03.10.2016

Die wichtigsten Tipps für den Oktober


1. Jetzt ist die beste Pflanzzeit für Rosen, Stauden, Hecken und alle anderen Gehölze.
2. Kübelpflanzen werden vor Frost geschützt und in das Winterquartier gebracht.
3. Letzter Rasenschnitt. Wichtig: Nicht zu tief mähen.
4. Schmücken Sie Hauseingang, Balkon und Terrasse mit Körben und Gefäßen gefüllt mit Heide, Chrysanthemen, Enzian und vielem mehr.
5. Für vitale Gartenböden im kommenden Jahr werden leere Beete jetzt mit Gründung eingesät.
6. Mit Laub und Reisig schaffen Sie für Igel einen natürlichen Unterschlupf für den Winter.

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Ziergarten

Die Natur verzaubert mit leuchtenden Farben und vielen verschiedenen Früchten. Fruchtschmuckgehölze sind robust und zieren über Wochen mit farbenfrohen Beeren, außerdem dienen sie vielen Vögeln als wertvolle Nahrungsquelle. Jetzt ist Pflanzzeit für alle Gehölze, Hecken und Rosen.

Unser Tipp: Lesen Sie dazu in unserem Blog "Im Herbst gepflanzt bringt Wachstumsvorsprung".


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Pflanzen Sie jetzt für den Frühling! Noch können Sie alle Blumenzwiebeln pflanzen, denn nur bei rechtzeitiger Pflanzung entwickeln sich Tulpen, Narzissen und Hyazinthen prächtig.

Mit Heidepflanzen verlängern Sie den Sommer. Wählen Sie aus einer großen Auswahl an Farben, Größen und Sorten und genießen Sie die robusten Knospenblüher, die Besonderheit unter der Heide.

Unser Tipp: Lesen Sie dazu mehr in unserem Blog "Farbenspaß mit Heidepflanzen".


Die kälteempfindlichen Knollen von Dahlien, Gladiolen und Canna werden vor dem ersten Frost aus dem Boden geholt. Schneiden Sie das Grün eine Handbreit über der Knolle ab und lagern Sie die Knollen an einem kühlen, dunklen und frostfreien Platz. Ab Ende April dürfen die sommerblühenden Schönheiten wieder in den Garten.

Entfernen Sie welkes und krankes Laub von Rosenpflanzen und entsorgen Sie dieses über den Restmüll. Ein Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Neupflanzungen von Rosen sind jetzt ideal. Bei noch warmem Boden wachsen die Gehölze bestens an.

Im Steingarten blühen die letzten Stauden und der Enzian erfreut mit leuchtend blauen Blüten. Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Enzian in verschiedenen Größen - ideal zum Pflanzen. Damit auch der Start im Frühjahr farbenfroh und vielseitig ist, pflanzen Sie jetzt Zwiebeln von kleinbleibenden Arten wie Wildkrokus, Märzenbecher oder Botanische Tulpen. Bestens für Steingärten geeignet.

Das Herz des Pampasgrases ist sehr nässeempfindlich. Binden Sie im Herbst den Blattschopf zusammen und schützen Sie so die Pflanzen vor Feuchtigkeit.

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Obstgarten

Jetzt sind die Winteräpfel reif für die Ernte. Einige Sorten schmecken erst nach einigen Wochen Lagerung und erhalten so die Genussreife. Bei idealen Bedingungen können Sie die Früchte so bis ins Frühjahr genießen.

Zur Verbesserung der Frosthärte können Sie Ihre Obstgehölze im Herbst noch einmal düngen. Wichtig ist hierbei ein Dünger mit hohem Kaliumanteil und ganz ohne Stickstoff. Stärken Sie die Pflanzenzellen und somit die Widerstandskraft gegen Trockenheit und tiefe Temperaturen beispielsweise mit Kölle's Beste Herbst-Dünger.

Ab Ende Oktober beginnt die Kiwiernte. Die Früchte sind bei der Ernte noch hart und ungenießbar, erst nach einer Lagerzeit von 3-4 Wochen erreichen die vitaminreichen Früchte ihr volles Aroma.

Ernten Sie Ihre Quitten erst, wenn die Früchte ihren flaumigen Belag verlieren und eine glänzend gelbe Schale zeigen. Nur so erhalten Sie die ganzen Inhaltstoffe dieser vielseitigen Früchte.

