Pflegetipps für Ihre Orchideen

Mit edlen Blüten überzeugen Orchideen, vielseitig in Form und Farbe finden sich immer mehr Sorten im Angebot. Viele Orchideenarten sind Exoten, bekannt ist hauptsächlich die Gruppe der Phalaenopsis. Doch woher kommen die Pflanzen mit den eleganten Blüten und welcher Pflege bedarf es? Es ist wichtig, die Herkunft der Orchidee zu kennen, um die Bedürfnisse zu verstehen. Mit unseren Tipps zur Orchideen-Pflege können Sie die zauberhaften Zimmerpflanzen lange genießen und mit etwas Glück erneut zum Blühen bringen.

Orchidee, lila blühend


Sie gilt als Königin der Zimmerpflanzen und fasziniert seit Langem durch ihre unvergleichliche Schönheit: die Orchidee.
Bereits Konfuzius beschrieb ihren lieblichen Duft und verwendete dafür das Zeichen „Ián“, welches für Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit steht. Viele Orchideen wurden erst durch den Mut und die Abenteuerlust begeisterter Naturforscher entdeckt. Ihnen ist es zu verdanken, dass viele dieser Arten inzwischen bekannt sowie registriert sind und von Gärtnern kultiviert werden können.

 

Wissenswertes rund um die Pflanzenfamilie der Orchideen

Bisher sind über 30.000 verschiedene Arten an Orchideen bekannt. Weltweit werden die Exoten aufgrund ihrer Fülle an Farben und Formen geschätzt. Botaniker entdecken immer wieder Neuheiten und durch aufwändige Züchtungen entstehen neue Sorten. Besonders in der Gattung Phalaenopsis bereichern seit ein paar Jahren unzählige Formen das Sortiment. So sind neben Tischorchideen und Mini-Orchideen Wasserfallorchideen oder die XXL-Pflanzen eine Möglichkeit, an jedem Standort die passende Schmetterlingsorchidee zu genießen.

 

Ursprung und Lebensweise der Orchideen-Familie

Die ersten orchideenartigen Pflanzen entwickelten sich vor über 60 Millionen Jahren in Indonesien. Hier wuchsen sie noch am Boden, bevor die Entwicklung als Aufsitzerpflanze (Epiphyt) begann. Für die meisten tropischen Orchideen ist diese Lebensweise charakteristisch. Hoch oben auf den Bäumen des Regenwaldes sitzen die besonderen Gewächse, um ausreichend Sonne und Schatten zu bekommen. Mit einem Teil der Wurzeln klammern sich die tropischen Pflanzen an Äste und die anderen Wurzeln ragen in die Luft. Dies bedeutet, dass Orchideenwurzeln am Ursprungsstandort nicht in der Erde stecken.

Ursprünglich sind viele der bei uns bekannten Orchideenarten in wärmeren Gebieten beheimatet, doch einige Mitglieder der großen Pflanzenfamilie sind auch in unseren Breitengraden zu Hause. Diese sogenannten Erdorchideen ziehen sich während der winterlichen Ruhepause unter die Erde zurück und überdauern selbst große Kälte mit Hilfe spezieller Überwinterungsorgane.

 

Standortwahl

Am wohlsten fühlt sich Ihre Orchideen an einem hellen, aber nicht vollsonnigen Platz. Achten Sie darauf, dass die Temperatur nicht unter 18 °C fällt und eine hohe Luftfeuchtigkeit von 60 - 80 % besteht.

