Menü schließen

Grasstern pflegen, pflanzen, gießen und düngen - Tipps zu Rhodohypoxis baurii

Passende Produkte: Rhodohypoxis

Wissenswertes über Rhodohypoxis

Botanischer Name:Rhodohypoxis baurii
Weitere Namen:Grasstern, Grassternchen
Verwendung:Beetpflanze, Steingarten, Bodendecker, für Töpfe, Nektarpflanze, Friedhofsbepflanzung
Herkunft:Südafrika
Blütefarben:rosa, rot, weiß
Blütezeit:Juni, Juli, August
Blattfarbe:grün, grasartig
Besonderheiten:Die aparte Zwiebelpflanze ist robust. Mit wenig Aufwand erfolgt die Grasstern-Pflege. Grassterne sind winterhart, wenn sie trockene Bedingungen während des Winters haben.

 

Rhodohypoxis sind besondere Zwiebelpflanzen aus Südafrika. Die auch als Grasstern bezeichneten Exoten haben sternförmige Blüten und längliche Blätter, die an Gras erinnern. Entsprechend seiner Herkunft bevorzugt der Grasstern trockene Standorte ohne stauende Nässe. Der teppichartige Wuchs macht Rhodohypoxis zu einem äußerst beliebten Bodendecker, optimal für sonnige Steingärten, Rabatten oder zur Grabbepflanzung.

Grasstern pflegen, gießen & düngen

Leicht lassen sich Rhodohypoxis pflegen. Die besondere Blume ist sehr genügsam und entwickelt Laub und Blüte aus der Zwiebel. Direkt nach der Pflanzung ist es wichtig, dass Sie bedarfsorientiert gießen. Dies bedeutet, in Phasen ohne Niederschlag sollten Sie regelmäßig wässern. Jedoch benötigen Sie für die Grasstern-Pflege etwas Fingerspitzengefühl. Die Zwiebelpflanzen dürfen nie zu nass stehen, bis sich neue Wurzeln gebildet haben, ist Bodenfeuchtigkeit indessen notwendig. Hat sich Rhodohypoxis am Standort etabliert, ist kaum Pflege notwendig. Pflanzungen im Garten, die über mehrere Jahre stehen, können Sie jährlich im März mit Kölle Bio Naturdünger oder Kölle Bio Gartendünger versorgen. Starten Sie mit der Düngung von Rhodohypoxis ab Mai. Eine einmalige Gabe ist ausreichend. Ergänzend können Sie, sofern vorhanden, im Herbst eine dünne Schicht gut verrotteten Kompost auf die Fläche um den Grasstern geben. Mit diesem organischen Material verbessern Sie die Bodenstruktur und schützen die Zwiebel sogleich im Winter.

Unser Gärtnertipp: Grassterne sind sommergrün, d. h., das Laub zieht ein und die Zwiebel ist in der Lage, nach dem Winter erneut wieder auszutreiben. Schützen Sie die Raritäten im Winter mit Reisig, Laub oder Vlies und achten Sie darauf, dass es nie zu nass ist.

Kathrin Setz
Unsere Stauden-Expertin

Rhodohypoxis Standort

Rhodohypoxis bevorzugen einen vollsonnigen, warmen und geschützten Standort mit gut durchlässigem Boden. Optimal ist es, wenn der Standort nährstoffarm ist und wenig Humus vorweist. Schwere Lehmböden sind ungeeignet für den Grasstern, da es bei zu viel Nässe schnell zu Fäulnis kommt. Ein Standort in der Nähe von Steinen oder Mauern, wo Wärme gespeichert wird, ist ideal. Der Grasstern ist bestens für Steingärten, Wege und Mauerkronen geeignet. Auch in Töpfen kann Rhodohypoxis gepflanzt werden.

