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Wilder Wein pflanzen, schneiden und im Kübel pflegen – Tipps zu Parthenocissus

Wissenswertes über Wilden Wein

Der Wilde Wein ist eine mehrjährige, schnell wachsende Pflanze, die vor allem für ihre prachtvolle Färbung im Herbst bekannt ist. Die beliebte Kletterpflanze gehört zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae). Die auch als Selbstkletternde Jungfernrebe bekannte Art stammt aus dem östlichen Nordamerika und ist sehr robust und winterhart. Als Selbstklimmer ist Wilder Wein in der Lage, sich mittels Haftscheiben mühelos an Mauern, Zäunen und Wänden zu halten.

Wissenswertes über Wilden Wein
Botanischer Name:Parthenocissus quinquefolia, Parthenocissus tricuspidata
Weitere Namen:Wilder Wein, Jungfernrebe, Engelmanns-Wein, Russischer Wein, Kletterwein, Zierwein, Mauerwein, Japanischer Wilder Wein, Fassadenwein, Fünfblättrige Jungfernrebe, Dreispitzige Jungfernrebe, Rankender Wilder Wein, Amerikanischer Wilder Wein
Verwendung:Kletterpflanze, Fassadenbegrünung, Sichtschutz
Herkunft:Östliches Nordamerika
Blattfarbe:grün; Herbstfärbung je nach Art und Sorte leuchtend rot, dunkelrot, weinrot
Blüten:grünliche Rispen im Juli/August, unscheinbar
Besonderheiten:Die Selbstklimmer benötigen keine Rankhilfe, sondern klettern mithilfe ihrer Haftscheibenranken die Wände empor. Die Kletterpflanzen sind sommergrün und werfen nach dem ersten Frost die Blätter ab. Besonders beeindruckend ist die intensive gelb-rote Herbstfärbung. Die kleinen, unscheinbaren, nektarreichen Blüten werden von zahlreichen Insekten besucht, die blauschwarzen Beeren sind eine beliebte Vogelnahrung.

Wilder Wein pflegen

Die Pflege von Wildem Wein ist einfach und benötigt kaum Zeit. Das Weinrebengewächs gedeiht an sonnigen, halbschattigen und schattigen Standorten gleichermaßen gut. In voller Sonne ist die Herbstfärbung am schönsten. Der Boden sollte gut durchlässig und humos sein. Nach dem Einwurzeln toleriert Wilder Wein jedoch viele Standorte. Auch Trockenheit ist für Parthenocissus kein Problem. Direkt nach der Pflanzung ist ein regelmäßiges Gießen notwendig. Ein Rückschnitt bei Wildem Wein ist ratsam, um das Wachstum zu kontrollieren, jedoch muss Parthenocissus nicht geschnitten werden.

Wilder Wein-Standort

Der ideale Standort für Wilden Wein ist vollsonnig mit gut durchlässigem Boden. Die Kletterpflanze bevorzugt Wärme und kann Sommerhitze gut vertragen. Parthenocissus wächst an allen Standorten, dauerhafte Staunässe verträgt er jedoch nicht. Ideal ist ein pH-Wert zwischen 6 und 7,5, doch Wilder Wein ist sehr anpassungsfähig und kommt daher auch mit saurem oder kalkhaltigem Boden zurecht. Es gibt kaum einen Standort, den der Wilde Wein nicht akzeptiert.

Profitipp: Wilder Wein fühlt sich an geschützten Standorten wohl, daher ist eine Wand in Süd- oder Westrichtung optimal. Auch im Halbschatten wächst der Kletterwein, allerdings ist die Ausfärbung im Herbst weniger leuchtend. Ungeeignet sind verdichtete, nasse Böden.

Christian Wenk
Unser Experte für Gehölze & Obst

Wilder Wein gießen

Wilder Wein sollte unmittelbar nach dem Einpflanzen gegossen werden. Sind die Kletterpflanzen gut am Standort eingewurzelt, ist ein Gießen nur in extrem trockenen Phasen und an Stellen, wo wenig Niederschlag an die Pflanzen kommt, notwendig. Parthenocissus reagiert jedoch empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit.

