25.12.2016

Die wichtigsten Tipps für den Januar


1. Gesunde Vitamine von der Fensterbank. Jetzt Kresse säen und bereits in wenigen Tagen ernten.
2. Trotzen Sie dem Wintergrau! Mit Tulpen und Primeln bringen Sie einfach und schnell Farbe in Ihr Zuhause!
3. Kontinuierlich Vogelfütterung durchführen.
4. Vorhandenes Saatgut sichten, neues kaufen.
5. Kübelpflanzen im Winterquartier auf Schädlinge kontrollieren.
6. Gehölze im Kübel vor zu starker Wintersonne schützen.
 

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Ziergarten

In milden Wintern erfreuen bereits im Januar die ersten Frühlingsblumen. So zeigen sich die zarten Blüten von Schneeglöckchen und in leuchtendem Gelb erblühen Winterjasmin und Zaubernuss. Erleben Sie dieses Wunder der Natur ganz bewusst, denn diese robusten Pflanzen trotzen Eis und Schnee.ziergarten-gaertnertipps-januar_506666824-796x450

Nutzen Sie die ersten warmen Tage für die erste Gartenarbeit, wie beispielsweise den Schnitt von sommerblühenden Ziersträuchern. Mit einem Rückschnitt fördern Sie die Vitalität der Gehölze und schaffen die besten Voraussetzungen für eine üppige Blüte. Sträucher, die im Frühling blühen, schneiden Sie am besten direkt nach der Blüte.

Kirschlorbeer und Bambus sind wintergrüne Pflanzen. Das bedeutet, dass sie an sonnigen Tagen weiterhin Wasser über ihre Blätter verdunsten. In Jahren mit wenig Niederschlag ist es wichtig, dass Sie diese Gehölze auch im Winter gießen. Besonders wichtig ist eine regelmäßige Wasserversorgung auch bei Gehölzen in Töpfen.

Jetzt beginnt die Blütezeit vieler Lenzrosen. Die mit den Christrosen verwandten Stauden erfreuen mit farbintensiven Blüten. Staunen Sie über die große Vielfalt und lernen Sie neue Sorten kennen. Die pflegeleichten, mehrjährigen Pflanzen bringen ein besonderes Flair in jeden Garten oder in Töpfen auf den Balkon. Bei offenem Boden auch gut zu pflanzen.

Bei der Vogelfütterung ist es wichtig, dass Sie kontinuierlich füttern. Die Vögel haben sich an den Futterplatz gewöhnt und sind auf Ihre Hilfe angewisen. Vor allem in Phasen mit tiefen Temperaturen benötigen die Vögel Ihre Hilfe. So können Sie auch jetzt noch bestens mit der Fütterung beginnen.

Unser Tipp: Lesen Sie dazu in unserem Blog "Frühzeitig mit der Wildvogelfütterung beginnen".

 

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Obstgarten

Mit einem Obstbaum erleben Sie die Jahreszeiten noch intensiver. Es ist eine Investition, von der Sie im Laufe der Jahre profitieren. Auch für kleine Gärten gibt es mit Spalier- und Säulenformen die Möglichkeit, leckere Früchte zu ernten.

Unser Tipp: Informieren Sie sich über die Vielfalt an Möglichkeiten in unserem Berater "Obstgarten".

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Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, können Sie alle Obstgehölze pflanzen. Wichtig bei der Pflanzung sind ein ausreichend großes Pflanzloch und hochwertige Pflanz-Erde. Zum Verdunstungsschutz können Sie den Boden nach dem Pflanzen mit Mulch bedecken.

Für den Schnitt an Gehölzen ist es wichtig, dass die Schere scharf ist. Denn so erhalten Sie eine saubere und glatte Schnittfläche. Ergonomisch geformtes Werkzeug erleichtert die Pflegemaßnahmen.

Für eine reiche Obsternte ist es wichtig, dass die Gehölze regelmäßig geschnitten werden. Im unbelaubten Zustand erkennen Sie am besten, welche Äste entfernt werden sollten und wie der Kronenaufbau durch den Schnitt verbessert wird.

Unser Tipp: Lesen Sie dazu in unserem Blog "Was Sie über den Obstbaum-Schnitt wissen sollten".

 

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Kräuter- und Gemüsegarten

Für einen erfolgreichen Gemüseanbau ist es wichtig, dass Sie den Nährstoffgehalt Ihres Bodens kennen. Regelmäßige Bodenuntersuchungen zeigen, welche Maßnahmen Sie durchführen sollten. Zur Steigerung des Humusgehaltes helfen Einsaaten mit Gründungpflanzen. Möglich ist die Aussaat im Spätsommer oder zeitigen Frühjahr.

Beste Erfolge im Gemüseanbau haben Sie durch die sogenannte Fruchtfolge. Pflanzen Sie Gemüse möglichst nicht zwei Jahre nacheinander auf die selbe Fläche. Notieren Sie am besten, welches Gemüse Sie wann auf welcher Fläche angebaut haben. Mit dem Wechsel werden die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt und sind widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten.

