29.10.2016

Die wichtigsten Tipps für den November


1. Jetzt ist die ideale Pflanzzeit für alle Arten von Heckenpflanzen und Stauden.
2. Gestalten Sie Ihren eigenen Vogelgarten mit attraktiven Beerenschmuckpflanzen und Vogelhäusern.
3. außenliegende Wasseranschlüsse abstellen.
4. Rosen zum Schutz vor Frost mit Laub oder Mulch ca. 10-15 cm anhäufeln.
5. Gräser, Bambus, Rosenstämme mit Kölle‘s Beste Winterschutz versehen.
6. Seerosen in flachen Teichen über Winter aus dem Wasser nehmen.
 

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Ziergarten

Mit leuchtend roten Beeren erfreuen Zieräpfel, Feuerdorn und andere Fruchtschmuckgehölze. Verschiedene Sorten an Hartriegel präsentieren sich mit farbiger Rinde und setzen so Akzente im Herbst und Winter. Genießen Sie diese winterharten Pflanzen auf dem Balkon und im Garten. Noch können Sie alle Gehölze pflanzen und so die Jahreszeiten im Wechsel erleben.

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Zum Schutz vor Frost können Sie Ihre Rosen mit Laub, Kompost oder Mulch anhäufeln. Idealerweise ist diese isolierende Schicht 10-15 cm hoch und wird erst im März entfernt. Vor allem bei frisch gepflanzten Rosenpflanzen ist diese Vorsichtsmaßnahme zu empfehlen.

Achten Sie auf ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Besonders in Phasen mit wenig Niederschlag und viel Sonne ist es wichtig, dass Kirschlorbeer und Bambus gegossen wird. Die immergrünen Gehölze verdunsten Wasser und ohne Unterstützung kann es im Winter zu Trockenschäden kommen. Abhängig ist der Wasserbedarf sehr stark vom Standort und dem Alter der Pflanzen. Frisch gepflanzte Gehölze haben noch weniger Wurzelwerk gebildet und benötigen daher intensivere Pflege.

Entfernen Sie nur große Mengen an Laub aus dem Garten. Etwas Laub kann zwischen Stauden und Gehölzen liegen bleiben und so als natürlicher Schutz vor Frost dienen. Somit fördern Sie auch das Bodenleben und helfen vielen Nützlingen, in ihrem Garten zu überwintern. Blätter, die mit Pilzkrankheiten befallen sind, werden über den Hausmüll entsorgt.

Blumenzwiebeln können noch gepflanzt werden. In lockerem, humosem Boden bilden die Zwiebeln schnell Wurzeln und erfreuen im Frühling mit reicher Blütenpracht. Kennen Sie die speziellen Mischungen für Bienen und Schmetterlinge oder die Vielfalt an Zierlauch?

Auch im Winter müssen Sie nicht auf Blüten verzichten. Mit der richtigen Pflanzenwahl können Sie sich trotz tiefer Temperaturen an leuchtenden Farben und feinem Duft erfreuen. Lesen Sie dazu in unserem Blog "Blühende Gehölze im Winter".

 

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Obstgarten

Noch können Sie alle Obstgehölze pflanzen. Mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit bilden die Vitaminspender schnell neue Wurzeln und haben im kommenden Frühjahr einen Wachstumsvorsprung.

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr eingelagertes Obst. Bereits nach wenigen Wochen sind Birnen und viele Apfelsorten verzehrbereit. Ob Sie die vitaminreichen Leckereien roh oder verarbeitet zu Apfelmus, Apfelkuchen, Bratäpfeln und vielem mehr genießen, bleibt Ihnen überlassen.

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Mit einem Weißanstrich schützen Sie Ihre Obstbäume vor Frostrissen. Diese entstehen hauptsächlich durch große Temperaturschwankungen von Tag und Nacht.

 

Entfernen Sie das komplette Fallobst und die sogenannten Fruchtmumien in den Obstbäumen. Diese Pflegemaßnahme verhindert, dass Schaderreger überwintern.

Bei lang anhaltender Trockenheit müssen frisch gepflanzte Obstbäume gegossen werden.  Mit 10-20 Liter pro Baum sichern Sie das zügige Weiterwachsen und verhindern Trockenschäden. Abhängig ist der Wasserbedarf vom Niederschlag und der Bodenbeschaffenheit. Leichte Sandböden können weniger Wasser speichern, hier helfen Kompostgaben, um den Boden zu verbessern.

