Pflanzen mit Liebe
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Grün erobert die Städte – Urban Gardening

Großstädte sind vor allem grau und trist. Doch das war einmal! In den letzten Jahren findet eine immer stärker werdende Entwicklung zurück zur Natur statt. Gemüsebeete, kleine Obstplantagen und bunte Blumenmeere halten Einzug in unsere Städte und erobern immer mehr – manchmal recht ungewöhnliche – Orte. Sowohl im öffentlichen Raum als auch zu Hause auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse. Wo auch immer, schnappen Sie sich eine Pflanzenkelle und Gartenschere, ein paar Säcke Erde, die Pflanzen ihrer Wahl und gärtnern Sie mit!

Seit wann gibt es Urban Gardening?

Auch wenn Urban Gardening heute absolut im Trend liegt, ist es keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Seit es Städte gibt, gibt es auch städtischen Gartenbau. Bis weit ins 19. Jahrhundert war es absolut üblich, dass ganze Stadtviertel landwirtschaftlich genutzt wurden. Noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befanden sich im Pariser Stadtteil Le Marais auf etwa 1.400 Hektar Fläche – dies entsprach etwa einem Sechstel der gesamten Stadt – geschätzte 8.500 Stadtgärten. Erst mit der massiven Verbesserung von Transportmöglichkeiten für Lebensmittel verloren diese Anbauflächen an Bedeutung.

Auch in jüngerer Vergangenheit war es zu Kriegs- und Katastrophenzeiten durchaus üblich, die Bevölkerung dazu aufzurufen, jede verfügbare Fläche zur landwirtschaftlichen Nutzung zu aktivieren. Während des zweiten Weltkrieges wurden diese Gärten im englisch sprachigen Raum auch als Victory Gardens (Gärten des Sieges) bezeichnet.

Das wirtschaftliche Interesse am Urban Gardening ist bis heute enorm. So wurde an der Berliner Humboldt-Universität im Jahr 2003 die erste Professur für urbanen Gartenbau eingerichtet. In vielen Städten gibt es vom Bund geförderte öffentliche Projekte.

Voll im Trend mit Urban Gardening

Der Ursprung des modernen Urban Gardening, wie wir es heute kennen, liegt wohl in den Gemeinschaftsgärten New Yorks in den Siebziger Jahren. Diese sogenannten Community Gardens waren und sind bis heute grüne Oasen mitten im urbanen Geflecht der Großstadt. Bei diesen Gärten stand jedoch zum ersten Mal nicht der rein ökonomische Gedanke im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, kreativ zu sein, sich mit anderen Menschen zu verbinden und gemeinsam das städtische Umfeld nach den eigenen Ideen neu zu gestalten. Hieraus entwickelten sich die verschiedensten Konzepte: Nachbarschaftsgärten, City Farms, Kinderbauernhöfe, Schulgärten, interkulturelle Gärten, Guerilla Gardening und viele mehr. Ihnen allen gemein ist der nicht-kommerzielle Gedanke.

Urban Gardening bedeutet für die meisten Stadtbewohner vor allem eins: Spaß am Gärtnern. Und wer kann es ihnen verdenken? Gartenarbeit entspannt, lässt uns Hektik und Stress des Alltags vergessen. Den eigenen Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen zu zuschauen, den Kreislauf des Lebens zu beobachten, erdet auch uns ungemein. Der Anbau von eigenem Obst und Gemüse führt meist zu einem insgesamt nachhaltigeren Lebensstil. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie gemeinsam mit anderen in einem öffentlichen Garten oder lieber für sich allein auf dem heimischen Balkon gärtnern.

Positiver Einfluss auf die Umwelt

Doch nicht nur auf den Menschen hat Urban Gardening eine erfreuliche Wirkung, auch die Auswirkungen auf unsere Umwelt sind durchweg positiv. So werden durch diese grünen Oasen neue Lebensräume für Tiere geschaffen, die es sonst im dichtbesiedelten Raum sehr schwer haben:

  • Mit Insektenhotels können Sie beispielsweise viel nützliches Getier für Ihre Pflanzungen begeistern.
  • Nistkästen bieten Raum für alle möglichen Arten von Vögeln und Sie haben vielleicht die Gelegenheit, Nestbau und Aufzucht der Jungtiere aus nächster Nähe zu beobachten.
  • In mehr und mehr Großstädten entwickelt sich gerade der Trend zum urbanen Imkern. Auf immer mehr Dachgärten, Terrassen und Balkonen sieht man Bienenstöcke stehen. Eine tolle Möglichkeit, diesen so wichtigen und nützlichen, doch leider stark bedrohten Insekten ein Zuhause zu geben.

Große Ideen auf kleiner Fläche

Natürlich hat der oft begrenzte Raum beim Urban Gardening seine ganz eigenen Ansprüche, aber mit der richtigen Ausrüstung und einigen praktischen Tipps, stellen diese keine Hürde da.

  • Suchen Sie für jede Pflanze das passende Pflanzgefäß. Kräuter passen etwa hervorragend in Balkonkästen oder Kräuterspiralen. Alle Pflanzen mit größeren Wurzelballen benötigen mehr Platz, hier sind Hochbeete ideal.
  • Alle Gefäße sollten einen Wasserablauf haben, eine Drainageschicht am Gefäßboden verhindert zusätzlich Staunässe.
  • Mischkulturen sehen nicht nur hübsch aus, sie bieten auch einen Schutz gegen Schädlinge.
  • Sammeln Sie Regenwasser etwa in speziellen Regenwassertonnen und unterstützen Sie so den natürlichen Kreislauf.
  • Der richtige Dünger kann beim Urban Gardening sehr hilfreich sein.

Bei Pflanzen-Kölle erhalten Sie zudem auch das richtige Werkzeug: Pflanzkellen, Gartenscheren, Pflanzschilder, Gießtrichter und vieles mehr – eben alles, was Sie für den perfekten innerstädtischen Garten benötigen.