Pflanzen mit Liebe
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Beete – viel Garten auf wenig Raum

Sie träumen davon, ihr eigenes Gemüse anzubauen? Verschiedenste Pflanzen selber zu ziehen? Waren aber bisher der Meinung, dass Ihre Terrasse dafür nicht der richtige Platz sei? Haben Sie schon mal über Hochbeete nachgedacht? Diese könnten genau die richtige Lösung für Sie sein. Aber auch wenn Sie einen großen Garten haben, lohnt es sich, diesen Gedankengang zu Ende zu führen, denn Hochbeete bieten viele Vorteile.

Einfaches Arbeiten am Hochbeet

Die Arbeit an einem Hochbeet ist wirklich mühelos, Sie arbeiten bequem im Stehen ohne anstrengendes Bücken oder ermüdendes Hocken. Dabei sollten Sie darauf achten, die für sich optimale Höhe für Ihr Beet zu wählen. Diese liegt je nach eigener Körpergröße zwischen 70 und 120 cm. Für Beete mit weniger pflegeintensiver Bepflanzung – wie etwa reine Zier- oder auch Kräuterbeete – sind natürlich auch geringere Höhen gut umsetzbar.

Aber auch die richtige Breite ist entscheidend. Bei frei stehenden Hochbeeten empfehlen wir eine maximale Breite von 120 cm. so können Sie bequem von beide Seiten alle Pflanzen erreichen.

Reiche Ernte aus dem Hochbeet

Auch auf der scheinbar kleinen Fläche eines Hochbeetes können sie eine reiche Ernte einbringen. Das liegt unter anderem daran, dass der Aufbau aus verschiedenen Erdschichten zu einer schnelleren Erwärmung des Bodens führt. Die Aussaat kann früher als in einem Gartenbeet erfolgen, wodurch eine insgesamt wesentlich längere Vegetationsperiode erreicht wird. Vom Beginn des Frühjahres bis in den Herbst hinein, etwa von März bis Oktober, können Sie frisches Gemüse, Salat und Kräuter ernten.

Grundsätzlich können Sie Ihr Hochbeet ganz nach Ihren persönlichen Präferenzen bepflanzen. Abzuraten ist hier lediglich von einer Monokultur, sprich ausschließlich Pflanzen ein und derselben Sorte. Wesentlich mehr Erfolg werden Sie mit einer Mischkultur aus verschiedenen Gemüse- oder auch Blumenarten haben. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Pflanzen sowohl in Wuchs – ober- wie unterirdisch – als auch in Nährstoffbedarf optimal ergänzen. Und seien wir doch mal ehrlich: So ein buntes Beet macht einfach Spaß und sieht auch noch richtig gut aus.

Auch haben Schädlinge kaum eine Chance Ihre Pflanzenpracht zu erreichen. Die glatten, steilen Wände eines Hochbeetes stellen ein echtes Hindernis für Schnecken, allen voran die gefräßige Nacktschnecke dar. Auch Wühlmäuse und Maulwürfe können Ihr Hochbeet auf der Terrasse oder dem Balkon nicht erreichen. Bei Hochbetten im Garten können Sie beiden ebenfalls ganz leicht Einhalt gebieten, indem Sie einen Maschendraht in die unterste Erdschicht einarbeiten.

Welches Hochbeet passt zu mir?

Welches Hochbeet für Sie das richtige ist hängt nicht zuletzt davon ab, was Sie anbauen möchten. So benötigen die meisten Gemüsesorten oder auch Kartoffeln große, hohe Beete mit viel Volumen. Hingegen können Kräuter oder auch Erdbeeren bereits in kleineren, flacheren Beeten gut bezogen werden.

Unsere Tipps:

  • Nord-Süd-Ausrichtung: Für alle Hochbeete empfehlen wir, wenn möglich eine Nord-Süd-Ausrichtung, so dass das Licht der wandernden Sonne den ganzen Tag auf das Beet fällt und die Sonneneinstrahlung optimal genutzt werden kann.
  • Thermohaube: Verstärkten können Sie diesen Effekt gerade in der frühen oder späten Aufzuchtphase mit wenigen Sonnenstunden am Tag durch den Bau eines Hochbeetes mit Thermohaube. Diese kann natürlich bei Bedarf oder wenn die Sonne einfach mal länger scheint, einfach abgenommen werden.

Grundsätzlich finden Sie bei Pflanzen-Kölle sowohl Beete aus Naturholz als auch aus hochwertigen Kunststoffen. Diese sind sowohl witterungs- als auch UV-beständig, so wie frostsicher. Entscheidend ist auch hier einfach Ihr persönlicher Geschmack.

Tipp: Der Bau eines Hochbeetes ist das ganze Jahr über möglich. Sie müssen also nicht warten, um sich Ihren großen Traum vom kleinen Nutzgarten zu erfüllen!