 

Das richtige Gießen

Gießen Sie Ihre Orchideen sehr sparsam mit zimmerwarmem Wasser. Meist ist es ausreichend, wenn Sie einmal pro Woche gießen, gerne auch mit abgestandenem Wasser. Bei Bedarf den Wurzelballen in kalkarmes Wasser, vorzugsweise Regenwasser, tauchen. Die Wurzeln dürfen nie im Wasser stehen, dies kann schnell zur Fäulnis führen. Während des Wachstums benötigt die Blütenschönheit mehr Wasser, jedoch sollten Sie auch hier darauf achten, dass es nie zu Staunässe kommt. Die besonderen Pflanzen bevorzugen es, mit Bedacht gegossen zu werden. Steht der Topf im Wasser, so leiden schnell die Wurzeln und das Substrat vernässt. Auch das Besprühen ist förderlich für die Vitalität, benetzen Sie jedoch nur die Blätter und nie direkt die Blüte.

Unser Gärtnertipp:
Besprühen Sie Ihre Orchideen alle 2-3 Tage mit kalkarmem Wasser, denn hohe Luftfeuchtigkeit fördert die Vitalität der Zimmerpflanzen wesentlich.

 

Das richtige Düngen

Für dauerhafte Freude mit Ihren Orchideen ist es wichtig, dass Sie die Blühpflanzen regelmäßig düngen. Um Schäden an den Wurzeln vorzubeugen, ist es wichtig, dass Sie ausschließlich Spezialdünger verwenden. Orchideen-Dünger ist speziell auf die Bedürfnisse der Zimmerpflanze zugeschnitten. So ist die Nährstoffversorgung einfach sichergestellt. Düngen Sie während der Hauptwachstums- und Blühphase einmal wöchentlich. Häufigeres Düngen schadet der Orchidee und die Wurzeln leiden. Dosieren Sie den Dünger genau nach der Angabe auf dem Etikett der Düngerflasche.

Unser Gärtnertipp:
Sobald sich an Ihrer Orchidee der erste neue Trieb oder ein neues Blatt bildet, können Sie mit dem Düngen beginnen.

 

Die richtige Erde

Gesunde Pflanzen benötigen alle 2 - 3 Jahre ein neues Substrat. Verwenden Sie für Ihre Orchideen ausschließlich Orchideen-Erde. Diese Spezialerde ist sehr locker, luftdurchlässig und ideal für die Wurzeln. Mit der Mischung aus Sphagnum-Moos und Pinienrinde erhalten Sie die idealen Bedingungen für die zauberhaften Exoten und verhindern Staunässe und somit Wurzelschäden. Oberhalb des Substrates hat die Pflanze meist spezielle Wurzeln, die sogenannten Luftwurzeln. Belassen Sie diese möglichst an der Pflanze, lediglich abgestorbene Luftwurzeln können Sie entfernen.

 

Allgemeine Schnittregeln

Je nach Orchideen-Art ist eine individuelle Pflege nach der Blüte notwendig. Bei der Gattung Phalaenopis, der sogenannten Schmetterlings-Orchidee, entwickeln sich immer wieder neue Blütentriebe, wenn Sie die verblühte Rispe über dem zweiten Auge von unten abschneiden. Daher ist ein radikaler Rückschnitt bei dieser Gruppe nicht zu empfehlen. Schneiden Sie bei anderen Orchideengattungen, wie beispielsweise den Dendrobien, den verblühten Blütentrieb ab, sobald er braun und vertrocknet ist.

Unser Gärtnertipp:
Schneiden Sie Blätter, Stängel oder Triebe bei Orchideen nur dann ab, wenn diese vollständig gelb oder braun sind.

 

Das richtige Umtopfen

Um für Ihre Pflanzen gesunde Wurzeln und reiche Blütenfülle sicherzustellen, sollten Sie Ihre Orchideen alle 2-3 Jahre umtopfen. Die Orchideen-Erde besteht aus leichten, luftdurchlässigen Materialien, die im Laufe der Zeit verrotten. Daher ist ein regelmäßiges Umtopfen in neues Substrat wie Wellness für Ihre Pflanzen. Rasch etablieren sich die Wurzeln in der frischen Erde und danken es mit weiteren Blättern und Blütenstielen. Abgestorbene Wurzeln können Sie direkt beim Umtopfen mit einem scharfen Messer entfernen.