Wilder Wein düngen

Parthenocissus wächst an Standorten mit wenig Nährstoffen und auf humosem Boden. Es ist förderlich, wenn Sie direkt bei der Pflanzung einen hochwertigen organischen Dünger ins Pflanzloch geben. Die Nährstoffe werden je nach Temperatur und Bodenfeuchtigkeit langsam abgeben, sodass die Pflanzen rasch anwachsen. Im Boden eingewurzelte Pflanzen sollten Sie im Frühjahr beim Austrieb düngen, um das Wachstum zu unterstützen. Wilder Wein benötigt keinen Mineraldünger. Ideal ist ein organischer Langzeitdünger, der die Humusbildung im Boden fördert. Achten Sie nach der Düngung darauf, dass der Boden nicht austrocknet.

3 Tipps zum Düngen von Wildem Wein

  1. Verwenden Sie ausschließlich organischen Dünger.
  2. Düngen Sie den Wilden Wein beim Austrieb im Frühjahr.
  3. Achten Sie auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit nach der Düngung.

Pflegetipp: Mit einer Mulchschicht aus reifem Kompost oder Mulch verhindern Sie ein schnelles Austrocknen des Bodens und fördern dessen Bodenfruchtbarkeit. Diese Pflegemaßnahme kann im Herbst durchgeführt werden und hilft vor allem bei jungen Pflanzen, die tiefen Temperaturen im Winter besser zu überstehen. Im Frühsommer können Sie zusätzlich den Boden um die Kletterpflanzen mit Mulch bedecken.

Düngekalender
Gartendünger

Wilder Wein schneiden

Parthenocissus wächst auch ohne Schnitt harmonisch und zügig. Ein regelmäßiger Schnitt dient bei Wildem Wein der kontrollierten Ausbreitung und einer ästhetisch ansprechenden Form. Der Rückschnitt an der Jungfernrebe hat sich im Spätwinter bis Vorfrühling bewährt. Während der Ruhephase ist die Kletterpflanze meist laublos und die Triebe sind gut sichtbar. Ein weiterer Schnitt kann während der Sommermonate erfolgen. Vor allem, wenn Triebe in der Wachstumsperiode in unerwünschte Bereiche (z. B. Fenster, Dachrinnen oder Grundstücksgrenze) wachsen, ist ein Nachschnitt ratsam.

3 Gründe für einen Schnitt bei Wildem Wein

  1. Wuchsregulierung
  2. Ästhetik
  3. Schutz der Bausubstanz

Schneiden Sie zu lange Triebe mit einer scharfen Gartenschere ab. Für verholzte Triebe kann eine Astschere oder Säge erforderlich sein. Achten Sie beim Schnitt von Wildem Wein darauf, dass Sie nur an frostfreien Tagen schneiden. Durch regelmäßiges Schneiden vermeiden Sie, dass die Kletterpflanze unter Dachziegeln oder in Mauerritzen wächst.

Schritt-für-Schritt-Anleitung Schnitt Wilder Wein

Schnittziel definieren

Vor dem Schnitt sollten Sie sich überlegen, welches Ziel Sie mit dem Rückschnitt sein soll. Soll der Wilde Wein nur eingekürzt werden, soll ein zu dichter Wuchs ausgedünnt werden oder ist ein radikaler Rückschnitt notwendig?

Grobschnitt

Schneiden Sie zunächst die überlangen Triebe ab und entfernen Sie alle abgestorbenen Teile. Prüfen Sie, ob ein Ausdünnen von zu dichten Trieben notwendig ist.

Feinschnitt

Kürzen Sie die Seitentriebe auf die gewünschte Länge. Ideal ist es, wenn am Trieb noch 2 bis 4 Augen vorhanden sind.

Profitipp: Wenn Parthenocissus im unteren Bereich kahl wird, ist es ratsam, die Kletterpflanze stark zurückzuschneiden. Wilder Wein toleriert einen radikalen Rückschnitt und treibt zuverlässig wieder aus. Schneiden Sie erst, wenn die starken Fröste vorüber sind. Bei einem zu frühen Schnitt ist ein Zurückfrieren möglich. Ein Rückschnitt im Herbst ist möglich, jedoch sollten Sie den Wilden Wein vor dem ersten Frost geschnitten haben.