Rhodohypoxis pflanzen

Grassternchen können von März bis August gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die Staude noch ausreichend Zeit hat neue Wurzeln zu bilden und sich am Standort etablieren kann. Die mehrjährigen Zwiebelpflanzen erfreuen Jahr für Jahr mit zauberhaften Blüten im Sommer. Wichtig ist, dass Sie bei der Pflanzung eine Mischung aus wenig Pflanzerde mit viel Sand verwenden. Etwas Humus ist zum Anwachsen notwendig, jedoch ist eine Pflanzung in Erde mit einem hohen Humusanteil ungünstig. Rhodohypoxis bevorzugen einen pH-Wert von 6,5 bis 7. Pflanzen Sie Grassternchen möglichst in Gruppen, denn die zarten Gewächse kommen als Tuffs am besten zur Geltung.

Pflanzung von Rhodohypoxis:

  • Lockern Sie den Untergrund gut auf und entfernen Sie alle Unkräuter.
  • Heben Sie ein ca. 10 cm tiefes Pflanzloch aus.
  • Geben Sie die Mischung aus Sand und wenig Pflanzerde in das Pflanzloch.
  • Stellen Sie die gut gewässerte Staude in das Pflanzloch und füllen den Hohlraum mit Substrat auf.
  • Abschließend wird die Neupflanzung sorgfältig angegossen.

Grasstern im Kübel

Bei Pflanzung in Gefäßen ist es wichtig, dass Sie zur besseren Drainage zuerst eine Schicht Blähton auf den Topfboden geben. Achten Sie darauf, dass Sie nur Gefäße mit Wasserabzugsloch verwenden. Als Pflanz-Substrat eignet sich für den Grasstern eine Mischung aus Sand und torffreier Erde. Achten Sie darauf, dass Sie den Grasstern nicht zu tief einpflanzen. In größeren Gefäßen können Sie eine attraktive alpine Bepflanzung erschaffen. Hübsche Arrangements ergeben sich in Kombination mit Enzian oder Edelweiß. Wichtig ist, dass Sie nur Pflanzen auswählen, die ebenfalls geringe Ansprüche an den Standort haben, mit wenig Wasser auskommen und viel Sonne benötigen.

Rhodohypoxis Schädlinge & Krankheiten

Grassterne sind robust und nicht anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Probleme können durch einen zu feuchten Standort und falsche Pflege entstehen. Fühlt sich die Besonderheit an einem Platz nicht wohl, so kann der Austrieb schwach sein oder die Zwiebeln faulen. Der junge Austrieb ist für Schnecken ein Leckerbissen. Die Zwiebeln werden teilweise von Nagetieren angefressen.

Pflanzen-Kölle Doktor Logo und Pflanzendoktoren
Pflanzen-Kölle Doktor

Sie sind auf der Suche nach weiteren Informationen zu Schädlingen und Krankheiten oder haben Fragen zu einem pflanzlichen Problem? Unsere Pflanzendoktoren helfen Ihnen gerne weiter – persönlich und online!

Grasstern FAQ

Am besten ist die Vermehrung von Grassternen durch Teilung. Trennen Sie einzelne Stücke der fleischigen Knolle (Rhizome) ab und pflanzen Sie diese an neuer Stelle wieder ein.
Stellen Sie die Töpfe im Spätherbst in einen kühlen Raum, der gerne auch dunkel sein kann. Stellen Sie das Wässern komplett ein. Ab Ende März können Sie die Gefäße an einen geschützten Platz im Freien stellen. Ohne Schaden lassen sich so Rhodohypoxis überwintern.
Mit einer Vielzahl an Blüten und langer Blütezeit ist Rhodohypoxis eine wertvolle Nektarpflanze nicht nur für Bienen. Mit feinem Duft begeistert der Grasstern auch Insekten und Schmetterlinge.
Wer schreibt hier?

Mit dem Umstellen unserer Gärtnerei auf Bio können wir als Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.

Kathrin Setz
Unsere Stauden-Expertin

Fakten zu Kathrin Setz:

  • Ausbildung: Gärtnermeisterin 
  • Im grünen Bereich tätig seit: 1988
  • Bei Pflanzen-Kölle seit: 1990
  • Aufgaben: Produktionsleiterin der eigenen Staudengärtnerei / Bio in Heilbronn
  • Für diese Pflanze schlägt mein Herz: Pampasgras (Cortaderia)
  • Qualität bei Pflanzen-Kölle ist für mich: unsere Kundenzufriedenheit

Mehr zu Kathrin Setz

Weiterführende Links