Kiwis sind nun erntereif. Kleinfrüchtige Sorten können Sie direkt nach der Ernte essen. Großfrüchtige Exemplare lagern Sie idealerweise bei 10 °C und nach 4-6 Wochen sind die nachgereiften Früchte weich und genussreif.

Zu groß gewordene Rhabarberpflanzen lassen sich jetzt im Herbst teilen. Stechen Sie mit einem Spaten ein Teilstück ab und pflanzen dieses an neuer Stelle ein. Allgemein ist eine Mulchschicht mit Kompost ein idealer Winterschutz und als langsam wirkender Dünger hilfreich.

Schützen Sie Ihr Spalierobst mit Reisig oder Vlies gegen die Wintersonne. So wird die direkte Einstrahlung minimiert und Rindenschäden vorgebeugt. Diese Maßnahme ist In rauen Lagen auch bei Kiwi und Tafeltrauben zu empfehlen.

 

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Kräuter- und Gemüsegarten

Genießen Sie die wertvollen Vitamine des aromatischen Wintergemüses. Neben Lauch, Rosenkohl, Wirsing und Grünkohl liefern frische Kräuter wichtige Inhaltsstoffe. Schnittsellerie und Sauerampfer verfeinern Suppen und Eintöpfe und geben Salat die besondere Würze.

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Späte Rettiche, Pastinaken, Topinambur, Meerrettich und Schwarzwurzeln werden bei Bedarf geerntet. Erst vor langanhaltendem Frost sollten Sie das Wurzelgemüse ernten und frostfrei lagern.

 

Säen Sie jetzt Kresse und ernten Sie schon nach wenigen Tagen die gesunden Vitaminspender. Ideal auch für Kinder. Schnell und einfach erfahren die Jungärtner so, wie aus einem Samen eine Pflanze heranwächst. Schmeckt in Salaten, Quark und auf Butter- oder Frischkäsebrot.

 

Abgeerntete Beete können Sie mit einer dünnen Schicht Kompost bedecken. So ist der Boden geschützt und die Bodenstruktur wird wesentlich verbessert. Ein komplettes Umgaben ist nur auf schweren Böden notwendig.

 

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Balkon und Terrasse

Mit Lichterketten und Lichtschläuchen können Sie Balkon, Terrasse und Hauseingang zauberhaft schmücken. Im Handumdrehen schaffen Sie eine festliche Stimmung und bringen Licht in die dunkle Jahreszeit.

Mit Christrosen, Rebhuhnbeeren, Kleinkoniferen, Efeu und Schneeheide lassen sich Balkonkästen geschmackvoll bepflanzen. Die winterharten Pflanzen verleihen Ihrem Zuhause einen besonderen Charme und lassen Balkon und Hauseingang gepflegt erscheinen.

Starten Sie mit der Fütterung der Wildvögel. Bereits im November sind die gefiederten Freunde auf der Suche nach Futter. Mit regelmäßigen, kleinen Futtergaben gewöhnen Sie die Vögel an die Futterstelle.

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Gehölze in Kübeln benötigen Frostschutz. Wichtig ist, dass der Topf nicht direkt auf dem Boden steht und Sie den Wasserablauf gewährleisten, da sonst ein Festfrieren und Zerspringen der Töpfe die Folge sein können. Mit einem speziellem Topf-Mantel schützen Sie Ihre wertvollen Töpfe und bringen die Pflanzen bestens durch den Winter. Lesen Sie hier mehr Wissenswertes rund um das Thema Winterschutz.

Frostempfindliche Kübelpflanzen stehen geschützt im Winterquartier. Lüften Sie das Winterquartier regelmäßig, um pilzlichen Krankheiten vorzubeugen und gießen Sie je nach Pflanzenart, Größe des Wurzelballens und Raumtemperatur. Komplettes Austrocknen sollte vermieden werden, der Wasserbedarf ist jetzt jedoch stark reduziert.

Nutzen Sie Schutzhauben für Ihre Gartenmöbel. Gut verpackt kommen Ihre Möbel bestens durch den Winter.

Außenliegende Wasserleitungen stellen Sie am besten jetzt ab. So verhindern Sie unnötige Schäden durch Frost.