Wilder Wein-Erde

Parthenocissus ist anspruchslos, bevorzugt durchlässige und nicht zu nährstoffreiche Erde. Gut geeignet zum Pflanzen von Wildem Wein ist eine Mischung aus Kölle Bio Erde torffrei und Sand. Bei schweren Lehmböden, die zur Verdichtung neigen, ist es wichtig, dass Sie den Standort vor der Pflanzung mit Sand und Kies zur Drainage vorbereiten.

Wilder Wein pflanzen

Wilder Wein kann ganzjährig gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Optimal ist die Pflanzung von Parthenocissus im Frühjahr vor dem Austrieb. So kann sich die Kletterpflanze am neuen Standort etablieren und Wurzeln bilden, bevor neue Triebe wachsen. Ebenfalls gut geeignet ist eine Pflanzung im Spätsommer oder frühen Herbst. Zu diesem Zeitpunkt ist das Wachstum der Triebe eingestellt und die Jungfernreben bilden bei noch warmen Bodentemperaturen gut neue Wurzeln. Bei Sommerpflanzungen ist der Gießaufwand etwas größer.

Wilder Wein pflanzen in 9 Schritten:

  1. Lockern Sie den Boden vor der Pflanzung der Kletterpflanzen gründlich auf und entfernen Sie alle Wurzelunkräuter.
  2. Graben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch. Es sollte mindestens doppelt so groß sein wie der Wurzelballen.
  3. Achten Sie auf einen guten Wasserabzug. Bei Böden, die zu Staunässe neigen, sollten Sie 5 bis 10 cm Drainage aus Kies oder Blähton in das Pflanzloch geben.
  4. Wässern Sie den Wilden Wein gründlich vor der Pflanzung.
  5. Füllen Sie zunächst etwas Pflanzerde in das Pflanzloch und setzen Sie anschließend die gut gewässerte Jungfernrebe hinein.
  6. Füllen Sie den Hohlraum mit einer Mischung aus Aushub und Pflanzerde auf und drücken Sie das Substrat leicht an.
  7. Geben Sie der Kletterpflanze mit Bio Gartendünger einen guten Start. Dieser pflanzliche Naturdünger dient als langsam wirkender Nährstofflieferant und gleichzeitig als Bodenverbesserer. Optimal ist ein Ausstreuen direkt auf die Oberfläche und ein anschließendes leichtes Einarbeiten.
  8. Gießen Sie abschließend die Weinreben mit 10 bis 15 Litern Wasser an.
  9. Durch eine Mulchschicht wird die Verdunstung vermindert.

Profitipp: Wenn die Jungfernrebe an einer Hauswand oder an einem Zaun gepflanzt wird, erfolgt die Pflanzung etwas schräg zur Wand hin. Der Pflanzabstand zu anderen Kletterpflanzen variiert je nach Ziel der Pflanzung. Wenn Sie eine Fläche schnell begrünen möchten, können Sie im Abstand von 50 bis 70 cm pflanzen. Bei einer naturnahen Begrünung kann ein Abstand von 2 bis 3 Metern gewählt werden.

Hecke im Garten als Sichtschutz
Gehölz im Herbst eingepflanzt im Garten

Wilder Wein im Kübel

Auch ohne Garten können Sie Wilden Wein pflanzen. Mit seiner zauberhaften Herbstfärbung ist der Kletterwein im Herbst eine Augenweide und eignet sich hervorragend als dekorativer Sichtschutz auf dem Balkon oder der Terrasse. Für die Kultur im Topf ist ein möglichst tiefes Gefäß mit einem Volumen von 30 bis 50 Litern wichtig. Je größer der Kübel ist, desto leichter ist die Pflege. Achten Sie darauf, dass der Pflanzkübel über ein Wasserabzugsloch verfügt und geben Sie beim Einpflanzen zunächst eine Drainageschicht auf den Topfboden. Die Pflege der Kletterpflanze im Kübel ist etwas aufwändiger als bei ausgepflanzten Exemplaren, da das Gehölz nicht in tiefere Schichten wurzeln und Wasser aufnehmen kann. Als Winterschutz empfiehlt es sich, dass Sie den Kübel mit den Jungfernreben mit Vlies einzupacken und wenn möglich an die Hauswand zu stellen. Eine Überwinterung im Haus ist nicht notwendig.