Entfernen Sie das Fallobst gründlich. Somit verringern Sie das Infektionsrisiko für pilzliche Krankheiten und entziehen Mäusen die Futterbasis. Vor allem in trockenen Jahren ist mit einer enormen Vermehrung der Feld- und Wühlmäuse zu rechnen. Diese schädigen im Winter die Wurzeln der Obstbäume.

Bei warmen Bodentemperaturen wachsen alle Obstgehölze bestens an. Daher ist der Herbst die ideale Pflanzzeit!

Unser Tipp: In unserem Berater "Obstgarten" erfahren Sie Wissenswertes zur Pflanzung und Pflege von Obstgehölzen.


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Kräuter- und Gemüsegarten

Das Wachstum von Knollensellerie, Pastinake, Rote Bete und Möhre ist abgeschlossen. Vor dem ersten Frost sollten Sie das wertvolle Wurzelgemüse ernten. Ideale Lagerbedingungen sind frostfrei und bei Temperaturen von unter 10 °C.

Schneiden Sie an Rosenkohl den Haupttrieb ab. Dadurch wird das Wachstum der Röschen verbessert und das Längenwachstum begrenzt.

Planen Sie, im kommenden Jahr ein Spargelbeet anzulegen? Dann ist es wichtig, dass der Boden jetzt tief umgegraben wird. Den restlichen Garten sollten Sie nicht umgraben. Entgegen früherer Gärtnermanie reicht eine Lockerung mit einer Grabgabel im Frühling. Umgraben bringt wertvolle Bodenstrukturen durcheinander und schadet eher.

Grünkohl sollten Sie erst nach dem ersten Frost ernten. Die meisten Sorten erhalten durch niedrige Temperaturen ein milderes Aroma.

Kälteempfindliche Gewürze wie Basilikum, Zitronengras und Zitronenverbene müssen zur Überwinterung ins Haus geholt werden. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Lavendel und Thymian werden bei tieferen Temperaturen mit Reisig oder Winterschutzvlies geschützt.

Möchten Sie Ihre Kräuter an eine andere Stelle pflanzen oder sind die Pflanzen zu groß geworden? Bei Melisse, Schnittlauch und Oregano eignet sich eine Teilung im Herbst. Graben Sie die mehrjährigen Pflanzen aus und teilen Sie den Wurzelstock mit einem Spaten. Die daraus entstehenden Teilstücke können nun an neuer Stelle bestens anwachsen. Wichtig ist, dass Sie die neuen Pflanzen nicht zu tief einpflanzen und gut angießen.

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Balkon und Terrasse

Bereits im Oktober kann mit Nachtfrost gerechnet werden. Daher ist es wichtig, dass Sie entsprechende Winterschutzmaterialien für den Notfall zur Hand haben. Einen Platz zum Überwintern von Oleander, Enzianstrauch, Fuchsien und vielem mehr sollten Sie jetzt vorbereiten.

Unser Tipp: Haben Sie keine Gelegenheit, so sichern Sie Ihren Kübelpflanzen einen Platz im Winterquartier bei Pflanzen-Kölle. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Überwinterung.


Engelstrompete, Enzianstrauch und Jasminsolanum können Sie beim Einwintern schon um 1/3 einkürzen. So wird weniger Platz zum Überwintern benötigt.

Gestalten Sie mit der großen Vielfalt an Strukturpflanzen, Gräsern, Kleinkoniferen, Enzian und vielem mehr Ihr persönliches Feuerwerk der Farben. In Anlehnung an die Natur in Nuancen von gelb über rot und braun oder peppig mit pink und violett, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit bepflanzten Gefäßen an Hauseingang, Terrasse und Balkon begrüßen Sie den Herbst mit seinen schönsten Farben.

Kombinieren Sie Knospenheide und Winterheide in Ihren Pflanzgefäßen. So erhalten Sie eine langanhaltende Heideblüte bis lange nach dem Winter.

Unser Tipp: Wissenswertes rund um das Thema Knospenheide lesen Sie in unserem Blog "Farbenspaß mit Heidepflanzen".

