Pflanzen mit Liebe
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Heidepflanzen: bunte Schönheiten

Heidelandschaften strahlen Ruhe und Besinnlichkeit aus, ihre Weite und Karkheit wirken entspannend und friedlich. Sie lassen den Betrachter seinen Alltagsstress vergessen. Wäre es nicht schön, sich etwas von dieser ganz besonderen Wirkung nach Hause zu holen? Mit einem Heidegarten schaffen Sie zudem einen wertvollen Lebensraum für Vögel und Insekten und andere Kleinstlebewesen. Gut geplant erfreut Sie Ihr Heidegarten fast das ganze Jahr über mit bunten Blüten und gerade die Knospenheide (lat. Calluna vulgaris), deren Blüten im Knospenstadium verweilen und somit auch nicht verblühen, zeigt sich bis in den Winter in voller Pracht.

Gut geerdet – der richtige Boden

Für einen Heidegarten ist ein kalkfreier, nährstoffarmer und saurer Boden mit einem pH-Wert von vier bis fünf ideal. Ist der pH-Wert Ihres Bodens zu hoch, sollten Sie die gesamte oberste Schicht, etwa 40 cm tief, auswechseln. Zum Auswechseln eignet sich hervorragend Rhododendron-Erde. Auch das Beimischen von Torf kann Abhilfe schaffen, allerdings muss dann auch später regelmäßig frischer Torf oder Walderde aufgebracht werden.

Vor der ersten Bepflanzung muss der gesamte Boden zudem von Unkraut restlos befreit und komplett aufgelockert werden. Heidepflanzen stehen gerne in Gruppen, nur so können Sie den für sie typischen Teppich bilden. Aber achten Sie bei Neupflanzungen unbedingt darauf, nicht zu eng zu pflanzen. Schauen Sie, wie groß Ihr Heidekraut einmal wird und gönnen Sie ihm genügend Platz sich zu entwickeln. Wir empfehlen hier circa acht bis zwölf Pflanzen pro Quadratmeter.

Ein Platz an der Sonne

Die anspruchslosen Heidepflanzen mögen es warm und sonnig, daher ist eine Südlage ideal. Wenn es einmal zu trocken ist, muss auch im Winter gleichmäßig gewässert werden. In einem großen Garten können Sie eine ganze Heidelandschaft anlegen. Planen sie Hügel, gewundene Wege aus Sand oder Stein, Findlinge, Baumstämme und -äste mit ein, um die Landschaft natürlich zu gestalten. Oder Sie legen noch einen kleinen Teich an. Perfekte Begleitpflanzen für Ihr Heidekraut sind Gehölze wie etwa Wacholder und Rhododendron sowie alle Arten von Gräsern und andere Strukturpflanzen, die die Fläche des Heidekrauts durchbrechen und spannende Akzente setzen.

Auch wer nicht ganz so viel Platz im Garten hat, muss keineswegs auf Heidepflanzen verzichten. Schon auf etwa zehn Quadratmetern lässt sich eine kleine Heide in Miniaturformat anlegen. Und natürlich eignen sich Heidepflanzen auch ganz hervorragend zur Bepflanzung von Kübeln, wo sie herrlich bunte Polster zum Beispiel unter kleinen Nadelbäumen bilden.

Einschneidende Erlebnisse

In der natürlichen Umgebung sorgen Heidschnucken dafür, dass die Heidepflanzen nicht wild wuchern. Da Sie diese jedoch vermutlich nicht im heimischen Garten beheimaten, müssen Sie selbst Hand anlegen. Im Frühjahr steht ein Rückschnitt an, bei dem verblühte Triebe und tote Enden gekappt werden. Achten Sie darauf nicht zu tief ins Holz zu schneiden, sonst treibt die Heide nur neu spärlich aus. Generell gilt hier, je stärker Ihre Heidepflanzen wachsen, desto stärker sollten Sie auch zurückschneiden.

Frostige Zeiten

Gerade Calluna oder Knospenheide ist winterhart und verträgt auch tiefe Temperaturen. Die im Frühjahr oft sichtbar werdenden Schäden, stammen weniger vom Frost als vielmehr von Trockenheit. Was also tun im Winter?

  • Regelmäßig Gießen: Immergrüne Pflanzen benötigen im Winter mehr Wasser als laublose Gehölze. Die Versorgung hiermit fällt der Pflanze jedoch allein nicht immer leicht, da es in den Wintermonaten oftmals über einen längeren Zeitraum trocken bleibt. Bei Frost hält der Boden das Wasser regelrecht fest, die Pflanze kann es nicht ziehen.
  • Abdecken mit Reisig oder Stroh: Eine dünne Schicht Reisig bietet einen tollen Schutz bei zu großer Kälte für Ihre Heidepflanzen. Sie können auch Nadelzweige oder ein wenig Laub verwenden. Doch nicht nur Frost, auch starke Frühlingssonne kann gefährlich werden: Friert es jede Nacht bis weit in den März hinein, bleibt der Boden gefroren. Tagsüber entzieht die Sonne den Pflanzen Wasser und sie vertrocknen. Auch hier hilft das Abdecken mit Zweigen.