Wilder Wein überwintern

Wilder Wein ist sehr robust und toleriert tiefe Temperaturen sehr gut. Im Boden ausgepflanzte Exemplare sind bis zu -25 °C winterhart und benötigen daher keinen Winterschutz. Frisch gepflanzte Exemplare sollten Sie jedoch im Wurzelbereich mit Laub, Reisig oder Mulch schützen. Parthenocissus in Kübeln sind zwar winterhart, ein Winterschutz ist jedoch ratsam.

Wilder Wein im Topf vor Frost schützen:

  • Idealerweise stellen Sie Ihre Gefäße in die Nähe von Hauswänden. Hier ist es oft um einige Grad wärmer als an freien Stellen.
  • Stellen Sie die Kübel auf Füßchen, damit das Wasser gut abläuft. So ist der Wasserabzug sichergestellt und Sie vermindern Schäden an Pflanzen und Gefäß.
  • Schützen Sie die Töpfe mit isolierenden Materialien. Hierfür eignen sich Luftpolsterfolien, Styropor, Strohmatten, Jute, oder ein speziell konfektionierter Topfschutzmantel, der sehr praktisch in der Anwendung ist.

Profitipp: Achten Sie darauf, dass die Erde im Topf im Winter nie völlig austrocknet.

Pflanzen für den Winterschutz mit Jutegewebe schützen

Wilder Wein-Arten

Zu den gängigen Arten von Wildem Wein zählen Parthenocissus tricuspidata (Dreilappiger Wilder Wein) und Parthenocissus quinquefolia (Fünfblättriger Wilder Wein). Von beiden Arten gibt es Sorten, die sich vor allem in Bezug auf die Herbstfärbung und die Blattgestalt unterscheiden. 

Parthenocissus tricuspidata (Dreilappiger Wilder Wein)

  • große Blätter
  • Blätter sind dreilappig
  • extrem gute Haftung an glatten Wänden (Achtung! Wenn der Wilde Wein entfernt werden muss, kann es zu Beschädigungen des Mauerwerks kommen)
  • benötigt kein Gerüst/Kletterhilfe

Wilder Wein Veitchii
Parthenocissus tricuspidata

'Veitchii'

  • leuchtend rote Herbstfärbung
  • besonders dichter Wuchs
  • Jahreszuwuchs 0,5 bis 1,5 m

Wilder Wein Green Spring
Parthenocissus tricuspidata

'Green Spring'

  • intensives Grün im Sommer
  • Blattoberseite glänzend
  • Blattunterseite matt
  • sehr große Blätter 
  • Herbstfärbung purpurrot

Parthenocissus quinquefolia (Fünfblättriger Wilder Wein)

  • Blätter fünflappig
  • Blätter bis 10 cm lang
  • bildet Haftscheiben aus, haftet aber schlechter als Parthenocissus tricuspidata
  • benötigt ein Gerüst/Kletterhilfe

Wilder Wein Engelmanii

'Engelmannii'

  • Blätter schmal und lang 
  • Blattrand regelmäßig gesägt
  • Herbstfärbung leuchtend dunkelrot bis feuerrot

Wilder Wein: Schädlinge & Krankheiten

Wilder Wein ist robust und kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Die Kletterpflanze toleriert in der Regel geringen Schädlingsbefall. 

Wollläuse 

Vor allem in den Blattachseln und auf der Blattunterseite finden sich weiße, wollartige Gespinste, die zu den Wollläusen gehören. Häufig sind geschwächte oder stark gedüngte Pflanzen anfällig für Läuse. Wilder Wein erholt sich meist von selbst und eine Behandlung ist nicht notwendig. 

