22.01.2016

Aquascaping - der neue Trend der Aquariengestaltung


Mit Aquascaping erleben Sie eine ganz neue Art und Weise der Aquaristik. Gestalten Sie liebevoll und detailliert kleine Landschaftsszenen aus der Natur. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes rund um den neuen Trend.
 

Aquascaping – die neue Art der Aquaristik

Lernen Sie die neue Art der Aquaristik kennen und tauchen mit uns ein in eine Welt der Stille und Harmonie! Mit liebevollen Details gestalten Sie einfache und stimmungsvolle Bilder unter Wasser und erleben das Element Wasser auf eine ganz besondere Art und Weise. So werden Szenen aus der Natur nachempfunden und im Aquarium liebevoll dargestellt. Wie wäre es mit einer mystischen Waldlichtung oder einem bewachsenen Steilufer in Kleinformat bei Ihnen zuhause? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und es macht viel Freude, solche Besonderheiten im Aquarium zu erschaffen.

 

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Was ist Aquascaping?

Aquascaping ist eine Wortschöpfung aus Aqua (=Wasser) und Scaping (Landschaft gestalten), d. h. eine Landschaft wird in einem Aquarium gestaltet. Der aus Japan stammende Takashi Amano prägte die Gestaltung von Aquarien auf außergewöhnliche Weise. Gestaltungselemente aus der Natur waren sein Vorbild und dienen heute im Bereich Aquascaping als wesentliche Elemente. Die Gestaltung der Unterwassergärten findet immer mehr Anhänger, die die kreative Erstellung einer eigenen Landschaft und die beruhigende Wirkung eines Aquariums zu schätzen wissen.

 

 

Welche Aquarientypen kommen in Frage?

Die Größe des Aquariums spielt beim Aquascaping keine Rolle. Egal ob Sie ein Nanoaquarium oder ein Großbecken besitzen – die Möglichkeit eine Landschaft zu kreieren gibt es immer. Aquascaping können Sie in Süßwasser- oder auch in Meerwasseraquarien verwirklichen. Prinzipiell gilt: die große Kunst des Aquascaping besteht darin, eine an die Beckengröße angepasste Landschaft zu erschaffen.

 

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Welche technische Ausstattung wird benötigt?

Damit sich die von Ihnen gestaltete Landschaft in Ihrem Aquarium prächtig entwickelt, müssen die Pflanzen ausreichend mit Nährstoffen, Licht und CO2 (Sauerstoff) versorgt werden. Für das Wechselspiel zwischen Dekorationselementen wie z. B. Wurzeln und Steinen und größeren Pflanzenflächen sind eine starke Beleuchtung und eine CO2-Anlage notwendig. Ein Filter sorgt für sehr klares Wasser; die Kontrolle des pH-Wertes wird mittels pH-Controller oder regelmäßiger Überprüfung durchgeführt. Möchten Sie den Hintergrund in der Gestaltung in Szene setzen, so helfen beleuchtete Rückwände, die zusätzlich Stimmung zu erzeugen.

 

 

Welche Dekorationsmaterialien werden verwendet?

Sehen Sie Aquascaping als eine Ausdrucksform und greifen Sie auf das gesamte Repertoire der Aquaristik zurück! Schaffen Sie Stimmungen nach Ihren Wünschen und Geschmack und verwenden Sie Gesteinsbrocken, geästetes Moorkienholz und Kies in verschiedenen Farben und Körnungen. So gestalten Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen eine effektvolle Landschaft mit einzelnen Szenen und stimmungsvollen Farben. Die gelungene Kombination der verschiedenen Materialien erzeugt die spezielle Wirkung Ihres Aquascaping.

 

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Welche Pflanzen kommen in Frage?

Der Schwerpunkt beim Aquascaping liegt klar auf den Pflanzen. Wählen Sie die Pflanzen daher sorgfältig und entsprechend Ihren Vorstellungen aus, denn diese prägen die Landschaft durch ihre Wuchshöhe und ihren Standort  wesentlich. Neben farbigen Stängelpflanzen werden hauptsächlich Moose und Farne verwendet. Bevorzugen Sie kleinblättrige Pflanzenarten, um die Gestaltung detaillierter ausführen zu können. Für ein harmonisches Landschaftsbild empfiehlt es sich, weniger Pflanzenarten als bei einem klassischen Hollandbecken zu verwenden.

 

 

Welche Fische werden eingesetzt?

Damit sich Ihr Aquascaping so entwickelt wie Sie es geplant haben, ist es wichtig, dass Sie den dynamischen Prozess aufmerksam begleiten und zunächst die Pflanzen in ihrer neuen Umgebung akklimatisieren. Die Fische werden mit Bedacht und entsprechend dem Thema im Becken und der Beckengröße ausgewählt. Hauptsächlich werden Salmler als Schwarmfisch, Zwergbuntbarsche, Garnelen und einige Putzerfische (Ottocinclus) beim Aquascaping eingesetzt.

 

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Wie pflege ich diese gestalteten Becken?

Bereits 2-3 Wochen nach der fertigen Gestaltung der Unterwasserwelt sollten die Pflanzen gepflegt werden. Zur Erhaltung der detaillierten Szenen schneiden Sie die Pflanzenteppiche zurück. Ohne diese Pflegemaßnahme verlieren die Ruhepole schnell ihren Flair und optischen Reiz. Alle 2-3 Wochen wird ein Teilwasserwechsel durchgeführt, um den Fischen eine gute Wasserqualität zu bieten und die sehr detailreichen Landschaften lange genießen zu können.

 

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