zwerg-KrokusCrocus sieberiFebruar, Märzlilablau, weißfür Rabatten, Steingärten, gut zum Verwildern
Frühlingskrokus, Großblütiger KrokusCrocus HybridenMärz bis Anfang Maiweiß, gelb, violett, blau; große Blütendekorativ, gute Fernwirkung; für Balkonkästen, Rabatten, Schalen
Herbstkrokus, herbstblühender KrokusCrocus speciosusSeptember bis Novemberhellviolett, weißfür Rabatten, Steingärten; gut zum Verwildern

Krokussen Schädlinge & Krankheiten

Krokusse sind robust und nicht anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Probleme können durch einen zu feuchten Standort und falsche Pflege entstehen. Fühlt sich der Frühblüher an einem Platz nicht wohl, so kann der Austrieb schwach sein, wenn ein Wurzelschaden vorliegt.

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Krokusse FAQ