Blattläuse

Oft werden die Triebspitzen von Wildem Wein von Blattläusen befallen. Sobald Sie einen Befall feststellen, empfiehlt es sich, die Pflanzen mit einem Wasserstrahl abzuduschen. Häufig hilft diese Maßnahme, eine weitere Ausbreitung der Blattläuse zu verhindern.

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FAQ zu Wilder Wein

Parthenocissus ist eine dekorative, mehrjährige Kletterpflanze, die vor allem wegen ihrer leuchtenden Herbstfärbung beliebt ist. Als Fassadenbegrünung von Hauswänden, Zäunen und Mauern ist der Wilde Wein ideal. Das Laub kühlt im Sommer das Gebäude und die Kletterpflanze bietet Nahrung und Unterschlupf für Insekten und Vögel. Wichtig ist, dass der Putz intakt ist, da der Selbstklimmer mit seinen kleinen Haftscheiben direkt am Putz oder an der Mauer haftet. Bestehende Risse können durch den Wilden Wein vergrößert werden, wodurch die Gefahr von Feuchtigkeitseintritt zunimmt.

Bei optimalen Bedingungen kann Wilder Wein 1 bis 2 Meter pro Jahr wachsen und somit innerhalb kurzer Zeit Betonmauern o.Ä. begrünen.

Parthenocissus hat Haftscheiben und ist somit ein Selbstklimmer. Er benötigt keine Rankhilfe oder Gerüst. Am stärksten haften die Haftscheiben von Parthenocissus tricuspidata, Parthenocissus quinquefolia haftet auch, jedoch nicht so stark. Wenn der Wilde Wein entfernt werden muss, kann es zu Beschädigungen des Mauerwerks kommen.

Vor allem sollten Sie Wilden Wein regelmäßig zurückschneiden. Außerdem muss das herabfallende Laub im Herbst entfernt werden.

Parthenocissus ist sehr robust und toleriert tiefe Temperaturen bestens.

Vor allem die Beeren von Wildem Wein enthalten Oxalsäure und sind somit giftig. Achten Sie deshalb darauf, dass Kinder und Tiere die Beeren nicht essen.

Die Herbstfärbung hängt bei Wildem Wein von der Sorte, der Feuchtigkeit und dem Temperaturverlauf ab. Vor allem bei kühlen Nächten und sonnigen Tagen färbt sich Parthenocissus besonders malerisch.

Wilder Wein muss vorsichtig von Hauswänden entfernt werden. Die Triebe der Kletterpflanze lassen sich gut abziehen, doch meist bleiben die Haftscheiben kleben. Die Entfernung von Wildem Wein ist mühsam und im Anschluss ist ein Neuanstrich notwendig.

Für Balkon und Terrasse können Sie Parthenocissus in große Töpfe oder Gefäße pflanzen. Wichtig ist, dass ein Wasserabzugsloch vorhanden ist und es nie zu Staunässe kommt. Die Pflege von Wildem Wein im Topf ist etwas aufwändiger als bei ausgepflanzten Exemplaren.

Grundsätzlich ist ein Schnitt von Parthenocissus nicht notwendig. Sie sollten Wilden Wein jedoch zur Längenregulierung regelmäßig schneiden.

Wer schreibt hier?

Ich liebe alle Gehölze, aber für die Lagerstroemia indica ‘Dynamite‘ schlägt mein Herz ganz besonders.

Christian Wenk
Unser Experte für Gehölze & Obst

Fakten zu Christian Wenk:

  • Studium: Dipl. Gartenbauingenieur
  • Im grünen Bereich tätig seit: 2009
  • Bei Pflanzen-Kölle seit: 2012
  • Aufgaben: Produktionsleiter Baumschule
  • Nachhaltigkeit bei Pflanzen-Kölle ist für mich: Umstellung der Eigenproduktion auf biologischen Anbau nach EU-Bio-Richtlinien.
  • Qualität bei Pflanzen-Kölle ist für mich: gesunde, starke Pflanzen nachhaltig produziert

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