 

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Pflanzenschutz

Im Herbst zeigt sich häufig an Flammenblumen, Indianernesseln und anderen Stauden ein weißer Belag auf den Blättern. Schneiden Sie diese Pflanzen stark zurück und entsorgen Sie das Schnittgut über die Biotonne. Eine Stärkung der Pflanzen beim Austrieb im Frühjahr minimiert die Anfälligkeit. Hierfür eignet sich bestens eine Spritzung mit Pflanzen-Kur.

Bei Arbeiten im Garten finden sich immer wieder Nester mit Eingelegen von Schnecken. Die beste Methode zur Minimierung der Schneckenplage ist das Entfernen dieser Schneckeneier.

Zum Schutz gegen die gefräßigen Frostspannerraupen ist es wichtig, dass Sie Leimringe aus Wellpappe auf 1 m Stammhöhe um die Baumstämme anbringen. Einfach und effektiv schützt diese biologische Maßnahme vor zu großem Schädlingsbefall.

Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten für Vögel und Insekten. Nistkästen und Vogelfutterhäuser müssen rechtzeitig aufgehängt werden, um von den Tieren auch akzeptiert zu werden.

Belassen Sie Schnittholz und etwas Laub im Garten. Ideal sind ruhige Stellen im Hintergrund. Für Igel, Echsen und Blindschleichen dienen diese natürlichen Materialien als Rückzugsgebiet und als Dank minimieren die Helfer die Schädlinge im Garten. Auch mit Igelhäusern und Insektenhotels schaffen Sie einen Unterschlupf für die Wildtiere.

 

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Zimmergarten

Viele Zimmerpflanzen benötigen in den Herbstmonaten weniger Wasser. Auch der Abstand der Düngung kann vergrößert werden. Wichtig ist ein regelmäßiges Kontrollieren auf Schädlinge, denn vor allem bei trockener Heizungsluft werden viele Pflanzen anfälliger.

Alpenveilchen bringen schnell Farbe ins Haus. Lernen Sie die faszinierenden Sorten mit geflammten und gefransten Blüten kennen und erfreuen Sie sich über Wochen an den beliebten Zimmerpflanzen.

Unser Pflegetipp: Staunässe vermeiden und möglichst helle und kühle Standorte wählen.


Damit Ihre Amaryllis bis Weihnachten blüht, ist es wichtig, dass Sie die Zwiebel jetzt eintopfen. Maximal die Hälfte der Zwiebel darf eingetopft werden. Gießen Sie zunächst wenig und stellen Sie die Pflanze an einen kühlen Ort, bis sich der erste Blütenschaft zeigt.

 

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Teich

Spannen Sie vor dem Laubfall ein Teichnetz über Ihren Gartenteich und ersparen Sie sich so viel Mühe. Laub landet nicht im Teich und kann einfach vom Netz entfernt werden.

Zu viel organisches Material schadet dem Teichwasser. Daher werden abgestorbene Pflanzenteile und Laub regelmäßig abgefischt.

Teichpumpen und Filter werden vor dem ersten Frost ausgebaut und frostfrei in einem Eimer mit Wasser gelagert. Ideal ist hierfür ein Keller. Trocken gelagerte Pumpen gehen schneller kaputt und die Kunststoffdichtungen werden spröde und porös.

Entnehmen Sie frostempfindliche Teichpflanzen aus dem Teich und lagern Sie sie über Winter an einem hellen und frostfreien Platz.

Teichpflanzen werden im Herbst nur wenig zurückgeschnitten. So stellen Sie einen Gasaustausch auch im Winter sicher. Der eigentliche Rückschnitt erfolgt im Frühling.

Bei Wassertemperaturen unter 12 °C wird die Fischfütterung komplett eingestellt.

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Rasen

Hat der Sommer Spuren auf Ihrem Rasen hinterlassen? Dann ist jetzt die ideale Zeit zur Ausbesserung. Mit spezieller Rasen-Nachsaat erneuern Sie Ihren Rasen ohne Umgraben.

Auch Neuanlagen lassen sich bei entsprechender Witterung bestens durchführen. Auf dem noch warmen Boden keimt das Qualitätssaatgut bestens.

Bereiten Sie Ihren Rasen richtig auf den Winter vor. Mit speziellem Herbst-Rasendünger wird die Zellstruktur gestärkt und somit die Widerstandskraft gegen Trockenheit und Frost wesentlich verbessert.

Unser Tipp: Lesen Sie dazu mehr in unserem Blog "Rasenpflege im Herbst".

 

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