Sichten Sie das vorhandene Saatgut. Bei fachgerechter Lagerung lassen sich die Sämereien oft Jahre aufbewahren. Nur eine kurze Haltbarkeit hat Saatgut von Kerbel, Schwarzwurzel oder Pastinake. Wichtig für alle Samen ist eine frostfreie und trockene Lagerung in gut verschließbaren Gefäßen.

Sobald der Boden im Freiland etwas abgetrocknet ist, können Sie Spinat aussäen. Der Samen ist unempfindlich und bereits nach wenigen Wochen können Sie die ersten zarten Blätter ernten. Nutzen Sie die Gartenarbeit für einen längeren Aufenthalt im Freien, ganz einfach stärken Sie so Ihre Abwehrkräfte und bleiben gesund.

Mit Kresse lassen sich Salate schnell und einfach verfeinern. Innerhalb weniger Tage können Sie nach der Aussaat schon die Würzpflanze ernten. Säen Sie alle 4-5 Tage frischen Kressesamen. So gibt es keine Unterbrechung und Sie können kontinuierlich frische Kresse schneiden.

Ideal für Suppen und leckere Eintöpfe sind Winterschnittkräuter. Vor allem Schnittsellerie dient als natürlicher Geschmacksverstärker und kann im Winter frisch von der Fensterbank verwendet werden. Auch für gekochtes Gemüse sind viele Kräuter eine ideale Zutat.

 

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Balkon und Terrasse

Mit immergrünen Gehölzen, Schneeheide und Lenzrosen sind Gefäße und Balkonkästen im Winter ansprechend bepflanzt. Die robusten Pflanzen trotzen Wind und Wetter und erfreuen mit sattgrünem Blatt und zarten Blüten.

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Mit zunehmender Lichtmenge werden Kübelpflanzen im Winterquartier auch wüchsiger. Wichtig ist, dass die Temperatur entsprechend der Pflanzenart vorherrscht. So können Geranien, Oleander und Jasminsolanum bei Temperaturen um 10 °C stehen, Zitruspflanzen dagegen benötigen mindestens 15 °C bei der Überwinterung.

Achten Sie darauf, dass der Winterschutz an Ihren Kübelpflanzen im Freien gut angebracht ist. Neben dem regelmäßigen Gießen sollten Sie darauf achten, dass Staunässe keine Wurzelschäden verursacht.

Unser Tipp: Informieren Sie sich über Winterschutz bei winterharten Kübelpflanzen in unserem Berater "Kübelgarten".

 

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Pflanzenschutz

Nistkästen sollten Sie jetzt reinigen. Schon früh suchen Vögel ihren zukünftigen Brutplatz. Mit einem ausgewogenen Gleichgewicht von Nützlingen reduzieren Sie den Schädlingsbefall auf natürliche Art und Weise.

Geben Sie Insekten eine Bleibe. Mit Insektenhotels schaffen Sie die besten Voraussetzungen für die fleißigen Helfer. Wussten Sie, dass eine Marienkäferlarve bis zu 150 Blattläuse am Tag verspeist? Unterstützen Sie daher diese natürlichen Schädlingsbekämpfer.

 

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Zimmergarten

Damit Ihre Zimmerpflanzen gut durch den Winter kommen, benötigen Sie etwas zusätzliche Pflege. Neben ausreichend Licht ist es wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit regelmäßig verbessert wird. Besprühen Sie vor allem Birkenfeige oder Monsterblatt im 2-Wochen-Rhythmus mit kalkarmem Wasser, denn trockene Zimmerluft begünstigt die Ausbreitung von Schädlingen.

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Mit den leuchtenden Farben der Becherprimel holen Sie sich den Frühling nach Hause. Mit peppigen Übertöpfen ideal zum Dekorieren oder Verschenken.

Azaleen gehören zu den klassischen blühenden Topfpflanzen im Winter. Wirkungsvoll lassen sich Sonderformen wie Stämmchen oder Pyramiden verpflanzen. Einfach und schnell entstehen so zauberhafte Arrangements.

Unser Tipp: Lesen Sie mehr über die Pflege der Winterschönheiten in unserem Blog "Azaleen-Pflege leicht gemacht".

 

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Teich

Im Teich herrscht Winterpause, achten Sie dennoch darauf, dass keine organischen Materialien wie Blätter im Wasser schwimnmen. Bei Bedarf fischen Sie Blätter und ähnliches ab. Ein umfangreicher Pflegedurchgang beginnt erst in einigen Wochen.

 

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Rasen

Betreten Sie Ihren Rasen nicht bei dauerhaften Temperaturen von unter 0 °C. Die gefrorenen Halme leiden unter Belastung und werden somit geschädigt.

Bei abgetrocknetem Rasen können Sie Natur-Kalk ausbringen. Diese Pflegemaßnahme ist wichtig auf Flächen mit einem pH-Wert unter 5. Für ein optimales Wachstum Ihrer Rasengräser sollte der Boden einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6 aufweisen. Meist sind eine vermehrte Moosbildung die Folge von einem niedrigen pH-Wert und damit eine Verdrängung der Rasenpflanzen.

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