Idealerweise werden Orchideen in Monaten mit einem hohen Lichtangebot umgetopft. Daher können Sie Ihre Prachtexemplare am besten von Februar bis Oktober in neue Erde pflanzen. Wurde die Pflanze umgetopft, dann stellen Sie den Topf an den bisherigen hellen Standort mit ausreichend Licht. Bald hat sich die Zimmerpflanze an die neue Erde gewöhnt und neue gesunde Blätter, Triebe mit Knospen und Blüten werden gebildet.

Unser Gärtnertipp:
Eine blühende Pflanze sollten Sie nicht umtopfen, denn diese wichtige Pflegemaßnahme kann zu unerwünschtem Blütenabwurf führen.

 

Probleme & die häufigsten Auffälligkeiten

Sonnenbrand Orchideen bevorzugen einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Hierfür sind Fenster mit West- oder Ost-Ausrichtung geeignet.
Abfallende Knospen Häufig eine Folge von falschem Standort, beispielsweise mit Zugluft, trockene Heizungsluft oder zu wenig Licht. Oft sind es auch nur einige gelbe Knospen.
Keine Blütenbildung Häufig eine Folge, dass eine Ruhephase nicht eingehalten wurde. Je nach Art sollte die Blühpflanze eine Phase mit weniger Wasser und niedriger Raumtemperatur erfahren.
Schlaffe Blätter Die Wasserversorgung der Pflanze ist gestört. Zu viel oder zu wenig Wasser!
Weiße Orchidee im Topf

 

Entweder leidet Ihre Pflanze unter zu viel Wasser, das erkennen Sie an matschigen Wurzeln. Hier hilft nur ein Umtopfen in neues, strukturstabiles Substrat. Gesunde Orchideen haben pralle Blätter.

Oder die Pflanze hat zu wenig Wasser und Sie sollten die Blühpflanze einmal komplett in einen Eimer mit zimmerwarmem Wasser stellen. So saugen sich die Wurzeln voll und die Blätter sind nach 1-2 Tagen wieder prall. Sie können auch das Tauchen als regelmäßigen Gießvorgang einmal pro Woche durchführen.

 

 

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Als erstes Gartencenter in Deutschland bietet Ihnen Pflanzen-Kölle biologisch produzierte Schmetterlingsorchideen. Kölle's Bio Schmetterlingsorchideen® erkennen Sie am hellgrün durchscheinenden Topf mit aufgedrucktem Bio-Logo und am Kölle's Bio Schmetterlingsorchideen-Etikett. Durch die biologische Produktionsweise wachsen robuste Pflanze heran, die mit unbeschreiblich schöner Blütenpracht überzeugen.

 

Die Kultur der NaturPur®-Orchideen ist besonders nachhaltig weil:

  • sie werden von der Jungpflanze bis zur fertig blühenden Orchidee rein biologisch produziert
  • werden nur mit rein biologischem Dünger und Pflanzenstärkungsmitteln behandelt
  • schädliche Organismen werden durch den Einsatz von Nützlingen bekämpft
  • Überschusswasser beim Gießen wird aufgefangen, somit werden Wasserressourcen geschont
  • die benötigte Energie zum Heizen und Kühlen der Gewächshäuser wird zum großen Teil aus regenerativen Quellen gedeckt
  • sind nach der EU-Bio-Verordnung zertifiziert, d. h. der Betrieb wird regelmäßigen Prüfungen zur Einhaltung der Vorschriften unterzogen


Prachtvolle Farben und üppige Blüten
Für unser exklusives Kölle's Bio Schmetterlingsorchideen®-Sortiment haben wir besonders robuste Sorten mit üppiger und lang anhaltender Blüte in den unterschiedlichsten Farben ausgewählt. Das Sortiment wechselt in der Verfügbarkeit: reinweiß, weiß mit roter Lippe, rosa, violett, gelb-gezeichnet, orange.

 

 

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