 

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Pflanzenschutz

Achten Sie bei Arbeiten im Garten auf Schneckengelege. Die beste Methode zur Minimierung der Schneckenplage ist das Entfernen dieser Schneckeneier.

Kontrollieren Sie die Leimringe regelmäßig. Damit keine Frostspanner die Fallen überwinden können, müssen sie ggf. die Blätter an den Leimringen entfernen.

Bei Befall mit Apfelschorf ist es wichtig, dass Sie das Laub entfernen. So unterbrechen Sie die Infektionskette und beugen neuem Befall vor.

Mit Gelbtafeln lässt sich die Weiße Fliege an Zimmerpflanzen und Kübelpflanzen minimieren.

Hängen Sie Nistkästen bereits jetzt auf. Viele Wildvögel nutzen diese Rückzugsmöglichkeit im Winter bei unwirtlicher Witterung. Im kommenden Frühjahr sind die Vögel an die Plätze gewöhnt und nisten sich zur Fortpflanzung ein.

Mit Laub und Schnittholz bieten Sie Igeln, Echsen und Blindschleichen einen Unterschlupf für den Winter. Die Nützlinge fühlen sich in Ihrem Garten wohl und helfen, Schnecken und unerwünschte Insekten zu minimieren. Fördern Sie das natürliche Gleichgewicht in Ihrem Garten und geben Sie Marienkäfern und Florfliegen mit Insektenhotels ein Zuhause.

 

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Zimmergarten

Schmücken Sie Ihr Zuhause mit farbenfrohen Weihnachtssternen. Ob als Hochstamm, prächtiger Solitär oder kleiner Tischschmuck, mit dem Klassiker erzielen Sie eine stimmungsvolle Atmosphäre. Lesen Sie dazu in unserem Blog "Stimmungsvoller Advent mit Weihnachtssternen".

Verwöhnen Sie Ihre Orchideen mit einer besonderen Pflege. Mit Orchideen-Blattpflege fördern Sie die Blattfarbe und Vitalität der Zimmerpflanzen. Natürliche Huminstoffe wirken zusammen mit Mineralstoffen und Spurenelementen positiv auf die Pflanze und somit auf Wuchs und Blütenbildung.

Fördern Sie die Luftfeuchtigkeit und besprühen Sie Ihre Grünpflanzen regelmäßig mit kalkarmem Wasser. Vor allem bei trockener Heizungsluft leiden viele, aus tropischen Gebieten stammenden Pflanzen.

Azaleen, Amaryllis und Alpenveilchen haben jetzt Saison. Gönnen Sie sich doch etwas Abwechslung für Ihr Zuhause mit den prächtigen Blühpflanzen. Oder machen Sie anderen eine Freude damit. Ideal auch für geschmackvolle Dekorationen mit saisonalen Accessoires.

 

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Teich

Fischen Sie regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile und Herbstlaub auf Ihrem Teich ab. Bei zu viel organischem Material leidet die Wasserqualität.

Bauen Sie Filter und Teichpumpen vor dem ersten Frost aus und lagern Sie diese frostfrei in einem Eimer mit Wasser. Trocken gelagerte Pumpen gehen schneller kaputt und die Kunststoffdichtungen werden spröde und porös.

Frostempfindliche Teichpflanzen müssen nun aus dem Teich genommen und über Winter an einem hellen und frostfreien Platz gelagert werden.

Fische werden nun nicht mehr gefüttert.

Gräser und Rohrkolben dienen dem Gasaustausch im Winter und werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten.

 

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Rasen

Mähen Sie Ihren Rasen das letzte Mal vor dem ersten Frost. Automatisch werden Laub und andere organische Materialien aufgesammelt. So kann Ihr Grün bestens durch den Winter kommen.

Hat Ihr Rasen zu viel Unkrautbewuchs? Zur Sicherheit lassen Sie den pH-Wert Ihres Bodens kontrollieren. Ist der pH-Wert zu niedrig, hilft Natur-Kalk. Von November bis Februar ist die ideale Zeit, den Kalk auf die Rasenfläche auszubringen. Effektiv verbessern Sie somit die Bodenqualität und die Nährstoffaufnahme.

Nach dem letzten Mähen ist es wichtig, dass Sie Ihren Rasenmäher gründlich reinigen. Bei Bedarf können Sie jetzt gleich die Messer schleifen lassen, so ist der Mäher im Frühjahr direkt wieder startklar.

 

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